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91 % vom Ø
Freiflächen-Standort

Gemeinde in Thüringen · Weimarer Land

Photovoltaik in Apolda

Nah am Bundesdurchschnitt

943 Anlagen mit 31,4 MW – Daten, Trends und Vergleich

Apolda, Landkreis Weimarer Land (Thüringen) zählt mit Stand 2026-08-11 943 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 31,4 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 22.787 Einwohnern entspricht das 1,38 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, Apolda liegt damit 9 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 19 von 23 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 3,7 MW neue Leistung hinzu – rund 12 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 45 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 33 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,38

kW
▼ -9 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

45,3

%

427 Speicher bei 943 Anlagen

Installiert

31,4 MW

Zubau 12 Mon.

3,7 MW

+12 %

Solaranlagen

943

Einwohner

22.787

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Apolda?

Segmentierter PV-Zubau in Apolda — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Gewerbe-Anlagen sind der Gewinner in Apolda: +124 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+124 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -7 %
  • Heimsegment▼ -29 %
  • Gewerbe▲ +124 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Apolda: 3.742 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01224September 2025: 7 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2025: 12 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 10 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 8 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 6 kWMärz 2026: 9 kW, Vorjahr 13 kWApril 2026: 14 kW, Vorjahr 12 kWMai 2026: 24 kW, Vorjahr 18 kWJuni 2026: 17 kW, Vorjahr 9 kWJuli 2026: 7 kW, Vorjahr 19 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 20 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
099198September 2025: 72 kW, Vorjahr 59 kWOktober 2025: 50 kW, Vorjahr 50 kWNovember 2025: 37 kW, Vorjahr 47 kWDezember 2025: 77 kW, Vorjahr 83 kWJanuar 2026: 18 kW, Vorjahr 198 kWFebruar 2026: 57 kW, Vorjahr 49 kWMärz 2026: 36 kW, Vorjahr 11 kWApril 2026: 69 kW, Vorjahr 48 kWMai 2026: 52 kW, Vorjahr 76 kWJuni 2026: 20 kW, Vorjahr 28 kWJuli 2026: 21 kW, Vorjahr 38 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 28 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
01k3kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 100 kW, Vorjahr 328 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 2.894 kW, Vorjahr 272 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 644 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 93 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
81 112 kW -7 %
Heimsegment
2–30 kWp
49 508 kW -29 %
Gewerbe
>30 kWp
2 3 MW +124 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 145 3,7 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Apolda zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Apolda, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Apolda 96 Speicher mit zusammen 819 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +7 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-14 %
Anlagen
53
Kapazität
232 kWh
Ø/Anlage
4,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+7 %
Anlagen
33
Kapazität
479 kWh
Ø/Anlage
14,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
49 kWh
Ø/Anlage
49 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
96
Kapazität
819 kWh
Ø/Anlage
8,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Apolda im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Apolda 1,38 kW
Ø Weimarer Land 2,14 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Apolda liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Apolda auf?

427 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Apolda – eine Quote von 45 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

31,4 MW aus 943 Anlagen: Apolda liegt beim Solarausbau nah am deutschen Durchschnitt. Für Thüringen ist das ein typischer Wert, der weiteres Wachstum ermöglicht.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Weimarer Land steht Apolda auf Platz 19 von 23. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Weimarer Land

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Welche Postleitzahl gehört zu Apolda?

99510

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Apolda — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Apolda gibt es laut solarzubau.de aktuell 943 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 31,4 MW. Das entspricht 1,38 kW pro Einwohner.
427 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 45,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Apolda [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-apolda/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Apolda installiert?

In Apolda sind 31,4 MW PV-Leistung in 943 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 19 von 23 im Landkreis Weimarer Land. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 22.787 Einwohner entspricht der Bestand 1,38 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Apolda im Vergleich da?

Mit 1,38 kW pro Einwohner liegt Apolda unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Freiflächen-Standort" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Weimarer Land belegt Apolda Platz 19 von 23. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Apolda?

In Apolda sind 427 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 45,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Apolda?

In den letzten 12 Monaten wurden in Apolda 3,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 145 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 12 Prozent – rund 12 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Apolda?

Apolda liegt im Landkreis Weimarer Land im Bundesland Thüringen. Im Landkreis Weimarer Land gibt es insgesamt 23 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Apolda?

In Apolda entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 2 neuen Anlagen und 3 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 49 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Apolda?

In Apolda wurden in den letzten 12 Monaten 81 Balkonkraftwerke registriert (112 kW). Das sind -7 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Apolda?

In Apolda wurden in den letzten 12 Monaten 145 neue Solaranlagen mit insgesamt 3,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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