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700 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Mühldorf a. Inn

Photovoltaik in Schönberg

7,0× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Schönberg, Landkreis Mühldorf a. Inn in Bayern kommt mit Stand 2026-08-11 auf 246 Solaranlagen und 12,0 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 1.131 Einwohner sind das 10,58 kW pro Kopf, verglichen mit 1,51 kW im bundesweiten Mittel – Schönberg liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (7,0-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Im Vergleich der 31 Regionen in diesem Umfeld belegt Schönberg damit Platz 3 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,1 MW, das entspricht etwa 1 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 33 % und eine mittlere Anlagengröße von 49 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

10,58

kW
▲ +600 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

32,5

%

80 Speicher bei 246 Anlagen

Installiert

12,0 MW

Zubau 12 Mon.

0,1 MW

+1 %

Solaranlagen

246

Einwohner

1.131

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Schönberg?

Segmentierter PV-Zubau in Schönberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Schönberg setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
3 3 kW -25 %
Heimsegment
2–30 kWp
6 88 kW -65 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 11 93 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Schönberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Schönberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Schönberg wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Schönberg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Schönberg 10,58 kW
Ø Mühldorf a. Inn 3,21 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Schönberg erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Schönberg auf?

Rechnerisch entfallen auf jeden Einwohner 10,58 kW Photovoltaik – ein Wert, der Schönberg weit vor den meisten Vergleichsregionen platziert.

Überblick

Mehr als das Doppelte des Bundesdurchschnitts: In Schönberg kommen auf jeden Einwohner 10,58 kW Solarleistung. 246 Anlagen mit insgesamt 12,0 MW zeigen, wie weit die Energiewende hier bereits fortgeschritten ist.

Einordnung

Mit Platz 3 von 31 und 311 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Schönberg zu den Vorreitern im Landkreis Mühldorf a. Inn. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 10,58 kW pro Einwohner setzen Schönberg deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Mühldorf a. Inn

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Schönberg?

84573

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Schönberg — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Schönberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 246 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 12,0 MW. Das entspricht 10,58 kW pro Einwohner.
80 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 32,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Schönberg [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-schoenberg-09183143/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Schönberg installiert?

In Schönberg sind 12,0 MW PV-Leistung in 246 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 3 von 31 im Landkreis Mühldorf a. Inn. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 1.131 Einwohner entspricht der Bestand 10,58 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Schönberg im Vergleich da?

Mit 10,58 kW pro Einwohner liegt Schönberg über dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Mühldorf a. Inn belegt Schönberg Platz 3 von 31. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Schönberg?

In Schönberg sind 80 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 32,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Schönberg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Schönberg 0,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 11 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 1 Prozent – rund 1 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Schönberg?

Schönberg liegt im Landkreis Mühldorf a. Inn im Bundesland Bayern. Im Landkreis Mühldorf a. Inn gibt es insgesamt 31 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Schönberg?

In Schönberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 6 neuen Anlagen und 88 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Schönberg?

In Schönberg wurden in den letzten 12 Monaten 3 Balkonkraftwerke registriert (3 kW). Das sind -25 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Schönberg?

In Schönberg wurden in den letzten 12 Monaten 11 neue Solaranlagen mit insgesamt 93 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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