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61 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Würzburg

Photovoltaik in Margetshöchheim

39 % unter Bundesdurchschnitt

341 Anlagen mit 2,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Margetshöchheim, Landkreis Würzburg in Bayern kommt mit Stand 2026-08-11 auf 341 Solaranlagen und 2,9 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 3.113 Einwohnern entspricht das 0,93 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, Margetshöchheim liegt damit 39 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 49 von 52 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,4 MW neue Leistung hinzu – rund 13 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 61 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 8,5 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,93

kW
▼ -39 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

61,0

%

208 Speicher bei 341 Anlagen

Installiert

2,9 MW

Zubau 12 Mon.

0,4 MW

+13 %

Solaranlagen

341

Einwohner

3.113

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Margetshöchheim?

Segmentierter PV-Zubau in Margetshöchheim — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Margetshöchheim wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+13 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +13 %
  • Heimsegment▼ -24 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Margetshöchheim: 363 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
035September 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2025: 1 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 4 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 2 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 1 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 1 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 5 kW, Vorjahr 1 kWMai 2026: 5 kW, Vorjahr 3 kWJuni 2026: 4 kW, Vorjahr 1 kWJuli 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 5 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
03774September 2025: 13 kW, Vorjahr 74 kWOktober 2025: 9 kW, Vorjahr 43 kWNovember 2025: 21 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 20 kW, Vorjahr 24 kWJanuar 2026: 23 kW, Vorjahr 41 kWFebruar 2026: 10 kW, Vorjahr 60 kWMärz 2026: 45 kW, Vorjahr 21 kWApril 2026: 30 kW, Vorjahr 41 kWMai 2026: 57 kW, Vorjahr 55 kWJuni 2026: 37 kWJuli 2026: 43 kW, Vorjahr 12 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 33 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
084167September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 167 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
23 30 kW +13 %
Heimsegment
2–30 kWp
28 308 kW -24 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 55 363 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Margetshöchheim zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Margetshöchheim, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Margetshöchheim 38 Speicher mit zusammen 352 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +1 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-25 %
Anlagen
23
Kapazität
129 kWh
Ø/Anlage
5,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+1 %
Anlagen
13
Kapazität
177 kWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
32 kWh
Ø/Anlage
32 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
38
Kapazität
352 kWh
Ø/Anlage
9,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Margetshöchheim im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Margetshöchheim 0,93 kW
Ø Würzburg 3,59 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Margetshöchheim hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Margetshöchheim auf?

Auffällig hoch: 61 % aller Solaranlagen in Margetshöchheim laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Mit 0,93 kW pro Kopf liegt Margetshöchheim noch unter dem Bundesschnitt. 341 Anlagen und 2,9 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Platz 49 von 52 im Landkreis Würzburg: Margetshöchheim liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,93 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Würzburg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Margetshöchheim?

97276

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Margetshöchheim — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Margetshöchheim gibt es laut solarzubau.de aktuell 341 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 2,9 MW. Das entspricht 0,93 kW pro Einwohner.
208 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 61,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Margetshöchheim [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-margetshoechheim/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Margetshöchheim installiert?

In Margetshöchheim sind 2,9 MW PV-Leistung in 341 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 49 von 52 im Landkreis Würzburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.113 Einwohner entspricht der Bestand 0,93 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Margetshöchheim im Vergleich da?

Mit 0,93 kW pro Einwohner liegt Margetshöchheim unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Würzburg belegt Margetshöchheim Platz 49 von 52. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Margetshöchheim?

In Margetshöchheim sind 208 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 61,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Margetshöchheim?

In den letzten 12 Monaten wurden in Margetshöchheim 0,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 55 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 13 Prozent – rund 13 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Margetshöchheim?

Margetshöchheim liegt im Landkreis Würzburg im Bundesland Bayern. Im Landkreis Würzburg gibt es insgesamt 52 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Margetshöchheim?

In Margetshöchheim entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 28 neuen Anlagen und 308 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 23 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Margetshöchheim?

In Margetshöchheim wurden in den letzten 12 Monaten 23 Balkonkraftwerke registriert (30 kW). Das sind +13 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Margetshöchheim?

In Margetshöchheim wurden in den letzten 12 Monaten 55 neue Solaranlagen mit insgesamt 363 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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