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187 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Aichach-Friedberg

Photovoltaik in Aindling

87 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 860 Anlagen mit 13,2 MW Gesamtleistung

Aindling, Landkreis Aichach-Friedberg in Bayern kommt mit Stand 2026-08-11 auf 860 Solaranlagen und 13,2 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 4.691 Einwohner sind das 2,82 kW pro Kopf, verglichen mit 1,51 kW im bundesweiten Mittel – Aindling liegt damit 87 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 24 Regionen in diesem Umfeld belegt Aindling damit Platz 18 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,5 MW, das entspricht etwa 4 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 38 % und eine mittlere Anlagengröße von 15 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,82

kW
▲ +87 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

37,8

%

325 Speicher bei 860 Anlagen

Installiert

13,2 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+4 %

Solaranlagen

860

Einwohner

4.691

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Aindling?

Segmentierter PV-Zubau in Aindling — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Aindling setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-30 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -30 %
  • Heimsegment▼ -30 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Aindling: 521 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0611September 2025: 5 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 11 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 1 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWApril 2026: 3 kW, Vorjahr 5 kWMai 2026: 6 kW, Vorjahr 1 kWJuni 2026: 3 kW, Vorjahr 1 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 8 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
056111September 2025: 70 kW, Vorjahr 111 kWOktober 2025: 64 kW, Vorjahr 34 kWNovember 2025: 11 kW, Vorjahr 31 kWDezember 2025: 21 kW, Vorjahr 78 kWJanuar 2026: 45 kW, Vorjahr 74 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 77 kWMärz 2026: 56 kW, Vorjahr 55 kWApril 2026: 65 kW, Vorjahr 8 kWMai 2026: 25 kW, Vorjahr 39 kWJuni 2026: 8 kW, Vorjahr 50 kWJuli 2026: 59 kW, Vorjahr 35 kWAugust 2026: 25 kW, Vorjahr 50 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
05099September 2025: 0 kW, Vorjahr 99 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
20 25 kW -30 %
Heimsegment
2–30 kWp
36 449 kW -30 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 61 521 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Aindling zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Aindling, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Aindling 40 Speicher mit zusammen 354 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +45 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+45 %
Anlagen
27
Kapazität
180 kWh
Ø/Anlage
6,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-66 %
Anlagen
9
Kapazität
130 kWh
Ø/Anlage
14,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
40
Kapazität
354 kWh
Ø/Anlage
8,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Aindling im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Aindling 2,82 kW
Ø Aichach-Friedberg 3,90 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Aindling erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Aindling auf?

Mit einer Speicherquote von 38 % gehört Aindling zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 325 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Mit 2,82 kW pro Kopf liegt Aindling deutlich über dem Bundesschnitt – 860 Anlagen und 13,2 MW Gesamtleistung belegen den konsequenten Ausbau vor Ort.

Einordnung

Im Landkreis Aichach-Friedberg belegt Aindling Platz 18 von 24 – ein Wert im landesüblichen Mittelfeld. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 2,82 kW pro Einwohner setzen Aindling deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Aichach-Friedberg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Aindling?

86447

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Aindling — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Aindling gibt es laut solarzubau.de aktuell 860 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 13,2 MW. Das entspricht 2,82 kW pro Einwohner.
325 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 37,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Aindling [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-aindling/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Aindling installiert?

In Aindling sind 13,2 MW PV-Leistung in 860 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 18 von 24 im Landkreis Aichach-Friedberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.691 Einwohner entspricht der Bestand 2,82 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Aindling im Vergleich da?

Mit 2,82 kW pro Einwohner liegt Aindling über dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Aichach-Friedberg belegt Aindling Platz 18 von 24. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Aindling?

In Aindling sind 325 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 37,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Aindling?

In den letzten 12 Monaten wurden in Aindling 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 61 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 4 Prozent – rund 4 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Aindling?

Aindling liegt im Landkreis Aichach-Friedberg im Bundesland Bayern. Im Landkreis Aichach-Friedberg gibt es insgesamt 24 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Aindling?

In Aindling entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 36 neuen Anlagen und 449 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 20 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Aindling?

In Aindling wurden in den letzten 12 Monaten 20 Balkonkraftwerke registriert (25 kW). Das sind -30 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Aindling?

In Aindling wurden in den letzten 12 Monaten 61 neue Solaranlagen mit insgesamt 521 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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