Zum Inhalt springen
Solarzubau Deutschland Logo
157 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Augsburg

Photovoltaik in Biberbach

57 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 710 Anlagen mit 8,3 MW Gesamtleistung

Biberbach, Landkreis Augsburg in Bayern kommt mit Stand 2026-08-11 auf 710 Solaranlagen und 8,3 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 3.513 Einwohner sind das 2,38 kW pro Kopf, verglichen mit 1,51 kW im bundesweiten Mittel – Biberbach liegt damit 57 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 46 Regionen in diesem Umfeld belegt Biberbach damit Platz 26 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,6 MW, das entspricht etwa 7 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 33 % und eine mittlere Anlagengröße von 12 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,38

kW
▲ +57 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

32,8

%

233 Speicher bei 710 Anlagen

Installiert

8,3 MW

Zubau 12 Mon.

0,6 MW

+7 %

Solaranlagen

710

Einwohner

3.513

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Biberbach?

Segmentierter PV-Zubau in Biberbach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Biberbach verschiebt sich: Heimsegment legt um 38 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+38 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -49 %
  • Heimsegment▲ +38 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Biberbach: 592 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
059September 2025: 0 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 3 kW, Vorjahr 9 kWApril 2026: 7 kW, Vorjahr 2 kWMai 2026: 1 kWJuni 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWJuli 2026: 4 kW, Vorjahr 6 kWAugust 2026: 1 kW, Vorjahr 5 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
054107September 2025: 37 kW, Vorjahr 55 kWOktober 2025: 12 kW, Vorjahr 51 kWNovember 2025: 53 kW, Vorjahr 56 kWDezember 2025: 46 kW, Vorjahr 14 kWJanuar 2026: 104 kW, Vorjahr 77 kWFebruar 2026: 15 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 9 kW, Vorjahr 27 kWApril 2026: 32 kWMai 2026: 107 kW, Vorjahr 28 kWJuni 2026: 83 kW, Vorjahr 37 kWJuli 2026: 14 kW, Vorjahr 6 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 18 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0100199September 2025: 42 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 199 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
13 19 kW -49 %
Heimsegment
2–30 kWp
42 512 kW +38 %
Gewerbe
>30 kWp
1 42 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 59 592 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Biberbach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Biberbach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Biberbach 44 Speicher mit zusammen 526 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 12 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +138 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-5 %
Anlagen
18
Kapazität
135 kWh
Ø/Anlage
7,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+138 %
Anlagen
23
Kapazität
343 kWh
Ø/Anlage
14,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
32 kWh
Ø/Anlage
32 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
44
Kapazität
526 kWh
Ø/Anlage
12 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Biberbach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Biberbach 2,38 kW
Ø Augsburg 2,34 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Biberbach erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Biberbach auf?

Mit einer Speicherquote von 33 % gehört Biberbach zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 233 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

1,6-fach über dem Bundesmittel: So stark fällt die PV-Leistung pro Einwohner in Biberbach aus. Insgesamt 710 Anlagen mit 8,3 MW machen das möglich.

Einordnung

Im Landkreis Augsburg belegt Biberbach Platz 26 von 46 – ein Wert im landesüblichen Mittelfeld. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 2,38 kW pro Einwohner setzen Biberbach deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Augsburg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

Biberbach vergleichen

Wie steht deine Gemeinde im direkten Duell?

Zum Vergleichstool →

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

Ähnliche Gemeinden in Bayern

Teile diesen Vergleich:X / TwitterLinkedIn

Welche Postleitzahl gehört zu Biberbach?

86485

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Biberbach — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Biberbach gibt es laut solarzubau.de aktuell 710 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 8,3 MW. Das entspricht 2,38 kW pro Einwohner.
233 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 32,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Biberbach [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-biberbach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Biberbach installiert?

In Biberbach sind 8,3 MW PV-Leistung in 710 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 26 von 46 im Landkreis Augsburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.513 Einwohner entspricht der Bestand 2,38 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Biberbach im Vergleich da?

Mit 2,38 kW pro Einwohner liegt Biberbach über dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Augsburg belegt Biberbach Platz 26 von 46. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Biberbach?

In Biberbach sind 233 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 32,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Biberbach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Biberbach 0,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 59 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Biberbach?

Biberbach liegt im Landkreis Augsburg im Bundesland Bayern. Im Landkreis Augsburg gibt es insgesamt 46 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Biberbach?

In Biberbach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 42 neuen Anlagen und 512 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Biberbach?

In Biberbach wurden in den letzten 12 Monaten 13 Balkonkraftwerke registriert (19 kW). Das sind -49 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Biberbach?

In Biberbach wurden in den letzten 12 Monaten 59 neue Solaranlagen mit insgesamt 592 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

Stimmt hier eine Zahl nicht? Fehler melden — die Mail ist bereits mit Seite und Datenstand vorbereitet.