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239 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Main-Spessart

Photovoltaik in Karlstadt

2,4× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Karlstadt, Landkreis Main-Spessart in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-08-11 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 53,2 MW, verteilt auf 2.032 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 14.739 Einwohner sind das 3,61 kW pro Kopf, verglichen mit 1,51 kW im bundesweiten Mittel – Karlstadt liegt damit 139 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 40 Regionen in diesem Umfeld belegt Karlstadt damit Platz 11 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,6 MW, das entspricht etwa 3 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 45 % und eine mittlere Anlagengröße von 26 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,61

kW
▲ +139 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,6

%

907 Speicher bei 2.032 Anlagen

Installiert

53,2 MW

Zubau 12 Mon.

1,6 MW

+3 %

Solaranlagen

2.032

Einwohner

14.739

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Karlstadt?

Segmentierter PV-Zubau in Karlstadt — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Karlstadt trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-23 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -23 %
  • Heimsegment▼ -27 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Karlstadt: 1.620 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01224September 2025: 9 kW, Vorjahr 24 kWOktober 2025: 9 kW, Vorjahr 7 kWNovember 2025: 5 kW, Vorjahr 9 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 5 kW, Vorjahr 9 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 12 kWMärz 2026: 14 kW, Vorjahr 14 kWApril 2026: 16 kW, Vorjahr 19 kWMai 2026: 10 kW, Vorjahr 13 kWJuni 2026: 14 kW, Vorjahr 13 kWJuli 2026: 18 kW, Vorjahr 13 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 7 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0128255September 2025: 115 kW, Vorjahr 192 kWOktober 2025: 49 kW, Vorjahr 154 kWNovember 2025: 125 kW, Vorjahr 255 kWDezember 2025: 117 kW, Vorjahr 124 kWJanuar 2026: 107 kW, Vorjahr 193 kWFebruar 2026: 45 kW, Vorjahr 34 kWMärz 2026: 60 kW, Vorjahr 126 kWApril 2026: 184 kW, Vorjahr 173 kWMai 2026: 210 kW, Vorjahr 142 kWJuni 2026: 133 kW, Vorjahr 167 kWJuli 2026: 157 kW, Vorjahr 145 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 84 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0107213September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 60 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 213 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 37 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 54 kWJuni 2026: 94 kW, Vorjahr 81 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
0500999September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 999 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
76 112 kW -23 %
Heimsegment
2–30 kWp
103 1,3 MW -27 %
Gewerbe
>30 kWp
3 190 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 187 1,6 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Karlstadt zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Karlstadt, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Karlstadt 150 Speicher mit zusammen 1,7 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11,2 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-10 %
Anlagen
97
Kapazität
537 kWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-26 %
Anlagen
42
Kapazität
592 kWh
Ø/Anlage
14,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
7
Kapazität
534 kWh
Ø/Anlage
76,3 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
150
Kapazität
1,7 MWh
Ø/Anlage
11,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Karlstadt im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Karlstadt 3,61 kW
Ø Main-Spessart 3,26 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Karlstadt erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Karlstadt auf?

Mit einer Speicherquote von 45 % gehört Karlstadt zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 907 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Mehr als das Doppelte des Bundesdurchschnitts: In Karlstadt kommen auf jeden Einwohner 3,61 kW Solarleistung. 2.032 Anlagen mit insgesamt 53,2 MW zeigen, wie weit die Energiewende hier bereits fortgeschritten ist.

Einordnung

Platz 11 von 40: Karlstadt liegt im Landkreis Main-Spessart spürbar über dem Landesdurchschnitt. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 3,61 kW pro Einwohner setzen Karlstadt deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Main-Spessart

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Karlstadt?

97753

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Karlstadt — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Karlstadt gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.032 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 53,2 MW. Das entspricht 3,61 kW pro Einwohner.
907 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Karlstadt [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-karlstadt/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Karlstadt installiert?

In Karlstadt sind 53,2 MW PV-Leistung in 2.032 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 11 von 40 im Landkreis Main-Spessart. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 14.739 Einwohner entspricht der Bestand 3,61 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Karlstadt im Vergleich da?

Mit 3,61 kW pro Einwohner liegt Karlstadt über dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Main-Spessart belegt Karlstadt Platz 11 von 40. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Karlstadt?

In Karlstadt sind 907 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Karlstadt?

In den letzten 12 Monaten wurden in Karlstadt 1,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 187 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 3 Prozent – rund 3 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Karlstadt?

Karlstadt liegt im Landkreis Main-Spessart im Bundesland Bayern. Im Landkreis Main-Spessart gibt es insgesamt 40 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Karlstadt?

In Karlstadt entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 103 neuen Anlagen und 1,3 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Karlstadt?

In Karlstadt wurden in den letzten 12 Monaten 76 Balkonkraftwerke registriert (112 kW). Das sind -23 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Karlstadt?

In Karlstadt wurden in den letzten 12 Monaten 187 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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