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Landkreis Haßberge vs. Schweinfurt

Photovoltaik im Nachbarschaftsvergleich: Bestand je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote. Stand 27.10.2026.

Der Landkreis Haßberge und Schweinfurt grenzen aneinander, beim Solarausbau trennt sie einiges: Der Landkreis Haßberge erreicht 8,73 kW je Einwohner, Schweinfurt 0,89 kW, das ist 9,9-mal so viel. In Summe sind es 732,3 MW (13.381 Anlagen) gegen 48,2 MW (2.659 Anlagen), beide in Bayern. Datenstand im Marktstammdatenregister: 27.10.2026.

Landkreis Haßberge
5:1
Schweinfurt
83.869Einwohner54.481
Solar Score
41
18
Leistung
732,3 MW
48,2 MW
Pro Kopf
8,73 kW
0,89 kW
Zubau/Kopf
1,10 kW
0,06 kW
Anlagen
13.381
2.659
Speicherquote
38,0%
47,3%
Landkreis Haßberge gewinnt 5 von 6 Kategorien

Woher der Unterschied kommt

Die Anlagenstruktur unterscheidet sich deutlich: 83 % der Leistung im Landkreis Haßberge stammen aus Gewerbe- und Freiflächenanlagen, in Schweinfurt nur 61 %. Der Pro-Kopf-Vorsprung sagt deshalb mehr über Flächenprojekte als über die Belegung privater Dächer. Beim Tempo zeigt der Vorjahresvergleich: Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt im Landkreis Haßberge bei minus 9 % gegenüber den zwölf Monaten davor, in Schweinfurt bei minus 25 %.

Bilanz: Beim Bestand pro Kopf liegt der Landkreis Haßberge vorn, beim Ausbautempo der Landkreis Haßberge, bei der Speicherquote Schweinfurt.

Häufige Fragen zum Vergleich

Häufige Fragen

Wer hat mehr Photovoltaik pro Kopf: Haßberge oder Stadt Schweinfurt?

Der Landkreis Haßberge liegt vorn: 8,73 kW installierte Leistung je Einwohner gegenüber 0,89 kW in Schweinfurt, das ist 9,9-mal so viel. Die Pro-Kopf-Zahl bezieht die gesamte gemeldete Leistung auf die Einwohner (83.869 im Landkreis Haßberge, 54.481 in Schweinfurt) und ist damit für unterschiedlich große Kreise vergleichbar. Sie reagiert allerdings stark auf einzelne Freiflächenparks, weshalb der Blick auf die Anlagenstruktur weiter oben dazugehört.

Wo wächst der Solarausbau schneller, im Landkreis Haßberge oder in Schweinfurt?

In den letzten zwölf Monaten kamen im Landkreis Haßberge 92,3 MW neue Leistung aus 1.232 Anlagen hinzu, in Schweinfurt 3,5 MW aus 333 Anlagen. Je Einwohner sind das 1,101 kW gegenüber 0,064 kW, der Landkreis Haßberge baut also derzeit 17,1-mal so schnell aus. Der Zwölf-Monats-Zeitraum glättet die Saisonalität der Inbetriebnahmen; die jüngsten Wochen sind wegen des Meldeverzugs im Register noch unvollständig.

Wo ist die Speicherquote höher, im Landkreis Haßberge oder in Schweinfurt?

Schweinfurt kommt auf eine Speicherquote von 47,3 % (1.259 Batteriespeicher auf 2.659 Solaranlagen), der Landkreis Haßberge auf 38,0 % (5.088 Speicher). Die Quote zeigt, wie stark der Ausbau auf Eigenverbrauch ausgerichtet ist: Wo viele Hausdächer und wenige Großanlagen stehen, fällt sie höher aus, weil Freiflächenparks in der Regel ohne Speicher einspeisen. Bundesweit liegt der Wert bei rund 40 Prozent.

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Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, Stand 27.10.2026. Einwohner: Statistisches Bundesamt.