Zum Inhalt springen
Solarzubau Deutschland Logo
190 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Niedersachsen · Osnabrück

Photovoltaik in Ankum

90 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 1.122 Anlagen mit 23,2 MW Gesamtleistung

Ankum, Landkreis Osnabrück (Niedersachsen) zählt mit Stand 2026-08-11 1.122 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 23,2 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 8.085 Einwohner sind das 2,87 kW pro Kopf, verglichen mit 1,51 kW im bundesweiten Mittel – Ankum liegt damit 90 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 34 Regionen in diesem Umfeld belegt Ankum damit Platz 18 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,1 MW, das entspricht etwa 5 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 45 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 21 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,87

kW
▲ +90 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,9

%

504 Speicher bei 1.122 Anlagen

Installiert

23,2 MW

Zubau 12 Mon.

1,1 MW

+5 %

Solaranlagen

1.122

Einwohner

8.085

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Ankum?

Segmentierter PV-Zubau in Ankum — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Ankum wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-18 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -55 %
  • Heimsegment▼ -18 %
  • Gewerbe▼ -84 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Ankum: 1.137 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
059September 2025: 0 kW, Vorjahr 3 kWOktober 2025: 1 kW, Vorjahr 3 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 5 kWMärz 2026: 5 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 3 kWMai 2026: 2 kW, Vorjahr 8 kWJuni 2026: 4 kW, Vorjahr 5 kWJuli 2026: 9 kW, Vorjahr 5 kWAugust 2026: 1 kW, Vorjahr 5 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
097194September 2025: 83 kW, Vorjahr 37 kWOktober 2025: 59 kW, Vorjahr 163 kWNovember 2025: 57 kW, Vorjahr 109 kWDezember 2025: 40 kW, Vorjahr 104 kWJanuar 2026: 149 kW, Vorjahr 194 kWFebruar 2026: 50 kW, Vorjahr 50 kWMärz 2026: 108 kW, Vorjahr 132 kWApril 2026: 98 kW, Vorjahr 64 kWMai 2026: 39 kW, Vorjahr 66 kWJuni 2026: 161 kW, Vorjahr 168 kWJuli 2026: 99 kW, Vorjahr 58 kWAugust 2026: 25 kW, Vorjahr 35 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0217433September 2025: 0 kW, Vorjahr 57 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 134 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 433 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 115 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
17 22 kW -55 %
Heimsegment
2–30 kWp
74 967 kW -18 %
Gewerbe
>30 kWp
2 115 kW -84 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 98 1,1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Ankum zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Ankum, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Ankum 83 Speicher mit zusammen 940 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11,3 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-12 %
Anlagen
48
Kapazität
355 kWh
Ø/Anlage
7,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-17 %
Anlagen
30
Kapazität
409 kWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
123 kWh
Ø/Anlage
123 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
83
Kapazität
940 kWh
Ø/Anlage
11,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Ankum im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Ankum 2,87 kW
Ø Osnabrück 2,17 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Ankum erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Ankum auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 45 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 504 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Ankum setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Ankum erzeugt 1,9-mal so viel Solarstrom pro Kopf wie der deutsche Durchschnitt. 1.122 Anlagen liefern zusammen 23,2 MW und positionieren die Region weit vorn in Niedersachsen.

Einordnung

Platz 18 von 34 im Landkreis Osnabrück: Ankum übertrifft den Landesdurchschnitt um 103 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. 2,87 kW pro Kopf heben Ankum auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Osnabrück

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

Ankum vergleichen

Wie steht deine Gemeinde im direkten Duell?

Zum Vergleichstool →

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

Ähnliche Gemeinden in Niedersachsen

Teile diesen Vergleich:X / TwitterLinkedIn

Welche Postleitzahl gehört zu Ankum?

49577

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Ankum — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Ankum gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.122 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 23,2 MW. Das entspricht 2,87 kW pro Einwohner.
504 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Ankum [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-ankum/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Ankum installiert?

In Ankum sind 23,2 MW PV-Leistung in 1.122 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 18 von 34 im Landkreis Osnabrück. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 8.085 Einwohner entspricht der Bestand 2,87 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Ankum im Vergleich da?

Mit 2,87 kW pro Einwohner liegt Ankum über dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Osnabrück belegt Ankum Platz 18 von 34. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Ankum?

In Ankum sind 504 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Ankum?

In den letzten 12 Monaten wurden in Ankum 1,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 98 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Ankum?

Ankum liegt im Landkreis Osnabrück im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Osnabrück gibt es insgesamt 34 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Ankum?

In Ankum entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 74 neuen Anlagen und 967 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Ankum?

In Ankum wurden in den letzten 12 Monaten 17 Balkonkraftwerke registriert (22 kW). Das sind -55 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Ankum?

In Ankum wurden in den letzten 12 Monaten 98 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

Stimmt hier eine Zahl nicht? Fehler melden — die Mail ist bereits mit Seite und Datenstand vorbereitet.