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192 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Landkreis in Brandenburg

Photovoltaik im Landkreis Barnim

92 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 14.468 Anlagen mit 563,2 MW Gesamtleistung

Rang 11 von 18
Zubau-Rang 13 von 18
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Der Landkreis Barnim in Brandenburg verzeichnet mit Stand 2026-08-11 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 563,2 MW, verteilt auf 14.468 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 194.169 Einwohnern entspricht das 2,90 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, der Landkreis Barnim liegt damit 92 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 11 von 18 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 17,4 MW neue Leistung hinzu – rund 3 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 50 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 39 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,90

kW
▲ +92 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

49,7

%

7.185 Speicher bei 14.468 Anlagen

Installiert

563,2 MW

Zubau 12 Mon.

17,4 MW

+3 %

Solaranlagen

14.468

Speicher

7.185

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Barnim?

Segmentierter PV-Zubau in Barnim — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Barnim wächst das Gewerbe-Segment am stärksten (+30 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+30 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -8 %
  • Heimsegment▼ -32 %
  • Gewerbe▲ +30 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Barnim: 17.404 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0117234September 2025: 163 kW, Vorjahr 152 kWOktober 2025: 105 kW, Vorjahr 90 kWNovember 2025: 101 kW, Vorjahr 79 kWDezember 2025: 80 kW, Vorjahr 57 kWJanuar 2026: 26 kW, Vorjahr 74 kWFebruar 2026: 56 kW, Vorjahr 79 kWMärz 2026: 206 kW, Vorjahr 208 kWApril 2026: 226 kW, Vorjahr 198 kWMai 2026: 229 kW, Vorjahr 203 kWJuni 2026: 205 kW, Vorjahr 234 kWJuli 2026: 222 kW, Vorjahr 234 kWAugust 2026: 53 kW, Vorjahr 218 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
06301kSeptember 2025: 1.024 kW, Vorjahr 1.146 kWOktober 2025: 691 kW, Vorjahr 1.104 kWNovember 2025: 652 kW, Vorjahr 1.101 kWDezember 2025: 679 kW, Vorjahr 1.180 kWJanuar 2026: 384 kW, Vorjahr 1.259 kWFebruar 2026: 429 kW, Vorjahr 762 kWMärz 2026: 858 kW, Vorjahr 504 kWApril 2026: 724 kW, Vorjahr 913 kWMai 2026: 832 kW, Vorjahr 978 kWJuni 2026: 791 kW, Vorjahr 928 kWJuli 2026: 774 kW, Vorjahr 1.094 kWAugust 2026: 35 kW, Vorjahr 692 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
01k2kSeptember 2025: 0 kW, Vorjahr 165 kWOktober 2025: 199 kW, Vorjahr 204 kWNovember 2025: 326 kW, Vorjahr 284 kWDezember 2025: 441 kW, Vorjahr 1.496 kWJanuar 2026: 1.826 kW, Vorjahr 1.783 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 199 kWMärz 2026: 2.054 kW, Vorjahr 258 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 711 kWMai 2026: 421 kW, Vorjahr 318 kWJuni 2026: 92 kWJuli 2026: 1.811 kW, Vorjahr 73 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 44 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
0611September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 11 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
1.170 1,7 MW -8 %
Heimsegment
2–30 kWp
776 7,9 MW -32 %
Gewerbe
>30 kWp
25 7,2 MW +30 %
Freifläche
Freifläche
1 11 kW
Gesamt 2.117 17,4 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Barnim zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Barnim, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Barnim 1.524 Speicher mit zusammen 11,5 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,5 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-13 %
Anlagen
984
Kapazität
4,5 MWh
Ø/Anlage
4,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-2 %
Anlagen
439
Kapazität
6 MWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-59 %
Anlagen
7
Kapazität
281 kWh
Ø/Anlage
40,1 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
1.524
Kapazität
11,5 MWh
Ø/Anlage
7,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

92 % über dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Barnim 2,90 kW
Ø Brandenburg 3,87 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Barnim erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt auf?

7.185 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Barnim – eine Quote von 50 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Mit 2,90 kW pro Kopf liegt Barnim deutlich über dem Bundesschnitt – 14.468 Anlagen und 563,2 MW Gesamtleistung belegen den konsequenten Ausbau vor Ort.

Einordnung

Platz 11 von 18 in Brandenburg: Barnim liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Barnim mit 2,90 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Werneuchen führt mit 250,7 MW

24 Gemeinden im Landkreis Barnim

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Barnim

Wie schneidet Brandenburg insgesamt ab?

Vergleiche alle 18 Landkreise und Städte in Brandenburg im vollständigen Ranking.

Brandenburg-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Barnim

16225162271623016244162471624816321163411634816356163591655917268

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Barnim — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Barnim gibt es laut solarzubau.de aktuell 14.468 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 563,2 MW. Das entspricht 2,90 kW pro Einwohner.
7.185 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 49,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Barnim [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-barnim/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Barnim installiert?

Im Landkreis Barnim (Brandenburg) sind aktuell 563,2 MW Photovoltaik-Leistung in 14.468 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt der Landkreis Platz 11 von 18 in Brandenburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 194.169 Einwohner entspricht der Bestand 2,90 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Barnim im Vergleich da?

Mit 2,90 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Barnim über dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Region wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Barnim?

Im Landkreis Barnim sind 7.185 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 49,7 % bezogen auf die 14.468 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Barnim zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Barnim 17,4 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 3 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Barnim hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Barnim ist Werneuchen mit 250,7 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 24 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Barnim?

Barnim ist ein Landkreis im Bundesland Brandenburg. Brandenburg hat insgesamt 18 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Barnim?

Im Landkreis Barnim entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 776 neuen Anlagen und 7,9 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 25 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Barnim?

Im Landkreis Barnim wurden in den letzten 12 Monaten 1.170 Balkonkraftwerke registriert (1,7 MW). Das sind -8 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Barnim?

Im Landkreis Barnim wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (11 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Barnim?

Im Landkreis Barnim wurden in den letzten 12 Monaten 2.117 neue Solaranlagen mit insgesamt 17,4 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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