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1844 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Rhön-Grabfeld

Photovoltaik in Unsleben

18,4× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Unsleben, Landkreis Rhön-Grabfeld (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-11 202 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 26,6 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 955 Einwohner sind das 27,84 kW pro Kopf, verglichen mit 1,51 kW im bundesweiten Mittel – Unsleben liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (18,4-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Im Vergleich der 37 Regionen in diesem Umfeld belegt Unsleben damit Platz 3 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,1 MW, das entspricht etwa 1 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 30 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 132 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

27,84

kW
▲ +1744 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

30,2

%

61 Speicher bei 202 Anlagen

Installiert

26,6 MW

Zubau 12 Mon.

0,1 MW

+1 %

Solaranlagen

202

Einwohner

955

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Unsleben?

Segmentierter PV-Zubau in Unsleben — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Unsleben setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
7 9 kW -34 %
Heimsegment
2–30 kWp
10 140 kW -17 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 18 150 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Unsleben zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Unsleben, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Unsleben wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Unsleben im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Unsleben 27,84 kW
Ø Rhön-Grabfeld 4,54 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Unsleben erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Unsleben auf?

Rechnerisch entfallen auf jeden Einwohner 27,84 kW Photovoltaik – ein Wert, der Unsleben weit vor den meisten Vergleichsregionen platziert.

Überblick

27,84 kW Solarleistung pro Einwohner – dieser Wert stellt Unsleben an die Spitze des bundesweiten Vergleichs. 202 Anlagen und 26,6 MW Gesamtleistung stehen hinter dieser Bilanz.

Einordnung

Platz 3 von 37 im Landkreis Rhön-Grabfeld: Unsleben übertrifft den Landesdurchschnitt um 982 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 27,84 kW pro Einwohner setzen Unsleben deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Rhön-Grabfeld

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Unsleben?

97618

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Unsleben — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Unsleben gibt es laut solarzubau.de aktuell 202 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 26,6 MW. Das entspricht 27,84 kW pro Einwohner.
61 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 30,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Unsleben [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-unsleben/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Unsleben installiert?

In Unsleben sind 26,6 MW PV-Leistung in 202 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 3 von 37 im Landkreis Rhön-Grabfeld. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 955 Einwohner entspricht der Bestand 27,84 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Unsleben im Vergleich da?

Mit 27,84 kW pro Einwohner liegt Unsleben über dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rhön-Grabfeld belegt Unsleben Platz 3 von 37. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Unsleben?

In Unsleben sind 61 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 30,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Unsleben?

In den letzten 12 Monaten wurden in Unsleben 0,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 18 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 1 Prozent – rund 1 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Unsleben?

Unsleben liegt im Landkreis Rhön-Grabfeld im Bundesland Bayern. Im Landkreis Rhön-Grabfeld gibt es insgesamt 37 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Unsleben?

In Unsleben entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 10 neuen Anlagen und 140 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 7 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Unsleben?

In Unsleben wurden in den letzten 12 Monaten 7 Balkonkraftwerke registriert (9 kW). Das sind -34 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Unsleben?

In Unsleben wurden in den letzten 12 Monaten 18 neue Solaranlagen mit insgesamt 150 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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