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92 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Bayern · Traunstein

Photovoltaik in Traunreut

Nah am Bundesdurchschnitt

1.693 Anlagen mit 28,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Traunreut, Landkreis Traunstein (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-11 1.693 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 28,2 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 20.379 Einwohner sind das 1,38 kW pro Kopf, verglichen mit 1,51 kW im bundesweiten Mittel – Traunreut liegt damit 8 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 35 Regionen in diesem Umfeld belegt Traunreut damit Platz 29 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,3 MW, das entspricht etwa 5 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 39 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 17 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,38

kW
▼ -8 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

38,6

%

653 Speicher bei 1.693 Anlagen

Installiert

28,2 MW

Zubau 12 Mon.

1,3 MW

+5 %

Solaranlagen

1.693

Einwohner

20.379

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Traunreut?

Segmentierter PV-Zubau in Traunreut — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Traunreut wächst das Balkonkraftwerk-Segment am stärksten (+35 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+35 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +35 %
  • Heimsegment▼ -20 %
  • Gewerbe▼ -83 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Traunreut: 1.312 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0816September 2025: 9 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2025: 6 kW, Vorjahr 7 kWNovember 2025: 1 kW, Vorjahr 6 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 7 kWJanuar 2026: 6 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 9 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 14 kW, Vorjahr 6 kWApril 2026: 16 kW, Vorjahr 5 kWMai 2026: 11 kW, Vorjahr 6 kWJuni 2026: 11 kW, Vorjahr 9 kWJuli 2026: 13 kW, Vorjahr 11 kWAugust 2026: 1 kW, Vorjahr 10 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0156312September 2025: 165 kW, Vorjahr 139 kWOktober 2025: 41 kW, Vorjahr 201 kWNovember 2025: 23 kW, Vorjahr 128 kWDezember 2025: 93 kW, Vorjahr 94 kWJanuar 2026: 126 kW, Vorjahr 312 kWFebruar 2026: 56 kW, Vorjahr 132 kWMärz 2026: 93 kW, Vorjahr 50 kWApril 2026: 42 kW, Vorjahr 77 kWMai 2026: 194 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 146 kW, Vorjahr 50 kWJuli 2026: 110 kW, Vorjahr 125 kWAugust 2026: 9 kW, Vorjahr 59 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0111222September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 222 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 36 kWMai 2026: 92 kW, Vorjahr 211 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 68 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
77 96 kW +35 %
Heimsegment
2–30 kWp
85 1,1 MW -20 %
Gewerbe
>30 kWp
1 92 kW -83 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 171 1,3 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Traunreut zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Traunreut, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Traunreut 120 Speicher mit zusammen 1,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +3 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+3 %
Anlagen
68
Kapazität
339 kWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-18 %
Anlagen
45
Kapazität
606 kWh
Ø/Anlage
13,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
247 kWh
Ø/Anlage
82,3 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
120
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
10,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Traunreut im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Traunreut 1,38 kW
Ø Traunstein 2,50 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Traunreut liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Traunreut auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 39 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 653 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Traunreut setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

In Traunreut sind 1.693 PV-Anlagen mit zusammen 28,2 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Traunreut belegt aktuell Platz 29 von 35 im Landkreis Traunstein. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Traunstein

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Welche Postleitzahlen gehören zu Traunreut?

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Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Traunreut — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Traunreut gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.693 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 28,2 MW. Das entspricht 1,38 kW pro Einwohner.
653 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 38,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Traunreut [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-traunreut/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Traunreut installiert?

In Traunreut sind 28,2 MW PV-Leistung in 1.693 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 29 von 35 im Landkreis Traunstein. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 20.379 Einwohner entspricht der Bestand 1,38 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Traunreut im Vergleich da?

Mit 1,38 kW pro Einwohner liegt Traunreut unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Traunstein belegt Traunreut Platz 29 von 35. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Traunreut?

In Traunreut sind 653 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 38,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Traunreut?

In den letzten 12 Monaten wurden in Traunreut 1,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 171 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Traunreut?

Traunreut liegt im Landkreis Traunstein im Bundesland Bayern. Im Landkreis Traunstein gibt es insgesamt 35 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Traunreut?

In Traunreut entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 85 neuen Anlagen und 1,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 77 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Traunreut?

In Traunreut wurden in den letzten 12 Monaten 77 Balkonkraftwerke registriert (96 kW). Das sind +35 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Traunreut?

In Traunreut wurden in den letzten 12 Monaten 171 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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