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178 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Augsburg

Photovoltaik in Gablingen

78 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 761 Anlagen mit 12,9 MW Gesamtleistung

Gablingen, Landkreis Augsburg in Bayern kommt mit Stand 2026-09-09 auf 761 Solaranlagen und 12,9 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 4.746 Einwohnern entspricht das 2,72 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,53 kW, Gablingen liegt damit 78 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 20 von 46 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,7 MW neue Leistung hinzu – rund 6 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 40 % und eine mittlere Anlagengröße von 17 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,72

kW
▲ +78 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

40,5

%

308 Speicher bei 761 Anlagen

Installiert

12,9 MW

Zubau 12 Mon.

0,7 MW

+6 %

Solaranlagen

761

Einwohner

4.746

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Gablingen?

Segmentierter PV-Zubau in Gablingen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Gablingen wächst das Heimsegment-Segment am stärksten (+22 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+22 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -34 %
  • Heimsegment▲ +22 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Gablingen: 728 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
048Oktober 2025: 0 kW, Vorjahr 6 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 1 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 3 kW, Vorjahr 8 kWMai 2026: 5 kW, Vorjahr 7 kWJuni 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWJuli 2026: 2 kW, Vorjahr 7 kWAugust 2026: 7 kW, Vorjahr 8 kWSeptember 2026: 1 kW, Vorjahr 4 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
04997Oktober 2025: 51 kW, Vorjahr 50 kWNovember 2025: 16 kW, Vorjahr 8 kWDezember 2025: 22 kW, Vorjahr 30 kWJanuar 2026: 8 kW, Vorjahr 17 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 8 kWMärz 2026: 84 kW, Vorjahr 68 kWApril 2026: 26 kW, Vorjahr 46 kWMai 2026: 81 kW, Vorjahr 97 kWJuni 2026: 66 kW, Vorjahr 11 kWJuli 2026: 65 kW, Vorjahr 10 kWAugust 2026: 42 kW, Vorjahr 12 kWSeptember 2026: 9 kW, Vorjahr 28 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
096192Oktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 70 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 53 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 192 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche
02k4kOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 4.076 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktDezFebAprJunAug

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
34 36 kW -34 %
Heimsegment
2–30 kWp
41 470 kW +22 %
Gewerbe
>30 kWp
2 192 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 80 728 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Gablingen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Gablingen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Gablingen 50 Speicher mit zusammen 501 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +4 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+2 %
Anlagen
22
Kapazität
119 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+4 %
Anlagen
25
Kapazität
353 kWh
Ø/Anlage
14,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
50
Kapazität
501 kWh
Ø/Anlage
10 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie steht Gablingen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Gablingen 2,72 kW
Ø Augsburg 2,35 kW
Ø Deutschland 1,53 kW
→

Gablingen erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt an Gablingen auf?

Auffällig hoch: 40 % aller Solaranlagen in Gablingen laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Gablingen erzeugt 1,8-mal so viel Solarstrom pro Kopf wie der deutsche Durchschnitt. 761 Anlagen liefern zusammen 12,9 MW und positionieren die Region weit vorn in Bayern.

Einordnung

Platz 20 von 46 im Landkreis Augsburg: Gablingen liegt nah am Durchschnitt des Bundeslandes. Bundesweit betrachtet gehört Gablingen mit 2,72 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Augsburg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Gablingen?

8645686462

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Gablingen — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Gablingen gibt es laut solarzubau.de aktuell 761 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 12,9 MW. Das entspricht 2,72 kW pro Einwohner.
308 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 40,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Gablingen [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-gablingen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Gablingen installiert?

In Gablingen sind 12,9 MW PV-Leistung in 761 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Damit belegt die Gemeinde Platz 20 von 46 im Landkreis Augsburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.746 Einwohner entspricht der Bestand 2,72 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Gablingen im Vergleich da?

Mit 2,72 kW pro Einwohner liegt Gablingen über dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Augsburg belegt Gablingen Platz 20 von 46. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Gablingen?

In Gablingen sind 308 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 40,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Gablingen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Gablingen 0,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 80 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Gablingen?

Gablingen liegt im Landkreis Augsburg im Bundesland Bayern. Im Landkreis Augsburg gibt es insgesamt 46 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Gablingen?

In Gablingen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 41 neuen Anlagen und 470 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Gablingen?

In Gablingen wurden in den letzten 12 Monaten 34 Balkonkraftwerke registriert (36 kW). Das sind -34 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Gablingen?

In Gablingen wurden in den letzten 12 Monaten 80 neue Solaranlagen mit insgesamt 728 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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