Zum Inhalt springen
Solarzubau Deutschland Logo

Landkreis Haßberge vs. Landkreis Kitzingen

Photovoltaik im Nachbarschaftsvergleich: Bestand je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote. Stand 27.10.2026.

Der Landkreis Haßberge und der Landkreis Kitzingen grenzen aneinander, beim Solarausbau trennt sie einiges: Der Landkreis Haßberge erreicht 8,73 kW je Einwohner, der Landkreis Kitzingen 4,73 kW, das ist 85 % mehr. In Summe sind es 732,3 MW (13.381 Anlagen) gegen 432,0 MW (13.461 Anlagen), beide in Bayern. Datenstand im Marktstammdatenregister: 27.10.2026.

Landkreis Haßberge
4:2
Landkreis Kitzingen
83.869Einwohner91.287
Solar Score
41
28
Leistung
732,3 MW
432,0 MW
Pro Kopf
8,73 kW
4,73 kW
Zubau/Kopf
1,10 kW
0,52 kW
Anlagen
13.381
13.461
Speicherquote
38,0%
42,1%
Landkreis Haßberge gewinnt 4 von 6 Kategorien

Woher der Unterschied kommt

Strukturell ähneln sich beide Kreise: Gewerbe- und Freiflächenanlagen stellen 83 % der Leistung im Landkreis Haßberge und 72 % im Landkreis Kitzingen. Der Unterschied entsteht also überwiegend auf den Dächern. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum hat sich der Zubau im Landkreis Haßberge um minus 9 % verändert, im Landkreis Kitzingen um plus 39 %.

Kurz gesagt: Der Landkreis Haßberge führt beim Bestand je Einwohner, der Landkreis Haßberge beim aktuellen Zubau, der Landkreis Kitzingen bei der Speicherquote.

Häufige Fragen zum Vergleich

Häufige Fragen

Wer hat mehr Photovoltaik pro Kopf: Haßberge oder Kitzingen?

Der Landkreis Haßberge liegt vorn: 8,73 kW installierte Leistung je Einwohner gegenüber 4,73 kW im Landkreis Kitzingen, das ist 85 % mehr. Die Pro-Kopf-Zahl bezieht die gesamte gemeldete Leistung auf die Einwohner (83.869 im Landkreis Haßberge, 91.287 im Landkreis Kitzingen) und ist damit für unterschiedlich große Kreise vergleichbar. Sie reagiert allerdings stark auf einzelne Freiflächenparks, weshalb der Blick auf die Anlagenstruktur weiter oben dazugehört.

Wo wächst der Solarausbau schneller, im Landkreis Haßberge oder im Landkreis Kitzingen?

In den letzten zwölf Monaten kamen im Landkreis Haßberge 92,3 MW neue Leistung aus 1.232 Anlagen hinzu, im Landkreis Kitzingen 47,5 MW aus 1.250 Anlagen. Je Einwohner sind das 1,101 kW gegenüber 0,520 kW, der Landkreis Haßberge baut also derzeit 2,1-mal so schnell aus. Der Zwölf-Monats-Zeitraum glättet die Saisonalität der Inbetriebnahmen; die jüngsten Wochen sind wegen des Meldeverzugs im Register noch unvollständig.

Wo ist die Speicherquote höher, im Landkreis Haßberge oder im Landkreis Kitzingen?

Der Landkreis Kitzingen kommt auf eine Speicherquote von 42,1 % (5.664 Batteriespeicher auf 13.461 Solaranlagen), der Landkreis Haßberge auf 38,0 % (5.088 Speicher). Die Quote zeigt, wie stark der Ausbau auf Eigenverbrauch ausgerichtet ist: Wo viele Hausdächer und wenige Großanlagen stehen, fällt sie höher aus, weil Freiflächenparks in der Regel ohne Speicher einspeisen. Bundesweit liegt der Wert bei rund 40 Prozent.

Weitere Nachbarschaftsvergleiche

Teile diesen Vergleich:X / TwitterLinkedIn

Im interaktiven Vergleichstool öffnen | Alle Nachbarkreis-Vergleiche | Bayern

Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, Stand 27.10.2026. Einwohner: Statistisches Bundesamt.