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1158 % vom Ø
Solar-Vorreiter
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Bayern · Hof

Photovoltaik in Zell im Fichtelgebirge

11,6× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Zell im Fichtelgebirge, Landkreis Hof in Bayern kommt mit Stand 2026-08-11 auf 193 Solaranlagen und 32,5 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 1.857 Einwohnern entspricht das 17,49 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, Zell im Fichtelgebirge liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (11,6-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Das reicht für Platz 4 von 27 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 20,1 MW neue Leistung hinzu – rund 62 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 30 % und eine mittlere Anlagengröße von 168 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

17,49

kW
▲ +1058 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

30,1

%

58 Speicher bei 193 Anlagen

Installiert

32,5 MW

Zubau 12 Mon.

20,1 MW

+62 %

Solaranlagen

193

Einwohner

1.857

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Zell im Fichtelgebirge?

Segmentierter PV-Zubau in Zell im Fichtelgebirge — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Zell im Fichtelgebirge wird vom Freifläche-Segment dominiert.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
10 15 kW -21 %
Heimsegment
2–30 kWp
8 85 kW -32 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
1 20 MW
Gesamt 19 20,1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Zell im Fichtelgebirge zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Zell im Fichtelgebirge, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Zell im Fichtelgebirge wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Zell im Fichtelgebirge im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Zell im Fichtelgebirge 17,49 kW
Ø Hof 4,55 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Zell im Fichtelgebirge erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Zell im Fichtelgebirge auf?

Was die Zahlen konkret bedeuten: Mit 17,49 kW pro Einwohner kann Zell im Fichtelgebirge rechnerisch einen erheblichen Teil des eigenen Strombedarfs solar decken. Das macht die Region zu einem Vorbild für die dezentrale Energieversorgung – nicht nur in der Theorie, sondern messbar in den Einspeisedaten.

Überblick

Kaum eine Region in Bayern kommt an Zell im Fichtelgebirge heran: 17,49 kW pro Kopf, verteilt auf 193 Anlagen mit zusammen 32,5 MW Leistung.

Einordnung

Innerhalb des Landkreises Hof belegt Zell im Fichtelgebirge Platz 4 von 27 – ganze 580 % über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet gehört Zell im Fichtelgebirge mit 17,49 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Hof

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Zell im Fichtelgebirge?

95239

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Zell im Fichtelgebirge — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Zell im Fichtelgebirge gibt es laut solarzubau.de aktuell 193 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 32,5 MW. Das entspricht 17,49 kW pro Einwohner.
58 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 30,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Zell im Fichtelgebirge [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-zell-im-fichtelgebirge/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Zell im Fichtelgebirge installiert?

In Zell im Fichtelgebirge sind 32,5 MW PV-Leistung in 193 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 4 von 27 im Landkreis Hof. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 1.857 Einwohner entspricht der Bestand 17,49 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Zell im Fichtelgebirge im Vergleich da?

Mit 17,49 kW pro Einwohner liegt Zell im Fichtelgebirge über dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Hof belegt Zell im Fichtelgebirge Platz 4 von 27. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Zell im Fichtelgebirge?

In Zell im Fichtelgebirge sind 58 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 30,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Zell im Fichtelgebirge?

In den letzten 12 Monaten wurden in Zell im Fichtelgebirge 20,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 19 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 62 Prozent – rund 62 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Zell im Fichtelgebirge?

Zell im Fichtelgebirge liegt im Landkreis Hof im Bundesland Bayern. Im Landkreis Hof gibt es insgesamt 27 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Zell im Fichtelgebirge?

In Zell im Fichtelgebirge entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 1 neuen Anlagen und 20 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 8 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Zell im Fichtelgebirge?

In Zell im Fichtelgebirge wurden in den letzten 12 Monaten 10 Balkonkraftwerke registriert (15 kW). Das sind -21 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Zell im Fichtelgebirge?

In Zell im Fichtelgebirge wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (20 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Zell im Fichtelgebirge?

In Zell im Fichtelgebirge wurden in den letzten 12 Monaten 19 neue Solaranlagen mit insgesamt 20,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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