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2739 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Weißenburg-Gunzenhausen

Photovoltaik in Höttingen

27,4× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Höttingen, Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen in Bayern kommt mit Stand 2026-08-11 auf 227 Solaranlagen und 44,5 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 1.076 Einwohnern entspricht das 41,36 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, Höttingen liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (27,4-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Das reicht für Platz 1 von 27 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,1 MW neue Leistung hinzu – rund 0 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 32 % und eine mittlere Anlagengröße von 196 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

41,36

kW
▲ +2639 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

32,2

%

73 Speicher bei 227 Anlagen

Installiert

44,5 MW

Zubau 12 Mon.

0,1 MW

+0 %

Solaranlagen

227

Einwohner

1.076

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Höttingen?

Segmentierter PV-Zubau in Höttingen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Höttingen wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
8 12 kW
Heimsegment
2–30 kWp
9 97 kW -32 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 17 109 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Höttingen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Höttingen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Höttingen wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Höttingen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Höttingen 41,36 kW
Ø Weißenburg-Gunzenhausen 5,12 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Höttingen erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Höttingen auf?

Kaum eine Region erreicht diese Dichte: 41,36 kW Solarleistung pro Einwohner machen Höttingen zu einem der solarstärksten Orte Deutschlands.

Überblick

Kaum eine Region in Bayern kommt an Höttingen heran: 41,36 kW pro Kopf, verteilt auf 227 Anlagen mit zusammen 44,5 MW Leistung.

Einordnung

Höttingen führt das Feld im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen deutlich an: Platz 1 von 27, 1508 % über dem Landesschnitt. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Höttingen mit 41,36 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Höttingen?

91798

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Höttingen — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Höttingen gibt es laut solarzubau.de aktuell 227 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 44,5 MW. Das entspricht 41,36 kW pro Einwohner.
73 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 32,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Höttingen [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hoettingen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Höttingen installiert?

In Höttingen sind 44,5 MW PV-Leistung in 227 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 1 von 27 im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 1.076 Einwohner entspricht der Bestand 41,36 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Höttingen im Vergleich da?

Mit 41,36 kW pro Einwohner liegt Höttingen über dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen belegt Höttingen Platz 1 von 27. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Höttingen?

In Höttingen sind 73 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 32,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Höttingen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Höttingen 0,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 17 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 0 Prozent – rund 0 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Höttingen?

Höttingen liegt im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen im Bundesland Bayern. Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gibt es insgesamt 27 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Höttingen?

In Höttingen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 9 neuen Anlagen und 97 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 8 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Höttingen?

In Höttingen wurden in den letzten 12 Monaten 8 Balkonkraftwerke registriert (12 kW). Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Höttingen?

In Höttingen wurden in den letzten 12 Monaten 17 neue Solaranlagen mit insgesamt 109 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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