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50 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Rheinland-Pfalz · Westerwaldkreis

Photovoltaik in Kirburg

50 % unter Bundesdurchschnitt

50 Anlagen mit 0,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Kirburg, Landkreis Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz kommt mit Stand 2026-08-11 auf 50 Solaranlagen und 0,5 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 604 Einwohner sind das 0,76 kW pro Kopf, verglichen mit 1,51 kW im bundesweiten Mittel – Kirburg liegt damit 50 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 150 Regionen in diesem Umfeld belegt Kirburg damit Platz 141 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,0 MW, das entspricht etwa 8 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 42 % und eine mittlere Anlagengröße von 9,2 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,76

kW
▼ -50 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

42,0

%

21 Speicher bei 50 Anlagen

Installiert

0,5 MW

Zubau 12 Mon.

0,0 MW

+8 %

Solaranlagen

50

Einwohner

604

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kirburg?

Segmentierter PV-Zubau in Kirburg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Das Heimsegment-Segment treibt den aktuellen PV-Zubau in Kirburg.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
2 4 kW
Heimsegment
2–30 kWp
3 34 kW
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 5 37 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kirburg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kirburg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Kirburg wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Kirburg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Kirburg 0,76 kW
Ø Westerwaldkreis 1,79 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Kirburg hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Kirburg auf?

Mit einer Speicherquote von 42 % gehört Kirburg zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 21 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

In Kirburg stehen bislang 50 Solaranlagen mit insgesamt 0,5 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Kirburg rangiert auf Platz 141 von 150 im Landkreis Westerwaldkreis – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Kirburg mit 0,76 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Westerwaldkreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Kirburg?

57629

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Kirburg — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Kirburg gibt es laut solarzubau.de aktuell 50 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 0,5 MW. Das entspricht 0,76 kW pro Einwohner.
21 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 42,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kirburg [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-kirburg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Kirburg installiert?

In Kirburg sind 0,5 MW PV-Leistung in 50 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 141 von 150 im Landkreis Westerwaldkreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 604 Einwohner entspricht der Bestand 0,76 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Kirburg im Vergleich da?

Mit 0,76 kW pro Einwohner liegt Kirburg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Westerwaldkreis belegt Kirburg Platz 141 von 150. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Kirburg?

In Kirburg sind 21 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 42,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Kirburg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Kirburg 0,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 5 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Kirburg?

Kirburg liegt im Landkreis Westerwaldkreis im Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Landkreis Westerwaldkreis gibt es insgesamt 150 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Kirburg?

In Kirburg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 3 neuen Anlagen und 34 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Kirburg?

In Kirburg wurden in den letzten 12 Monaten 2 Balkonkraftwerke registriert (4 kW). Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Kirburg?

In Kirburg wurden in den letzten 12 Monaten 5 neue Solaranlagen mit insgesamt 37 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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