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311 % vom Ø
Solar-Vorreiter
↑ Aufsteiger

Landkreis in Bayern

Photovoltaik im Landkreis Kitzingen

3,1× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Rang 17 von 96
Zubau-Rang 33 von 96
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Der Landkreis Kitzingen (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-11 13.149 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 429,0 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 91.287 Einwohnern entspricht das 4,70 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, der Landkreis Kitzingen liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (3,1-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Das reicht für Platz 17 von 96 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 47,9 MW neue Leistung hinzu – rund 11 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 41 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 33 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

4,70

kW
▲ +211 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

41,0

%

5.389 Speicher bei 13.149 Anlagen

Installiert

429,0 MW

Zubau 12 Mon.

47,9 MW

+11 %

Solaranlagen

13.149

Speicher

5.389

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kitzingen?

Segmentierter PV-Zubau in Kitzingen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Kitzingen wächst das Freifläche-Segment am stärksten (+127 % vs. Vorjahr). Freifläche bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Freifläche-Anlagen am stärksten zu (+127 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -11 %
  • Heimsegment▼ -31 %
  • Gewerbe▼ -46 %
  • Freifläche▲ +127 %

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Kitzingen: 47.891 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
056111September 2025: 38 kW, Vorjahr 55 kWOktober 2025: 33 kW, Vorjahr 42 kWNovember 2025: 19 kW, Vorjahr 36 kWDezember 2025: 29 kW, Vorjahr 29 kWJanuar 2026: 15 kW, Vorjahr 34 kWFebruar 2026: 33 kW, Vorjahr 30 kWMärz 2026: 63 kW, Vorjahr 55 kWApril 2026: 89 kW, Vorjahr 75 kWMai 2026: 111 kW, Vorjahr 81 kWJuni 2026: 63 kW, Vorjahr 72 kWJuli 2026: 68 kW, Vorjahr 74 kWAugust 2026: 22 kW, Vorjahr 73 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
07622kSeptember 2025: 942 kW, Vorjahr 1.138 kWOktober 2025: 672 kW, Vorjahr 1.109 kWNovember 2025: 938 kW, Vorjahr 1.268 kWDezember 2025: 529 kW, Vorjahr 1.138 kWJanuar 2026: 717 kW, Vorjahr 1.524 kWFebruar 2026: 494 kW, Vorjahr 1.038 kWMärz 2026: 600 kW, Vorjahr 666 kWApril 2026: 623 kW, Vorjahr 728 kWMai 2026: 803 kW, Vorjahr 795 kWJuni 2026: 902 kW, Vorjahr 750 kWJuli 2026: 1.002 kW, Vorjahr 1.314 kWAugust 2026: 58 kW, Vorjahr 524 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
01k2kSeptember 2025: 142 kW, Vorjahr 821 kWOktober 2025: 50 kW, Vorjahr 144 kWNovember 2025: 250 kW, Vorjahr 779 kWDezember 2025: 38 kW, Vorjahr 423 kWJanuar 2026: 555 kW, Vorjahr 2.263 kWFebruar 2026: 193 kW, Vorjahr 665 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 141 kWApril 2026: 87 kW, Vorjahr 936 kWMai 2026: 115 kW, Vorjahr 480 kWJuni 2026: 2.250 kW, Vorjahr 1.047 kWJuli 2026: 184 kW, Vorjahr 211 kWAugust 2026: 611 kW, Vorjahr 315 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
07k14kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 889 kWDezember 2025: 5.999 kW, Vorjahr 2.831 kWJanuar 2026: 9.989 kW, Vorjahr 1.859 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 999 kWApril 2026: 14.493 kW, Vorjahr 3.424 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 2.498 kW, Vorjahr 3.500 kWJuli 2026: 1 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 1.000 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
432 584 kW -11 %
Heimsegment
2–30 kWp
631 8,3 MW -31 %
Gewerbe
>30 kWp
20 4,5 MW -46 %
Freifläche
Freifläche
8 33 MW +127 %
Gesamt 1.148 47,9 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kitzingen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kitzingen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Kitzingen 918 Speicher mit zusammen 34,8 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 37,9 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-5 %
Anlagen
505
Kapazität
2,8 MWh
Ø/Anlage
5,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-21 %
Anlagen
352
Kapazität
4,9 MWh
Ø/Anlage
13,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-64 %
Anlagen
13
Kapazität
565 kWh
Ø/Anlage
43,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Anlagen
3
Kapazität
26,2 MWh
Ø/Anlage
8.731 kWh
Gesamt
Anlagen
918
Kapazität
34,8 MWh
Ø/Anlage
37,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

211 % über dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Kitzingen 4,70 kW
Ø Bayern 2,57 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Kitzingen erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt auf?

Was die Zahlen konkret bedeuten: Mit 4,70 kW pro Einwohner kann Kitzingen rechnerisch einen erheblichen Teil des eigenen Strombedarfs solar decken. Das macht die Region zu einem Vorbild für die dezentrale Energieversorgung – nicht nur in der Theorie, sondern messbar in den Einspeisedaten.

Überblick

4,70 kW Solarleistung pro Einwohner – dieser Wert stellt Kitzingen an die Spitze des bundesweiten Vergleichs. 13.149 Anlagen und 429,0 MW Gesamtleistung stehen hinter dieser Bilanz.

Einordnung

Innerhalb Bayerns belegt Kitzingen Platz 17 von 96 – ganze 83 % über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet gehört Kitzingen mit 4,70 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Martinsheim führt mit 78,8 MW

31 Gemeinden im Landkreis Kitzingen

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Kitzingen

Wie schneidet Bayern insgesamt ab?

Vergleiche alle 96 Landkreise und Städte in Bayern im vollständigen Ranking.

Bayern-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Kitzingen

961609731897320973329733497337973409734297346973489735097353973559735797359

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Kitzingen — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Kitzingen gibt es laut solarzubau.de aktuell 13.149 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 429,0 MW. Das entspricht 4,70 kW pro Einwohner.
5.389 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kitzingen [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-kitzingen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Kitzingen installiert?

Im Landkreis Kitzingen (Bayern) sind aktuell 429,0 MW Photovoltaik-Leistung in 13.149 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt der Landkreis Platz 17 von 96 in Bayern. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 91.287 Einwohner entspricht der Bestand 4,70 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Kitzingen im Vergleich da?

Mit 4,70 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Kitzingen über dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Region wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Kitzingen?

Im Landkreis Kitzingen sind 5.389 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 41,0 % bezogen auf die 13.149 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Kitzingen zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Kitzingen 47,9 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 11 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Kitzingen hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Kitzingen ist Martinsheim mit 78,8 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 31 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Kitzingen?

Kitzingen ist ein Landkreis im Bundesland Bayern. Bayern hat insgesamt 96 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Kitzingen?

Im Landkreis Kitzingen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 8 neuen Anlagen und 33 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 631 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Kitzingen?

Im Landkreis Kitzingen wurden in den letzten 12 Monaten 432 Balkonkraftwerke registriert (584 kW). Das sind -11 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Kitzingen?

Im Landkreis Kitzingen wurden in den letzten 12 Monaten 8 Freiflächenanlagen zugebaut (33 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Kitzingen?

Im Landkreis Kitzingen wurden in den letzten 12 Monaten 1.148 neue Solaranlagen mit insgesamt 47,9 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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