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164 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Thüringen · Hildburghausen

Photovoltaik in Marisfeld

64 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 42 Anlagen mit 1,0 MW Gesamtleistung

Marisfeld, Landkreis Hildburghausen in Thüringen kommt mit Stand 2026-08-11 auf 42 Solaranlagen und 1,0 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 401 Einwohnern entspricht das 2,48 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, Marisfeld liegt damit 64 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 11 von 19 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,0 MW neue Leistung hinzu – rund 2 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 43 % und eine mittlere Anlagengröße von 24 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,48

kW
▲ +64 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

42,9

%

18 Speicher bei 42 Anlagen

Installiert

1,0 MW

Zubau 12 Mon.

0,0 MW

+2 %

Solaranlagen

42

Einwohner

401

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Marisfeld?

Segmentierter PV-Zubau in Marisfeld — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Marisfeld wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
5 6 kW
Heimsegment
2–30 kWp
1 10 kW -86 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 6 17 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Marisfeld zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Marisfeld, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Marisfeld wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Marisfeld im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Marisfeld 2,48 kW
Ø Hildburghausen 2,36 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Marisfeld erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Marisfeld auf?

18 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Marisfeld – eine Quote von 43 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Mit 2,48 kW pro Kopf liegt Marisfeld deutlich über dem Bundesschnitt – 42 Anlagen und 1,0 MW Gesamtleistung belegen den konsequenten Ausbau vor Ort.

Einordnung

Innerhalb des Landkreises Hildburghausen belegt Marisfeld Platz 11 von 19 – ganze 54 % über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet gehört Marisfeld mit 2,48 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Hildburghausen

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Welche Postleitzahl gehört zu Marisfeld?

98530

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Marisfeld — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Marisfeld gibt es laut solarzubau.de aktuell 42 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1,0 MW. Das entspricht 2,48 kW pro Einwohner.
18 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 42,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Marisfeld [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-marisfeld/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Marisfeld installiert?

In Marisfeld sind 1,0 MW PV-Leistung in 42 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 11 von 19 im Landkreis Hildburghausen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 401 Einwohner entspricht der Bestand 2,48 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Marisfeld im Vergleich da?

Mit 2,48 kW pro Einwohner liegt Marisfeld über dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Hildburghausen belegt Marisfeld Platz 11 von 19. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Marisfeld?

In Marisfeld sind 18 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 42,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Marisfeld?

In den letzten 12 Monaten wurden in Marisfeld 0,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 6 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 2 Prozent – rund 2 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Marisfeld?

Marisfeld liegt im Landkreis Hildburghausen im Bundesland Thüringen. Im Landkreis Hildburghausen gibt es insgesamt 19 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Marisfeld?

In Marisfeld entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 1 neuen Anlagen und 10 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 5 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Marisfeld?

In Marisfeld wurden in den letzten 12 Monaten 5 Balkonkraftwerke registriert (6 kW). Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Marisfeld?

In Marisfeld wurden in den letzten 12 Monaten 6 neue Solaranlagen mit insgesamt 17 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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