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92 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Rheinland-Pfalz · Ahrweiler

Photovoltaik in Kaltenborn

Nah am Bundesdurchschnitt

50 Anlagen mit 0,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Kaltenborn, Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz kommt mit Stand 2026-08-11 auf 50 Solaranlagen und 0,5 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 344 Einwohner sind das 1,40 kW pro Kopf, verglichen mit 1,51 kW im bundesweiten Mittel – Kaltenborn liegt damit 8 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 48 Regionen in diesem Umfeld belegt Kaltenborn damit Platz 14 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,1 MW, das entspricht etwa 14 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 24 % und eine mittlere Anlagengröße von 9,6 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,40

kW
▼ -8 % vs. Bundesdurchschnitt

Speicherquote

24,0

%

12 Speicher bei 50 Anlagen

Installiert

0,5 MW

Zubau 12 Mon.

0,1 MW

+14 %

Solaranlagen

50

Einwohner

344

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kaltenborn?

Segmentierter PV-Zubau in Kaltenborn — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Kaltenborn wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
1 0 kW -92 %
Heimsegment
2–30 kWp
4 48 kW
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 6 65 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kaltenborn zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kaltenborn, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Kaltenborn wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Kaltenborn im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Kaltenborn 1,40 kW
Ø Ahrweiler 1,10 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Kaltenborn liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Kaltenborn auf?

Durchschnittlich 9,6 kW pro Anlage – das entspricht einer klassischen Hausdachanlage. In Kaltenborn treiben vor allem Eigenheimbesitzer den Solarausbau voran.

Überblick

Kaltenborn liegt mit 50 Anlagen und 0,5 MW Gesamtleistung im bundesweiten Durchschnittsbereich – solide, mit Potenzial für die kommenden Jahre.

Einordnung

Kaltenborn rangiert auf Platz 14 von 48 im Landkreis Ahrweiler – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Kaltenborn mit 1,40 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

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Welche Postleitzahl gehört zu Kaltenborn?

53520

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Kaltenborn — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Kaltenborn gibt es laut solarzubau.de aktuell 50 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 0,5 MW. Das entspricht 1,40 kW pro Einwohner.
12 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 24,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kaltenborn [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-kaltenborn/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Kaltenborn installiert?

In Kaltenborn sind 0,5 MW PV-Leistung in 50 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 14 von 48 im Landkreis Ahrweiler. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 344 Einwohner entspricht der Bestand 1,40 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Kaltenborn im Vergleich da?

Mit 1,40 kW pro Einwohner liegt Kaltenborn unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Ahrweiler belegt Kaltenborn Platz 14 von 48. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Kaltenborn?

In Kaltenborn sind 12 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 24,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Kaltenborn?

In den letzten 12 Monaten wurden in Kaltenborn 0,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 6 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 14 Prozent – rund 14 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Kaltenborn?

Kaltenborn liegt im Landkreis Ahrweiler im Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Landkreis Ahrweiler gibt es insgesamt 48 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Kaltenborn?

In Kaltenborn entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 4 neuen Anlagen und 48 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Kaltenborn?

In Kaltenborn wurden in den letzten 12 Monaten 1 Balkonkraftwerke registriert (0 kW). Das sind -92 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Kaltenborn?

In Kaltenborn wurden in den letzten 12 Monaten 6 neue Solaranlagen mit insgesamt 65 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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