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41 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Rheinland-Pfalz · Mainz-Bingen

Photovoltaik in Oppenheim

59 % unter Bundesdurchschnitt

507 Anlagen mit 4,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Oppenheim, Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz verzeichnet mit Stand 2026-08-11 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 4,3 MW, verteilt auf 507 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 7.071 Einwohnern entspricht das 0,61 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, Oppenheim liegt damit 59 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 59 von 62 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,4 MW neue Leistung hinzu – rund 10 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 51 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 8,5 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,61

kW
▼ -59 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

51,1

%

259 Speicher bei 507 Anlagen

Installiert

4,3 MW

Zubau 12 Mon.

0,4 MW

+10 %

Solaranlagen

507

Einwohner

7.071

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Oppenheim?

Segmentierter PV-Zubau in Oppenheim — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Oppenheim: +36 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+36 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +36 %
  • Heimsegment▼ -9 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Oppenheim: 439 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0611September 2025: 10 kW, Vorjahr 7 kWOktober 2025: 7 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 11 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 4 kW, Vorjahr 1 kWApril 2026: 6 kW, Vorjahr 9 kWMai 2026: 8 kW, Vorjahr 2 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 6 kWJuli 2026: 5 kW, Vorjahr 6 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
04385September 2025: 43 kW, Vorjahr 47 kWOktober 2025: 85 kW, Vorjahr 20 kWNovember 2025: 27 kW, Vorjahr 23 kWDezember 2025: 8 kW, Vorjahr 57 kWJanuar 2026: 14 kW, Vorjahr 18 kWFebruar 2026: 16 kW, Vorjahr 42 kWMärz 2026: 30 kW, Vorjahr 10 kWApril 2026: 29 kW, Vorjahr 40 kWMai 2026: 22 kW, Vorjahr 15 kWJuni 2026: 53 kW, Vorjahr 10 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 14 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 69 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0129257September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 257 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
40 57 kW +36 %
Heimsegment
2–30 kWp
32 332 kW -9 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 77 439 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Oppenheim zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Oppenheim, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Oppenheim 57 Speicher mit zusammen 394 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 6,9 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-13 %
Anlagen
38
Kapazität
183 kWh
Ø/Anlage
4,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-15 %
Anlagen
14
Kapazität
168 kWh
Ø/Anlage
12 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
57
Kapazität
394 kWh
Ø/Anlage
6,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Oppenheim im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Oppenheim 0,61 kW
Ø Mainz-Bingen 1,26 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Oppenheim hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Oppenheim auf?

Auffällig hoch: 51 % aller Solaranlagen in Oppenheim laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Aktuell erzeugen 507 Solaranlagen in Oppenheim eine Leistung von 4,3 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Mainz-Bingen steht Oppenheim auf Platz 59 von 62. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,61 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Mainz-Bingen

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Welche Postleitzahl gehört zu Oppenheim?

55276

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Oppenheim — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Oppenheim gibt es laut solarzubau.de aktuell 507 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 4,3 MW. Das entspricht 0,61 kW pro Einwohner.
259 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 51,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Oppenheim [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-oppenheim/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Oppenheim installiert?

In Oppenheim sind 4,3 MW PV-Leistung in 507 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 59 von 62 im Landkreis Mainz-Bingen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 7.071 Einwohner entspricht der Bestand 0,61 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Oppenheim im Vergleich da?

Mit 0,61 kW pro Einwohner liegt Oppenheim unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Mainz-Bingen belegt Oppenheim Platz 59 von 62. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Oppenheim?

In Oppenheim sind 259 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 51,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Oppenheim?

In den letzten 12 Monaten wurden in Oppenheim 0,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 77 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Oppenheim?

Oppenheim liegt im Landkreis Mainz-Bingen im Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Landkreis Mainz-Bingen gibt es insgesamt 62 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Oppenheim?

In Oppenheim entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 32 neuen Anlagen und 332 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 40 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Oppenheim?

In Oppenheim wurden in den letzten 12 Monaten 40 Balkonkraftwerke registriert (57 kW). Das sind +36 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Oppenheim?

In Oppenheim wurden in den letzten 12 Monaten 77 neue Solaranlagen mit insgesamt 439 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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