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130 % vom Ø
Überdurchschnittlich
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Bayern · Bayreuth

Photovoltaik in Hollfeld

30 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 659 Anlagen mit 9,4 MW Gesamtleistung

Hollfeld, Landkreis Bayreuth in Bayern kommt mit Stand 2026-08-11 auf 659 Solaranlagen und 9,4 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 4.784 Einwohner sind das 1,97 kW pro Kopf, verglichen mit 1,51 kW im bundesweiten Mittel – Hollfeld liegt damit 30 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 33 Regionen in diesem Umfeld belegt Hollfeld damit Platz 16 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,7 MW, das entspricht etwa 19 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 33 % und eine mittlere Anlagengröße von 14 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,97

kW
▲ +30 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

33,1

%

218 Speicher bei 659 Anlagen

Installiert

9,4 MW

Zubau 12 Mon.

1,7 MW

+19 %

Solaranlagen

659

Einwohner

4.784

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hollfeld?

Segmentierter PV-Zubau in Hollfeld — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Hollfeld setzt weiter auf Gewerbe — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-15 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -15 %
  • Heimsegment▼ -36 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Hollfeld: 1.742 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
048September 2025: 8 kW, Vorjahr 5 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 3 kWNovember 2025: 4 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 4 kWFebruar 2026: 2 kWMärz 2026: 6 kW, Vorjahr 7 kWApril 2026: 4 kW, Vorjahr 7 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 8 kWJuni 2026: 2 kW, Vorjahr 5 kWJuli 2026: 2 kW, Vorjahr 5 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
051101September 2025: 63 kW, Vorjahr 35 kWOktober 2025: 18 kW, Vorjahr 55 kWNovember 2025: 48 kW, Vorjahr 66 kWDezember 2025: 11 kW, Vorjahr 23 kWJanuar 2026: 44 kW, Vorjahr 53 kWFebruar 2026: 32 kWMärz 2026: 17 kW, Vorjahr 62 kWApril 2026: 16 kW, Vorjahr 58 kWMai 2026: 20 kW, Vorjahr 101 kWJuni 2026: 15 kW, Vorjahr 36 kWJuli 2026: 59 kW, Vorjahr 51 kWAugust 2026: 30 kW, Vorjahr 37 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
05851kSeptember 2025: 0 kW, Vorjahr 100 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 1.169 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 51 kWMai 2026: 135 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
31 43 kW -15 %
Heimsegment
2–30 kWp
29 371 kW -36 %
Gewerbe
>30 kWp
2 1,3 MW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 65 1,7 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hollfeld zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hollfeld, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Hollfeld 38 Speicher mit zusammen 325 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,6 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-38 %
Anlagen
19
Kapazität
104 kWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-47 %
Anlagen
15
Kapazität
185 kWh
Ø/Anlage
12,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
38
Kapazität
325 kWh
Ø/Anlage
8,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Hollfeld im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hollfeld 1,97 kW
Ø Bayreuth 2,71 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Hollfeld liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Hollfeld auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 33 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 218 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Hollfeld setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Überdurchschnittlich gut aufgestellt: In Hollfeld erzeugen 659 PV-Anlagen eine Gesamtleistung von 9,4 MW. Pro Kopf liegt die Region damit oberhalb des bundesweiten Mittels.

Einordnung

Hollfeld rangiert auf Platz 16 von 33 im Landkreis Bayreuth – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet steht Hollfeld überdurchschnittlich da. Die 1,97 kW pro Einwohner zeigen eine aktive Beteiligung am Solarausbau.

Gemeinden im Landkreis Bayreuth

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Hollfeld?

96142

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hollfeld — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hollfeld gibt es laut solarzubau.de aktuell 659 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,4 MW. Das entspricht 1,97 kW pro Einwohner.
218 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 33,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hollfeld [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hollfeld/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hollfeld installiert?

In Hollfeld sind 9,4 MW PV-Leistung in 659 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 16 von 33 im Landkreis Bayreuth. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.784 Einwohner entspricht der Bestand 1,97 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hollfeld im Vergleich da?

Mit 1,97 kW pro Einwohner liegt Hollfeld über dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Bayreuth belegt Hollfeld Platz 16 von 33. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hollfeld?

In Hollfeld sind 218 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 33,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hollfeld?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hollfeld 1,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 65 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 19 Prozent – rund 19 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Hollfeld?

Hollfeld liegt im Landkreis Bayreuth im Bundesland Bayern. Im Landkreis Bayreuth gibt es insgesamt 33 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hollfeld?

In Hollfeld entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 2 neuen Anlagen und 1,3 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 29 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hollfeld?

In Hollfeld wurden in den letzten 12 Monaten 31 Balkonkraftwerke registriert (43 kW). Das sind -15 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hollfeld?

In Hollfeld wurden in den letzten 12 Monaten 65 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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