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Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Brandenburg · Barnim

Photovoltaik in Biesenthal

23 % unter Bundesdurchschnitt

531 Anlagen mit 7,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Biesenthal, Landkreis Barnim in Brandenburg kommt mit Stand 2026-08-11 auf 531 Solaranlagen und 7,3 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 6.295 Einwohnern entspricht das 1,16 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, Biesenthal liegt damit 23 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 17 von 24 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,6 MW neue Leistung hinzu – rund 9 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 53 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,16

kW
▼ -23 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

53,1

%

282 Speicher bei 531 Anlagen

Installiert

7,3 MW

Zubau 12 Mon.

0,6 MW

+9 %

Solaranlagen

531

Einwohner

6.295

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Biesenthal?

Segmentierter PV-Zubau in Biesenthal — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Biesenthal trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+1 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +1 %
  • Heimsegment▼ -4 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Biesenthal: 639 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01019September 2025: 6 kW, Vorjahr 5 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 6 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 7 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 6 kW, Vorjahr 5 kWApril 2026: 19 kW, Vorjahr 10 kWMai 2026: 15 kW, Vorjahr 10 kWJuni 2026: 6 kW, Vorjahr 10 kWJuli 2026: 17 kW, Vorjahr 9 kWAugust 2026: 5 kW, Vorjahr 11 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
03978September 2025: 70 kW, Vorjahr 78 kWOktober 2025: 17 kW, Vorjahr 11 kWNovember 2025: 23 kW, Vorjahr 22 kWDezember 2025: 26 kWJanuar 2026: 41 kW, Vorjahr 17 kWFebruar 2026: 15 kW, Vorjahr 49 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 15 kWApril 2026: 25 kW, Vorjahr 33 kWMai 2026: 45 kW, Vorjahr 20 kWJuni 2026: 25 kW, Vorjahr 38 kWJuli 2026: 29 kW, Vorjahr 13 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 35 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
075150September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 99 kWDezember 2025: 100 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 95 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 150 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
52 84 kW +1 %
Heimsegment
2–30 kWp
31 317 kW -4 %
Gewerbe
>30 kWp
2 199 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 91 639 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Biesenthal zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Biesenthal, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Biesenthal 71 Speicher mit zusammen 509 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +20 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+20 %
Anlagen
48
Kapazität
218 kWh
Ø/Anlage
4,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+16 %
Anlagen
16
Kapazität
200 kWh
Ø/Anlage
12,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
56 kWh
Ø/Anlage
56 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
71
Kapazität
509 kWh
Ø/Anlage
7,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Biesenthal im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Biesenthal 1,16 kW
Ø Barnim 2,91 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Biesenthal hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Biesenthal auf?

282 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Biesenthal – eine Quote von 53 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Aktuell erzeugen 531 Solaranlagen in Biesenthal eine Leistung von 7,3 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Barnim steht Biesenthal auf Platz 17 von 24. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Barnim

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Welche Postleitzahlen gehören zu Biesenthal?

1634816359

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Biesenthal — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Biesenthal gibt es laut solarzubau.de aktuell 531 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 7,3 MW. Das entspricht 1,16 kW pro Einwohner.
282 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 53,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Biesenthal [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-biesenthal/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Biesenthal installiert?

In Biesenthal sind 7,3 MW PV-Leistung in 531 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 17 von 24 im Landkreis Barnim. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 6.295 Einwohner entspricht der Bestand 1,16 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Biesenthal im Vergleich da?

Mit 1,16 kW pro Einwohner liegt Biesenthal unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Barnim belegt Biesenthal Platz 17 von 24. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Biesenthal?

In Biesenthal sind 282 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 53,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Biesenthal?

In den letzten 12 Monaten wurden in Biesenthal 0,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 91 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Biesenthal?

Biesenthal liegt im Landkreis Barnim im Bundesland Brandenburg. Im Landkreis Barnim gibt es insgesamt 24 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Biesenthal?

In Biesenthal entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 31 neuen Anlagen und 317 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Biesenthal?

In Biesenthal wurden in den letzten 12 Monaten 52 Balkonkraftwerke registriert (84 kW). Das sind +1 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Biesenthal?

In Biesenthal wurden in den letzten 12 Monaten 91 neue Solaranlagen mit insgesamt 639 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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