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168 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Freyung-Grafenau

Photovoltaik in Saldenburg

68 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 404 Anlagen mit 5,0 MW Gesamtleistung

Saldenburg, Landkreis Freyung-Grafenau (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-11 404 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 5,0 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 1.986 Einwohnern entspricht das 2,54 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, Saldenburg liegt damit 68 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 18 von 25 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,4 MW neue Leistung hinzu – rund 8 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 32 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,54

kW
▲ +68 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

31,9

%

129 Speicher bei 404 Anlagen

Installiert

5,0 MW

Zubau 12 Mon.

0,4 MW

+8 %

Solaranlagen

404

Einwohner

1.986

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Saldenburg?

Segmentierter PV-Zubau in Saldenburg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Saldenburg setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
5 8 kW -67 %
Heimsegment
2–30 kWp
15 182 kW -56 %
Gewerbe
>30 kWp
2 178 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 26 390 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Saldenburg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Saldenburg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Saldenburg wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Saldenburg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Saldenburg 2,54 kW
Ø Freyung-Grafenau 3,58 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Saldenburg erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Saldenburg auf?

Auffällig hoch: 32 % aller Solaranlagen in Saldenburg laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Saldenburg erzeugt 1,7-mal so viel Solarstrom pro Kopf wie der deutsche Durchschnitt. 404 Anlagen liefern zusammen 5,0 MW und positionieren die Region weit vorn in Bayern.

Einordnung

Platz 18 von 25 im Landkreis Freyung-Grafenau: Saldenburg liegt nah am Durchschnitt des Bundeslandes. Bundesweit betrachtet gehört Saldenburg mit 2,54 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Freyung-Grafenau

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Welche Postleitzahl gehört zu Saldenburg?

94163

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Saldenburg — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Saldenburg gibt es laut solarzubau.de aktuell 404 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 5,0 MW. Das entspricht 2,54 kW pro Einwohner.
129 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 31,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Saldenburg [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-saldenburg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Saldenburg installiert?

In Saldenburg sind 5,0 MW PV-Leistung in 404 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 18 von 25 im Landkreis Freyung-Grafenau. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 1.986 Einwohner entspricht der Bestand 2,54 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Saldenburg im Vergleich da?

Mit 2,54 kW pro Einwohner liegt Saldenburg über dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Freyung-Grafenau belegt Saldenburg Platz 18 von 25. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Saldenburg?

In Saldenburg sind 129 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 31,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Saldenburg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Saldenburg 0,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 26 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Saldenburg?

Saldenburg liegt im Landkreis Freyung-Grafenau im Bundesland Bayern. Im Landkreis Freyung-Grafenau gibt es insgesamt 25 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Saldenburg?

In Saldenburg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 15 neuen Anlagen und 182 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Saldenburg?

In Saldenburg wurden in den letzten 12 Monaten 5 Balkonkraftwerke registriert (8 kW). Das sind -67 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Saldenburg?

In Saldenburg wurden in den letzten 12 Monaten 26 neue Solaranlagen mit insgesamt 390 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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