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106 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Bayern · Miesbach

Photovoltaik in Warngau

Nah am Bundesdurchschnitt

390 Anlagen mit 6,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Warngau, Landkreis Miesbach (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-11 390 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 6,0 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 3.768 Einwohnern entspricht das 1,60 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, Warngau liegt damit 6 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 3 von 17 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,4 MW neue Leistung hinzu – rund 6 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 35 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 15 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,60

kW
▲ +6 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

35,1

%

137 Speicher bei 390 Anlagen

Installiert

6,0 MW

Zubau 12 Mon.

0,4 MW

+6 %

Solaranlagen

390

Einwohner

3.768

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Warngau?

Segmentierter PV-Zubau in Warngau — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Warngau: +43 % gegenüber dem Vorjahr.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
11 17 kW +43 %
Heimsegment
2–30 kWp
20 288 kW -28 %
Gewerbe
>30 kWp
1 31 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 35 361 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Warngau zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Warngau, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Warngau 28 Speicher mit zusammen 324 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11,6 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-23 %
Anlagen
13
Kapazität
84 kWh
Ø/Anlage
6,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-4 %
Anlagen
12
Kapazität
189 kWh
Ø/Anlage
15,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
31 kWh
Ø/Anlage
31 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
28
Kapazität
324 kWh
Ø/Anlage
11,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Warngau im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Warngau 1,60 kW
Ø Miesbach 1,18 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Warngau liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Warngau auf?

137 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Warngau – eine Quote von 35 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

1,60 kW pro Kopf – damit bewegt sich Warngau nahe am Bundesmittel. 390 Anlagen mit 6,0 MW Leistung bilden die aktuelle Ausgangsbasis.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Miesbach steht Warngau auf Platz 3 von 17. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Warngau nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

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Welche Postleitzahl gehört zu Warngau?

83627

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Warngau — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Warngau gibt es laut solarzubau.de aktuell 390 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 6,0 MW. Das entspricht 1,60 kW pro Einwohner.
137 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 35,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Warngau [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-warngau/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Warngau installiert?

In Warngau sind 6,0 MW PV-Leistung in 390 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 3 von 17 im Landkreis Miesbach. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.768 Einwohner entspricht der Bestand 1,60 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Warngau im Vergleich da?

Mit 1,60 kW pro Einwohner liegt Warngau über dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Miesbach belegt Warngau Platz 3 von 17. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Warngau?

In Warngau sind 137 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 35,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Warngau?

In den letzten 12 Monaten wurden in Warngau 0,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 35 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Warngau?

Warngau liegt im Landkreis Miesbach im Bundesland Bayern. Im Landkreis Miesbach gibt es insgesamt 17 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Warngau?

In Warngau entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 20 neuen Anlagen und 288 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Warngau?

In Warngau wurden in den letzten 12 Monaten 11 Balkonkraftwerke registriert (17 kW). Das sind +43 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Warngau?

In Warngau wurden in den letzten 12 Monaten 35 neue Solaranlagen mit insgesamt 361 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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