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80 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Hessen · Darmstadt-Dieburg

Photovoltaik in Dieburg

Nah am Bundesdurchschnitt

1.206 Anlagen mit 19,4 MW – Daten, Trends und Vergleich

Dieburg, Landkreis Darmstadt-Dieburg in Hessen kommt mit Stand 2026-09-09 auf 1.206 Solaranlagen und 19,4 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 15.798 Einwohner sind das 1,23 kW pro Kopf, verglichen mit 1,53 kW im bundesweiten Mittel – Dieburg liegt damit 20 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 23 Regionen in diesem Umfeld belegt Dieburg damit Platz 1 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,8 MW, das entspricht etwa 10 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 41 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 16 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,23

kW
▼ -20 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

41,0

%

494 Speicher bei 1.206 Anlagen

Installiert

19,4 MW

Zubau 12 Mon.

1,8 MW

+10 %

Solaranlagen

1.206

Einwohner

15.798

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Dieburg?

Segmentierter PV-Zubau in Dieburg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Dieburg setzt weiter auf Gewerbe — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-7 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -7 %
  • Heimsegment▼ -22 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Dieburg: 1.846 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01121Oktober 2025: 2 kW, Vorjahr 9 kWNovember 2025: 1 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 6 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 12 kW, Vorjahr 14 kWApril 2026: 15 kW, Vorjahr 10 kWMai 2026: 17 kW, Vorjahr 5 kWJuni 2026: 13 kW, Vorjahr 21 kWJuli 2026: 13 kW, Vorjahr 7 kWAugust 2026: 14 kW, Vorjahr 7 kWSeptember 2026: 1 kW, Vorjahr 15 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
077153Oktober 2025: 139 kW, Vorjahr 55 kWNovember 2025: 127 kW, Vorjahr 111 kWDezember 2025: 64 kW, Vorjahr 110 kWJanuar 2026: 65 kW, Vorjahr 140 kWFebruar 2026: 34 kW, Vorjahr 78 kWMärz 2026: 70 kW, Vorjahr 17 kWApril 2026: 94 kW, Vorjahr 72 kWMai 2026: 47 kW, Vorjahr 75 kWJuni 2026: 43 kW, Vorjahr 105 kWJuli 2026: 80 kW, Vorjahr 153 kWAugust 2026: 21 kW, Vorjahr 40 kWSeptember 2026: 27 kW, Vorjahr 82 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
0259518Oktober 2025: 196 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 232 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 518 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 437 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 169 kWSeptember 2026: 0 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
70 96 kW -7 %
Heimsegment
2–30 kWp
64 812 kW -22 %
Gewerbe
>30 kWp
6 864 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 151 1,8 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Dieburg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Dieburg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Dieburg 107 Speicher mit zusammen 1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,5 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-25 %
Anlagen
54
Kapazität
269 kWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-7 %
Anlagen
42
Kapazität
563 kWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
129 kWh
Ø/Anlage
43 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
107
Kapazität
1 MWh
Ø/Anlage
9,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie steht Dieburg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Dieburg 1,23 kW
Ø Darmstadt-Dieburg 0,82 kW
Ø Deutschland 1,53 kW

Dieburg liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt an Dieburg auf?

Mit einer Speicherquote von 41 % gehört Dieburg zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 494 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

19,4 MW aus 1.206 Anlagen: Dieburg liegt beim Solarausbau nah am deutschen Durchschnitt. Für Hessen ist das ein typischer Wert, der weiteres Wachstum ermöglicht.

Einordnung

Platz 1 von 23: Dieburg liegt im Landkreis Darmstadt-Dieburg spürbar über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet liegt Dieburg mit 1,23 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Darmstadt-Dieburg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Dieburg?

64807

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Dieburg — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Dieburg gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.206 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 19,4 MW. Das entspricht 1,23 kW pro Einwohner.
494 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Dieburg [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-dieburg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Dieburg installiert?

In Dieburg sind 19,4 MW PV-Leistung in 1.206 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Damit belegt die Gemeinde Platz 1 von 23 im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 15.798 Einwohner entspricht der Bestand 1,23 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Dieburg im Vergleich da?

Mit 1,23 kW pro Einwohner liegt Dieburg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Darmstadt-Dieburg belegt Dieburg Platz 1 von 23. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Dieburg?

In Dieburg sind 494 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 41,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Dieburg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Dieburg 1,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 151 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Dieburg?

Dieburg liegt im Landkreis Darmstadt-Dieburg im Bundesland Hessen. Im Landkreis Darmstadt-Dieburg gibt es insgesamt 23 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Dieburg?

In Dieburg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 6 neuen Anlagen und 864 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 64 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Dieburg?

In Dieburg wurden in den letzten 12 Monaten 70 Balkonkraftwerke registriert (96 kW). Das sind -7 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Dieburg?

In Dieburg wurden in den letzten 12 Monaten 151 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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