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107 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Baden-Württemberg · Neckar-Odenwald-Kreis

Photovoltaik in Waldbrunn

Nah am Bundesdurchschnitt

720 Anlagen mit 7,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Waldbrunn, Landkreis Neckar-Odenwald-Kreis (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-08-11 720 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 7,6 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 4.670 Einwohnern entspricht das 1,62 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, Waldbrunn liegt damit 7 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 17 von 27 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,5 MW neue Leistung hinzu – rund 6 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 37 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,62

kW
▲ +7 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

36,7

%

264 Speicher bei 720 Anlagen

Installiert

7,6 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+6 %

Solaranlagen

720

Einwohner

4.670

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Waldbrunn?

Segmentierter PV-Zubau in Waldbrunn — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Waldbrunn trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-15 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -28 %
  • Heimsegment▼ -15 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Waldbrunn: 483 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0611September 2025: 1 kW, Vorjahr 5 kWOktober 2025: 5 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 5 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 1 kW, Vorjahr 5 kWApril 2026: 11 kW, Vorjahr 3 kWMai 2026: 1 kW, Vorjahr 6 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 9 kWJuli 2026: 8 kW, Vorjahr 9 kWAugust 2026: 1 kW, Vorjahr 5 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
04793September 2025: 50 kW, Vorjahr 10 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 90 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 21 kWDezember 2025: 16 kW, Vorjahr 71 kWJanuar 2026: 93 kW, Vorjahr 57 kWFebruar 2026: 36 kW, Vorjahr 22 kWMärz 2026: 29 kW, Vorjahr 8 kWApril 2026: 7 kWMai 2026: 58 kW, Vorjahr 55 kWJuni 2026: 60 kW, Vorjahr 31 kWJuli 2026: 54 kW, Vorjahr 65 kWAugust 2026: 18 kW, Vorjahr 66 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
05099September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
04998September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 98 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
27 37 kW -28 %
Heimsegment
2–30 kWp
33 423 kW -15 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 63 483 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Waldbrunn zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Waldbrunn, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Waldbrunn 53 Speicher mit zusammen 467 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +35 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+35 %
Anlagen
34
Kapazität
211 kWh
Ø/Anlage
6,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-3 %
Anlagen
15
Kapazität
205 kWh
Ø/Anlage
13,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
32 kWh
Ø/Anlage
32 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
53
Kapazität
467 kWh
Ø/Anlage
8,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Waldbrunn im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Waldbrunn 1,62 kW
Ø Neckar-Odenwald-Kreis 3,39 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Waldbrunn liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Waldbrunn auf?

264 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Waldbrunn – eine Quote von 37 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

720 Solaranlagen erzeugen in Waldbrunn eine Gesamtleistung von 7,6 MW. Pro Kopf entspricht das in etwa dem deutschen Durchschnitt – eine solide Ausgangslage für weiteres Wachstum.

Einordnung

Waldbrunn belegt Platz 17 von 27 im Landkreis Neckar-Odenwald-Kreis – leicht oberhalb des Landesmittels. Mit 1,62 kW pro Kopf liegt Waldbrunn über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Gemeinden im Landkreis Neckar-Odenwald-Kreis

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Welche Postleitzahl gehört zu Waldbrunn?

69429

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Waldbrunn — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Waldbrunn gibt es laut solarzubau.de aktuell 720 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 7,6 MW. Das entspricht 1,62 kW pro Einwohner.
264 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 36,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Waldbrunn [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-waldbrunn-bw/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Waldbrunn installiert?

In Waldbrunn sind 7,6 MW PV-Leistung in 720 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 17 von 27 im Landkreis Neckar-Odenwald-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.670 Einwohner entspricht der Bestand 1,62 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Waldbrunn im Vergleich da?

Mit 1,62 kW pro Einwohner liegt Waldbrunn über dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Neckar-Odenwald-Kreis belegt Waldbrunn Platz 17 von 27. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Waldbrunn?

In Waldbrunn sind 264 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 36,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Waldbrunn?

In den letzten 12 Monaten wurden in Waldbrunn 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 63 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Waldbrunn?

Waldbrunn liegt im Landkreis Neckar-Odenwald-Kreis im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Neckar-Odenwald-Kreis gibt es insgesamt 27 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Waldbrunn?

In Waldbrunn entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 33 neuen Anlagen und 423 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 27 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Waldbrunn?

In Waldbrunn wurden in den letzten 12 Monaten 27 Balkonkraftwerke registriert (37 kW). Das sind -28 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Waldbrunn?

In Waldbrunn wurden in den letzten 12 Monaten 63 neue Solaranlagen mit insgesamt 483 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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