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61 % vom Ø
Aufholpotenzial

Landkreis in Bayern

Photovoltaik im Landkreis Garmisch-Partenkirchen

39 % unter Bundesdurchschnitt

6.655 Anlagen mit 82,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 81 von 96
Zubau-Rang 85 von 96
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Der Landkreis Garmisch-Partenkirchen in Bayern kommt mit Stand 2026-08-11 auf 6.655 Solaranlagen und 82,3 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 89.296 Einwohnern entspricht das 0,92 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, der Landkreis Garmisch-Partenkirchen liegt damit 39 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 81 von 96 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 6,5 MW neue Leistung hinzu – rund 8 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 36 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,92

kW
▼ -39 % vs. Bundesdurchschnitt

Gute Speicherquote

36,5

%

2.428 Speicher bei 6.655 Anlagen

Installiert

82,3 MW

Zubau 12 Mon.

6,5 MW

+8 %

Solaranlagen

6.655

Speicher

2.428

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Garmisch-Partenkirchen?

Segmentierter PV-Zubau in Garmisch-Partenkirchen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Garmisch-Partenkirchen trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+10 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +10 %
  • Heimsegment▼ -33 %
  • Gewerbe▼ -42 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Garmisch-Partenkirchen: 6.513 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02754September 2025: 34 kW, Vorjahr 27 kWOktober 2025: 35 kW, Vorjahr 21 kWNovember 2025: 37 kW, Vorjahr 21 kWDezember 2025: 22 kW, Vorjahr 20 kWJanuar 2026: 23 kW, Vorjahr 16 kWFebruar 2026: 24 kW, Vorjahr 16 kWMärz 2026: 40 kW, Vorjahr 45 kWApril 2026: 54 kW, Vorjahr 41 kWMai 2026: 49 kW, Vorjahr 31 kWJuni 2026: 27 kW, Vorjahr 47 kWJuli 2026: 42 kW, Vorjahr 51 kWAugust 2026: 14 kW, Vorjahr 31 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0452903September 2025: 383 kW, Vorjahr 610 kWOktober 2025: 392 kW, Vorjahr 903 kWNovember 2025: 437 kW, Vorjahr 635 kWDezember 2025: 414 kW, Vorjahr 707 kWJanuar 2026: 246 kW, Vorjahr 281 kWFebruar 2026: 232 kW, Vorjahr 416 kWMärz 2026: 441 kW, Vorjahr 466 kWApril 2026: 435 kW, Vorjahr 379 kWMai 2026: 358 kW, Vorjahr 501 kWJuni 2026: 563 kW, Vorjahr 507 kWJuli 2026: 449 kW, Vorjahr 578 kWAugust 2026: 6 kW, Vorjahr 553 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0300600September 2025: 0 kW, Vorjahr 57 kWOktober 2025: 160 kW, Vorjahr 131 kWNovember 2025: 143 kW, Vorjahr 383 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 381 kWJanuar 2026: 289 kW, Vorjahr 241 kWFebruar 2026: 33 kW, Vorjahr 600 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 40 kWApril 2026: 445 kW, Vorjahr 115 kWMai 2026: 92 kW, Vorjahr 63 kWJuni 2026: 182 kW, Vorjahr 43 kWJuli 2026: 46 kW, Vorjahr 347 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
01k3kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 2.586 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
297 402 kW +10 %
Heimsegment
2–30 kWp
345 4,4 MW -33 %
Gewerbe
>30 kWp
20 1,4 MW -42 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 708 6,5 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Garmisch-Partenkirchen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Garmisch-Partenkirchen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Garmisch-Partenkirchen 527 Speicher mit zusammen 5,4 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +20 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-21 %
Anlagen
280
Kapazität
1,4 MWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-25 %
Anlagen
201
Kapazität
2,9 MWh
Ø/Anlage
14,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+20 %
Anlagen
16
Kapazität
729 kWh
Ø/Anlage
45,6 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
527
Kapazität
5,4 MWh
Ø/Anlage
10,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

39 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Garmisch-Partenkirchen 0,92 kW
Ø Bayern 2,57 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Garmisch-Partenkirchen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt auf?

Auffällig hoch: 36 % aller Solaranlagen in Garmisch-Partenkirchen laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Garmisch-Partenkirchen zählt bislang 6.655 Solaranlagen mit 82,3 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb Bayerns steht Garmisch-Partenkirchen auf Platz 81 von 96. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Garmisch-Partenkirchen führt mit 13,7 MW

22 Gemeinden im Landkreis Garmisch-Partenkirchen

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Garmisch-Partenkirchen

Wie schneidet Bayern insgesamt ab?

Vergleiche alle 96 Landkreise und Städte in Bayern im vollständigen Ranking.

Bayern-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen

8239582418824338243582438824398244182442824458244782449824678247582481824878248882490824918249382494824968249782499

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Garmisch-Partenkirchen — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Garmisch-Partenkirchen gibt es laut solarzubau.de aktuell 6.655 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 82,3 MW. Das entspricht 0,92 kW pro Einwohner.
2.428 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 36,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Garmisch-Partenkirchen [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-garmisch-partenkirchen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Garmisch-Partenkirchen installiert?

Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen (Bayern) sind aktuell 82,3 MW Photovoltaik-Leistung in 6.655 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt der Landkreis Platz 81 von 96 in Bayern. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 89.296 Einwohner entspricht der Bestand 0,92 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Garmisch-Partenkirchen im Vergleich da?

Mit 0,92 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Garmisch-Partenkirchen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Region wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Garmisch-Partenkirchen?

Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen sind 2.428 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 36,5 % bezogen auf die 6.655 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Garmisch-Partenkirchen zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Garmisch-Partenkirchen 6,5 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 8 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Garmisch-Partenkirchen hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist Garmisch-Partenkirchen mit 13,7 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 22 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Garmisch-Partenkirchen?

Garmisch-Partenkirchen ist ein Landkreis im Bundesland Bayern. Bayern hat insgesamt 96 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Garmisch-Partenkirchen?

Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 345 neuen Anlagen und 4,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 20 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Garmisch-Partenkirchen?

Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen wurden in den letzten 12 Monaten 297 Balkonkraftwerke registriert (402 kW). Das sind +10 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Garmisch-Partenkirchen?

Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen wurden in den letzten 12 Monaten 708 neue Solaranlagen mit insgesamt 6,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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