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42 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Niedersachsen · Osnabrück

Photovoltaik in Osnabrück

58 % unter Bundesdurchschnitt

8.492 Anlagen mit 107,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Osnabrück, kreisfreie Stadt (Niedersachsen) zählt mit Stand 2026-09-09 8.492 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 107,2 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 166.057 Einwohnern entspricht das 0,65 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,53 kW, Osnabrück liegt damit 58 % unter dem Bundeswert. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 13,1 MW neue Leistung hinzu – rund 12 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 50 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,65

kW
▼ -58 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

49,5

%

4.207 Speicher bei 8.492 Anlagen

Installiert

107,2 MW

Zubau 12 Mon.

13,1 MW

+12 %

Solaranlagen

8.492

Einwohner

166.057

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Osnabrück?

Segmentierter PV-Zubau in Osnabrück — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Osnabrück setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-8 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -8 %
  • Heimsegment▼ -10 %
  • Gewerbe▼ -77 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Osnabrück: 13.123 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
055110Oktober 2025: 49 kW, Vorjahr 50 kWNovember 2025: 39 kW, Vorjahr 32 kWDezember 2025: 28 kW, Vorjahr 24 kWJanuar 2026: 16 kW, Vorjahr 21 kWFebruar 2026: 32 kW, Vorjahr 39 kWMärz 2026: 62 kW, Vorjahr 72 kWApril 2026: 89 kW, Vorjahr 89 kWMai 2026: 110 kW, Vorjahr 92 kWJuni 2026: 81 kW, Vorjahr 92 kWJuli 2026: 86 kW, Vorjahr 96 kWAugust 2026: 86 kW, Vorjahr 82 kWSeptember 2026: 5 kW, Vorjahr 52 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
08182kOktober 2025: 701 kW, Vorjahr 988 kWNovember 2025: 773 kW, Vorjahr 980 kWDezember 2025: 681 kW, Vorjahr 910 kWJanuar 2026: 786 kW, Vorjahr 982 kWFebruar 2026: 427 kW, Vorjahr 870 kWMärz 2026: 553 kW, Vorjahr 642 kWApril 2026: 584 kW, Vorjahr 605 kWMai 2026: 1.189 kW, Vorjahr 653 kWJuni 2026: 1.635 kW, Vorjahr 676 kWJuli 2026: 708 kW, Vorjahr 792 kWAugust 2026: 716 kW, Vorjahr 854 kWSeptember 2026: 57 kW, Vorjahr 837 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
01k2kOktober 2025: 155 kW, Vorjahr 819 kWNovember 2025: 195 kW, Vorjahr 841 kWDezember 2025: 207 kW, Vorjahr 286 kWJanuar 2026: 66 kW, Vorjahr 2.316 kWFebruar 2026: 319 kW, Vorjahr 158 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 775 kWApril 2026: 203 kW, Vorjahr 415 kWMai 2026: 294 kW, Vorjahr 824 kWJuni 2026: 370 kW, Vorjahr 261 kWJuli 2026: 41 kW, Vorjahr 637 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 80 kWSeptember 2026: 129 kW, Vorjahr 1.177 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche
03059Oktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 59 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktDezFebAprJunAug

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
508 683 kW -8 %
Heimsegment
2–30 kWp
675 8,8 MW -10 %
Gewerbe
>30 kWp
29 2 MW -77 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 1.297 13,1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Osnabrück zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Osnabrück, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Osnabrück 914 Speicher mit zusammen 11,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 12,2 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-18 %
Anlagen
565
Kapazität
3 MWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-4 %
Anlagen
293
Kapazität
3,9 MWh
Ø/Anlage
13,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-67 %
Anlagen
7
Kapazität
423 kWh
Ø/Anlage
60,4 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
914
Kapazität
11,2 MWh
Ø/Anlage
12,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie steht Osnabrück im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Osnabrück 0,65 kW
Ø Osnabrück 0,65 kW
Ø Deutschland 1,53 kW

Osnabrück hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt an Osnabrück auf?

4.207 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Osnabrück – eine Quote von 50 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

107,2 MW Solarleistung aus 8.492 Anlagen – Osnabrück hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Niedersachsen gegeben.

Einordnung

Osnabrück liegt im Bundesland Niedersachsen. Das vollständige Ranking aller Regionen finden Sie auf der Bundesland-Seite.

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17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Osnabrück?

4907449076490784908049082490844908649088490904919149504

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Osnabrück — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Osnabrück gibt es laut solarzubau.de aktuell 8.492 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 107,2 MW. Das entspricht 0,65 kW pro Einwohner.
4.207 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 49,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Osnabrück [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-osnabrueck/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Osnabrück installiert?

In Osnabrück sind 107,2 MW PV-Leistung in 8.492 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 166.057 Einwohner entspricht der Bestand 0,65 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Osnabrück im Vergleich da?

Mit 0,65 kW pro Einwohner liegt Osnabrück unter dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Osnabrück?

In Osnabrück sind 4.207 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 49,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Osnabrück?

In den letzten 12 Monaten wurden in Osnabrück 13,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 1.297 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 12 Prozent – rund 12 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Ist Osnabrück eine kreisfreie Stadt?

Osnabrück ist eine kreisfreie Stadt in Niedersachsen. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und gehören keinem Kreis an. Für die Auswertung des Solarausbaus bedeutet das: Die Stadt bildet ihre eigene Vergleichsgruppe, ein Ranking innerhalb eines Landkreises gibt es nicht. Verglichen wird stattdessen mit den übrigen Regionen in Niedersachsen und mit dem Bundesdurchschnitt. Auf dieser Seite finden sich deshalb dieselben Kennzahlen wie für eine Gemeinde – Bestand, Leistung pro Kopf, Speicherquote und Zubau der letzten zwölf Monate –, nur ohne kreisinternen Vergleich.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Osnabrück?

In Osnabrück entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 675 neuen Anlagen und 8,8 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 29 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Osnabrück?

In Osnabrück wurden in den letzten 12 Monaten 508 Balkonkraftwerke registriert (683 kW). Das sind -8 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Osnabrück?

In Osnabrück wurden in den letzten 12 Monaten 1.297 neue Solaranlagen mit insgesamt 13,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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