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540 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Neuburg-Schrobenhausen

Photovoltaik in Karlshuld

5,4× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Karlshuld, Landkreis Neuburg-Schrobenhausen in Bayern kommt mit Stand 2026-07-28 auf 989 Solaranlagen und 48,6 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 5.997 Einwohner sind das 8,10 kW pro Kopf, verglichen mit 1,50 kW im bundesweiten Mittel – Karlshuld liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (5,4-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Im Vergleich der 18 Regionen in diesem Umfeld belegt Karlshuld damit Platz 5 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,5 MW, das entspricht etwa 1 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 38 % und eine mittlere Anlagengröße von 49 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-07-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

8,10

kW
▲ +440 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

38,3

%

379 Speicher bei 989 Anlagen

Installiert

48,6 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+1 %

Solaranlagen

989

Einwohner

5.997

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Karlshuld?

Segmentierter PV-Zubau in Karlshuld — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Karlshuld trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+2 %).

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Karlshuld: 496 kW über alle Segmente.

Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
32 48 kW +2 %
Heimsegment
2–30 kWp
33 428 kW -39 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 66 496 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-07-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Karlshuld zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Karlshuld, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Karlshuld 58 Speicher mit zusammen 478 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +44 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+44 %
Anlagen
34
Kapazität
155 kWh
Ø/Anlage
4,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-31 %
Anlagen
23
Kapazität
313 kWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
58
Kapazität
478 kWh
Ø/Anlage
8,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-07-28

Wie steht Karlshuld im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Karlshuld 8,10 kW
Ø Neuburg-Schrobenhausen 7,35 kW
Ø Deutschland 1,50 kW

Karlshuld erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-07-28

Was fällt an Karlshuld auf?

8,10 kW pro Kopf – das reicht rechnerisch, um einen großen Teil des lokalen Stromverbrauchs abzudecken. Karlshuld zeigt, wie dezentrale Solarversorgung in der Praxis funktioniert.

Überblick

Mit 8,10 kW pro Kopf setzt Karlshuld bundesweit Maßstäbe. Die 989 installierten PV-Anlagen liefern zusammen 48,6 MW – ein Vielfaches dessen, was vergleichbare Regionen in Bayern erreichen.

Einordnung

Mit Platz 5 von 18 und 217 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Karlshuld zu den Vorreitern im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 8,10 kW pro Einwohner setzen Karlshuld deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen

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Welche Postleitzahl gehört zu Karlshuld?

86668

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Karlshuld — Stand 28. Juli 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Karlshuld gibt es laut solarzubau.de aktuell 989 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 48,6 MW. Das entspricht 8,10 kW pro Einwohner.
379 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 38,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Karlshuld [Datensatz, Stand 2026-07-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-karlshuld/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Karlshuld installiert?

In Karlshuld sind 48,6 MW PV-Leistung in 989 Anlagen installiert (Stand: 2026-07-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 5 von 18 im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 5.997 Einwohner entspricht der Bestand 8,10 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Karlshuld im Vergleich da?

Mit 8,10 kW pro Einwohner liegt Karlshuld über dem Bundesdurchschnitt von 1,50 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen belegt Karlshuld Platz 5 von 18. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Karlshuld?

In Karlshuld sind 379 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 38,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Karlshuld?

In den letzten 12 Monaten wurden in Karlshuld 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 66 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 1 Prozent – rund 1 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Karlshuld?

Karlshuld liegt im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen im Bundesland Bayern. Im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen gibt es insgesamt 18 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Karlshuld?

In Karlshuld entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 33 neuen Anlagen und 428 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 32 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Karlshuld?

In Karlshuld wurden in den letzten 12 Monaten 32 Balkonkraftwerke registriert (48 kW). Das sind +2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Karlshuld?

In Karlshuld wurden in den letzten 12 Monaten 66 neue Solaranlagen mit insgesamt 496 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-07-28 · Methodik & Quellen