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PV-Versicherung

Eine PV-Anlage sollte mindestens über die Wohngebäudeversicherung abgesichert sein. Eine Allgefahren-Versicherung bietet umfassenderen Schutz (Überspannung, Diebstahl, Bedienfehler) und kostet 80–150 € pro Jahr.

Welche Versicherungen braucht eine PV-Anlage?

VersicherungDeckungKosten/JahrEmpfehlung
WohngebäudeversicherungBrand, Sturm, Hagel, Blitz30–60 € (Aufpreis)Pflicht
Allgefahren-Versicherung+ Überspannung, Kurzschluss, Diebstahl, Tierbiss80–150 €Empfohlen
BetreiberhaftpflichtPersonen-/Sachschäden durch die AnlageOft in Privathaftpflicht enthaltenPrüfen
ErtragsausfallversicherungEntgangene Einnahmen bei Ausfall50–100 €Optional

Wohngebäude vs. Allgefahren

SchadensursacheWohngebäudeAllgefahren
Feuer, BlitzJaJa
Sturm, HagelJaJa
ÜberspannungNeinJa
KurzschlussNeinJa
DiebstahlNeinJa
Tierbiss (Marder)NeinJa
BedienfehlerNeinJa
SchneedruckTeilsJa

Tipps

  • Wohngebäudeversicherung informieren: PV-Anlage melden, sonst droht Leistungskürzung im Schadenfall
  • Versicherungssumme: Neuwert der Anlage inklusive Montage
  • Selbstbeteiligung: 150–500 € sind üblich und senken die Prämie
  • Speicher mitversichern: Batteriespeicher separat angeben

Häufige Fragen

Reicht die Wohngebäudeversicherung für meine PV-Anlage?
Die Wohngebäudeversicherung deckt meist Brand, Sturm, Hagel und Blitzschlag ab. Nicht gedeckt sind Überspannung, Kurzschluss, Diebstahl oder Bedienfehler. Für umfassenden Schutz empfiehlt sich eine separate Allgefahren-Versicherung.
Was kostet eine PV-Versicherung?
Wohngebäude-Zusatz (PV): 30–60 €/Jahr. Allgefahren-Versicherung: 80–150 €/Jahr je nach Anlagengröße. Betreiberhaftpflicht: oft in der Privathaftpflicht enthalten.
Themen:
VersicherungHaftpflichtAllgefahrenSchutz