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71 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Hessen · Hersfeld-Rotenburg

Photovoltaik in Hohenroda

29 % unter Bundesdurchschnitt

362 Anlagen mit 3,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Hohenroda, Landkreis Hersfeld-Rotenburg (Hessen) zählt mit Stand 2026-08-11 362 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 3,3 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 3.033 Einwohner sind das 1,08 kW pro Kopf, verglichen mit 1,51 kW im bundesweiten Mittel – Hohenroda liegt damit 29 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 20 Regionen in diesem Umfeld belegt Hohenroda damit Platz 20 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,2 MW, das entspricht etwa 5 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 43 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 9,0 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,08

kW
▼ -29 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

42,5

%

154 Speicher bei 362 Anlagen

Installiert

3,3 MW

Zubau 12 Mon.

0,2 MW

+5 %

Solaranlagen

362

Einwohner

3.033

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hohenroda?

Segmentierter PV-Zubau in Hohenroda — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Hohenroda setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
25 41 kW +0 %
Heimsegment
2–30 kWp
13 115 kW -78 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 41 170 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hohenroda zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hohenroda, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Hohenroda 36 Speicher mit zusammen 225 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 6,3 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-15 %
Anlagen
25
Kapazität
111 kWh
Ø/Anlage
4,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-59 %
Anlagen
8
Kapazität
100 kWh
Ø/Anlage
12,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
36
Kapazität
225 kWh
Ø/Anlage
6,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Hohenroda im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hohenroda 1,08 kW
Ø Hersfeld-Rotenburg 2,01 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Hohenroda hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Hohenroda auf?

Mit einer Speicherquote von 43 % gehört Hohenroda zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 154 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Hohenroda zählt bislang 362 Solaranlagen mit 3,3 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Platz 20 von 20: Hohenroda liegt im Landkreis Hersfeld-Rotenburg spürbar über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet liegt Hohenroda mit 1,08 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Hersfeld-Rotenburg

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Welche Postleitzahl gehört zu Hohenroda?

36284

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hohenroda — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hohenroda gibt es laut solarzubau.de aktuell 362 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 3,3 MW. Das entspricht 1,08 kW pro Einwohner.
154 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 42,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hohenroda [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hohenroda/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hohenroda installiert?

In Hohenroda sind 3,3 MW PV-Leistung in 362 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 20 von 20 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.033 Einwohner entspricht der Bestand 1,08 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hohenroda im Vergleich da?

Mit 1,08 kW pro Einwohner liegt Hohenroda unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Hersfeld-Rotenburg belegt Hohenroda Platz 20 von 20. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hohenroda?

In Hohenroda sind 154 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 42,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hohenroda?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hohenroda 0,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 41 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Hohenroda?

Hohenroda liegt im Landkreis Hersfeld-Rotenburg im Bundesland Hessen. Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg gibt es insgesamt 20 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hohenroda?

In Hohenroda entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 13 neuen Anlagen und 115 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 25 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hohenroda?

In Hohenroda wurden in den letzten 12 Monaten 25 Balkonkraftwerke registriert (41 kW). Das sind +0 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hohenroda?

In Hohenroda wurden in den letzten 12 Monaten 41 neue Solaranlagen mit insgesamt 170 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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