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64 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Hessen · Darmstadt-Dieburg

Photovoltaik in Alsbach-Hähnlein

36 % unter Bundesdurchschnitt

814 Anlagen mit 9,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Alsbach-Hähnlein, Landkreis Darmstadt-Dieburg in Hessen kommt mit Stand 2026-08-11 auf 814 Solaranlagen und 9,0 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 9.273 Einwohnern entspricht das 0,97 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, Alsbach-Hähnlein liegt damit 36 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 6 von 23 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,0 MW neue Leistung hinzu – rund 11 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 48 % und eine mittlere Anlagengröße von 11 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,97

kW
▼ -36 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,5

%

387 Speicher bei 814 Anlagen

Installiert

9,0 MW

Zubau 12 Mon.

1,0 MW

+11 %

Solaranlagen

814

Einwohner

9.273

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Alsbach-Hähnlein?

Segmentierter PV-Zubau in Alsbach-Hähnlein — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Alsbach-Hähnlein wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+3 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +3 %
  • Heimsegment▼ -6 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Alsbach-Hähnlein: 1.012 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0611September 2025: 2 kW, Vorjahr 6 kWOktober 2025: 4 kW, Vorjahr 3 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 6 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 5 kWJuni 2026: 9 kW, Vorjahr 7 kWJuli 2026: 11 kW, Vorjahr 6 kWAugust 2026: 1 kW, Vorjahr 5 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
04793September 2025: 59 kW, Vorjahr 17 kWOktober 2025: 43 kW, Vorjahr 56 kWNovember 2025: 40 kW, Vorjahr 77 kWDezember 2025: 93 kW, Vorjahr 67 kWJanuar 2026: 73 kW, Vorjahr 34 kWFebruar 2026: 52 kW, Vorjahr 60 kWMärz 2026: 40 kW, Vorjahr 18 kWApril 2026: 16 kW, Vorjahr 46 kWMai 2026: 46 kW, Vorjahr 56 kWJuni 2026: 30 kW, Vorjahr 39 kWJuli 2026: 70 kW, Vorjahr 84 kWAugust 2026: 11 kW, Vorjahr 57 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0179358September 2025: 0 kW, Vorjahr 100 kWOktober 2025: 358 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 107 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
33 46 kW +3 %
Heimsegment
2–30 kWp
55 572 kW -6 %
Gewerbe
>30 kWp
1 358 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 93 1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Alsbach-Hähnlein zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Alsbach-Hähnlein, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Alsbach-Hähnlein 69 Speicher mit zusammen 581 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +18 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-19 %
Anlagen
39
Kapazität
210 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+18 %
Anlagen
27
Kapazität
337 kWh
Ø/Anlage
12,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
69
Kapazität
581 kWh
Ø/Anlage
8,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Alsbach-Hähnlein im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Alsbach-Hähnlein 0,97 kW
Ø Darmstadt-Dieburg 0,81 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Alsbach-Hähnlein hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Alsbach-Hähnlein auf?

Auffällig hoch: 48 % aller Solaranlagen in Alsbach-Hähnlein laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Mit 0,97 kW pro Kopf liegt Alsbach-Hähnlein noch unter dem Bundesschnitt. 814 Anlagen und 9,0 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Alsbach-Hähnlein bewegt sich mit Platz 6 von 23 nah am Landesschnitt des Landkreises Darmstadt-Dieburg. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,97 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Darmstadt-Dieburg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Alsbach-Hähnlein?

6440464665

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Alsbach-Hähnlein — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Alsbach-Hähnlein gibt es laut solarzubau.de aktuell 814 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,0 MW. Das entspricht 0,97 kW pro Einwohner.
387 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Alsbach-Hähnlein [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-alsbach-haehnlein/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Alsbach-Hähnlein installiert?

In Alsbach-Hähnlein sind 9,0 MW PV-Leistung in 814 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 6 von 23 im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 9.273 Einwohner entspricht der Bestand 0,97 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Alsbach-Hähnlein im Vergleich da?

Mit 0,97 kW pro Einwohner liegt Alsbach-Hähnlein unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Darmstadt-Dieburg belegt Alsbach-Hähnlein Platz 6 von 23. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Alsbach-Hähnlein?

In Alsbach-Hähnlein sind 387 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Alsbach-Hähnlein?

In den letzten 12 Monaten wurden in Alsbach-Hähnlein 1,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 93 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent – rund 11 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Alsbach-Hähnlein?

Alsbach-Hähnlein liegt im Landkreis Darmstadt-Dieburg im Bundesland Hessen. Im Landkreis Darmstadt-Dieburg gibt es insgesamt 23 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Alsbach-Hähnlein?

In Alsbach-Hähnlein entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 55 neuen Anlagen und 572 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Alsbach-Hähnlein?

In Alsbach-Hähnlein wurden in den letzten 12 Monaten 33 Balkonkraftwerke registriert (46 kW). Das sind +3 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Alsbach-Hähnlein?

In Alsbach-Hähnlein wurden in den letzten 12 Monaten 93 neue Solaranlagen mit insgesamt 1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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