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58 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Rheinland-Pfalz · Südliche Weinstraße

Photovoltaik in Sankt Martin

42 % unter Bundesdurchschnitt

165 Anlagen mit 1,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Sankt Martin, Landkreis Südliche Weinstraße (Rheinland-Pfalz) zählt mit Stand 2026-08-11 165 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 1,5 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 1.679 Einwohner sind das 0,87 kW pro Kopf, verglichen mit 1,51 kW im bundesweiten Mittel – Sankt Martin liegt damit 42 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 69 Regionen in diesem Umfeld belegt Sankt Martin damit Platz 63 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,1 MW, das entspricht etwa 9 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 41 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 8,9 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,87

kW
▼ -42 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

40,6

%

67 Speicher bei 165 Anlagen

Installiert

1,5 MW

Zubau 12 Mon.

0,1 MW

+9 %

Solaranlagen

165

Einwohner

1.679

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Sankt Martin?

Segmentierter PV-Zubau in Sankt Martin — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Sankt Martin wächst das Heimsegment-Segment am stärksten (+215 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
11 12 kW +31 %
Heimsegment
2–30 kWp
9 121 kW +215 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 20 133 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Sankt Martin zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Sankt Martin, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Sankt Martin wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Sankt Martin im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Sankt Martin 0,87 kW
Ø Südliche Weinstraße 1,53 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Sankt Martin hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Sankt Martin auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 41 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 67 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Sankt Martin setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

In Sankt Martin stehen bislang 165 Solaranlagen mit insgesamt 1,5 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Sankt Martin rangiert auf Platz 63 von 69 im Landkreis Südliche Weinstraße – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Südliche Weinstraße

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Sankt Martin?

67487

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Sankt Martin — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Sankt Martin gibt es laut solarzubau.de aktuell 165 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1,5 MW. Das entspricht 0,87 kW pro Einwohner.
67 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 40,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Sankt Martin [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-sankt-martin/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Sankt Martin installiert?

In Sankt Martin sind 1,5 MW PV-Leistung in 165 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 63 von 69 im Landkreis Südliche Weinstraße. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 1.679 Einwohner entspricht der Bestand 0,87 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Sankt Martin im Vergleich da?

Mit 0,87 kW pro Einwohner liegt Sankt Martin unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Südliche Weinstraße belegt Sankt Martin Platz 63 von 69. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Sankt Martin?

In Sankt Martin sind 67 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 40,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Sankt Martin?

In den letzten 12 Monaten wurden in Sankt Martin 0,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 20 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Sankt Martin?

Sankt Martin liegt im Landkreis Südliche Weinstraße im Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Landkreis Südliche Weinstraße gibt es insgesamt 69 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Sankt Martin?

In Sankt Martin entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 9 neuen Anlagen und 121 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 11 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Sankt Martin?

In Sankt Martin wurden in den letzten 12 Monaten 11 Balkonkraftwerke registriert (12 kW). Das sind +31 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Sankt Martin?

In Sankt Martin wurden in den letzten 12 Monaten 20 neue Solaranlagen mit insgesamt 133 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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