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142 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Rosenheim

Photovoltaik in Pfaffing

42 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 653 Anlagen mit 8,8 MW Gesamtleistung

Pfaffing, Landkreis Rosenheim (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-11 653 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 8,8 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 4.104 Einwohnern entspricht das 2,14 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, Pfaffing liegt damit 42 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 19 von 45 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,5 MW neue Leistung hinzu – rund 6 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 40 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,14

kW
▲ +42 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

39,5

%

258 Speicher bei 653 Anlagen

Installiert

8,8 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+6 %

Solaranlagen

653

Einwohner

4.104

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Pfaffing?

Segmentierter PV-Zubau in Pfaffing — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Pfaffing trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
9 15 kW -26 %
Heimsegment
2–30 kWp
33 418 kW -37 %
Gewerbe
>30 kWp
2 103 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 45 548 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Pfaffing zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Pfaffing, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Pfaffing 37 Speicher mit zusammen 438 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11,8 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-12 %
Anlagen
18
Kapazität
104 kWh
Ø/Anlage
5,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-57 %
Anlagen
14
Kapazität
199 kWh
Ø/Anlage
14,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
115 kWh
Ø/Anlage
57,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
37
Kapazität
438 kWh
Ø/Anlage
11,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Pfaffing im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Pfaffing 2,14 kW
Ø Rosenheim 1,73 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Pfaffing liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Pfaffing auf?

Auffällig hoch: 40 % aller Solaranlagen in Pfaffing laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

653 Solaranlagen, 8,8 MW Gesamtleistung: Pfaffing schneidet beim PV-Ausbau besser ab als der Großteil der deutschen Kommunen. Die Region in Bayern nutzt ihr Solarpotenzial aktiv.

Einordnung

Platz 19 von 45 im Landkreis Rosenheim: Pfaffing liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Mit 2,14 kW pro Kopf liegt Pfaffing über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Gemeinden im Landkreis Rosenheim

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Welche Postleitzahl gehört zu Pfaffing?

83539

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Pfaffing — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Pfaffing gibt es laut solarzubau.de aktuell 653 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 8,8 MW. Das entspricht 2,14 kW pro Einwohner.
258 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 39,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Pfaffing [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-pfaffing/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Pfaffing installiert?

In Pfaffing sind 8,8 MW PV-Leistung in 653 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 19 von 45 im Landkreis Rosenheim. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.104 Einwohner entspricht der Bestand 2,14 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Pfaffing im Vergleich da?

Mit 2,14 kW pro Einwohner liegt Pfaffing über dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rosenheim belegt Pfaffing Platz 19 von 45. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Pfaffing?

In Pfaffing sind 258 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 39,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Pfaffing?

In den letzten 12 Monaten wurden in Pfaffing 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 45 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Pfaffing?

Pfaffing liegt im Landkreis Rosenheim im Bundesland Bayern. Im Landkreis Rosenheim gibt es insgesamt 45 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Pfaffing?

In Pfaffing entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 33 neuen Anlagen und 418 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Pfaffing?

In Pfaffing wurden in den letzten 12 Monaten 9 Balkonkraftwerke registriert (15 kW). Das sind -26 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Pfaffing?

In Pfaffing wurden in den letzten 12 Monaten 45 neue Solaranlagen mit insgesamt 548 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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