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198 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Niedersachsen · Cloppenburg

Photovoltaik in Essen (Oldenburg)

98 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 1.137 Anlagen mit 28,3 MW Gesamtleistung

Essen (Oldenburg), Landkreis Cloppenburg in Niedersachsen kommt mit Stand 2026-09-09 auf 1.137 Solaranlagen und 28,3 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 9.356 Einwohnern entspricht das 3,03 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,53 kW, Essen (Oldenburg) liegt damit 98 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 11 von 13 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,7 MW neue Leistung hinzu – rund 6 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 43 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 25 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,03

kW
▲ +98 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

43,2

%

491 Speicher bei 1.137 Anlagen

Installiert

28,3 MW

Zubau 12 Mon.

1,7 MW

+6 %

Solaranlagen

1.137

Einwohner

9.356

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Essen (Oldenburg)?

Segmentierter PV-Zubau in Essen (Oldenburg) — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Essen (Oldenburg) wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-4 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -4 %
  • Heimsegment▼ -32 %
  • Gewerbe▼ -42 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Essen (Oldenburg): 1.722 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510Oktober 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 8 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 8 kW, Vorjahr 6 kWApril 2026: 9 kW, Vorjahr 5 kWMai 2026: 8 kW, Vorjahr 7 kWJuni 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWJuli 2026: 5 kW, Vorjahr 4 kWAugust 2026: 10 kW, Vorjahr 1 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
0137274Oktober 2025: 44 kW, Vorjahr 130 kWNovember 2025: 33 kW, Vorjahr 176 kWDezember 2025: 74 kW, Vorjahr 274 kWJanuar 2026: 48 kW, Vorjahr 166 kWFebruar 2026: 38 kW, Vorjahr 62 kWMärz 2026: 63 kW, Vorjahr 108 kWApril 2026: 53 kW, Vorjahr 148 kWMai 2026: 145 kW, Vorjahr 65 kWJuni 2026: 128 kW, Vorjahr 63 kWJuli 2026: 153 kW, Vorjahr 77 kWAugust 2026: 123 kW, Vorjahr 67 kWSeptember 2026: 54 kW, Vorjahr 67 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
0334668Oktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 294 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 370 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 56 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWJuni 2026: 668 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 324 kWSeptember 2026: 0 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
29 48 kW -4 %
Heimsegment
2–30 kWp
76 956 kW -32 %
Gewerbe
>30 kWp
1 668 kW -42 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 110 1,7 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Essen (Oldenburg) zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Essen (Oldenburg), segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Essen (Oldenburg) 100 Speicher mit zusammen 1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +8 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+0 %
Anlagen
58
Kapazität
375 kWh
Ø/Anlage
6,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+8 %
Anlagen
36
Kapazität
477 kWh
Ø/Anlage
13,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
40 kWh
Ø/Anlage
40 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
100
Kapazität
1 MWh
Ø/Anlage
10,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie steht Essen (Oldenburg) im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Essen (Oldenburg) 3,03 kW
Ø Cloppenburg 3,25 kW
Ø Deutschland 1,53 kW
→

Essen (Oldenburg) erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt an Essen (Oldenburg) auf?

491 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Essen (Oldenburg) – eine Quote von 43 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Essen (Oldenburg) zählt zu den solarstärkeren Regionen in Niedersachsen: 1.137 Anlagen, 28,3 MW Leistung und 3,03 kW pro Kopf sprechen eine klare Sprache.

Einordnung

Innerhalb des Landkreises Cloppenburg belegt Essen (Oldenburg) Platz 11 von 13 – ganze 110 % über dem Landesdurchschnitt. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Essen (Oldenburg) mit 3,03 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Cloppenburg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Essen (Oldenburg)?

4941349632

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Essen (Oldenburg) — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Essen (Oldenburg) gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.137 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 28,3 MW. Das entspricht 3,03 kW pro Einwohner.
491 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 43,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Essen (Oldenburg) [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-essen-oldenburg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Essen (Oldenburg) installiert?

In Essen (Oldenburg) sind 28,3 MW PV-Leistung in 1.137 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Damit belegt die Gemeinde Platz 11 von 13 im Landkreis Cloppenburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 9.356 Einwohner entspricht der Bestand 3,03 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Essen (Oldenburg) im Vergleich da?

Mit 3,03 kW pro Einwohner liegt Essen (Oldenburg) über dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Cloppenburg belegt Essen (Oldenburg) Platz 11 von 13. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Essen (Oldenburg)?

In Essen (Oldenburg) sind 491 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 43,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Essen (Oldenburg)?

In den letzten 12 Monaten wurden in Essen (Oldenburg) 1,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 110 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Essen (Oldenburg)?

Essen (Oldenburg) liegt im Landkreis Cloppenburg im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Cloppenburg gibt es insgesamt 13 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Essen (Oldenburg)?

In Essen (Oldenburg) entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 76 neuen Anlagen und 956 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Essen (Oldenburg)?

In Essen (Oldenburg) wurden in den letzten 12 Monaten 29 Balkonkraftwerke registriert (48 kW). Das sind -4 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Essen (Oldenburg)?

In Essen (Oldenburg) wurden in den letzten 12 Monaten 110 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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