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83 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · München

Photovoltaik in Aschheim

Nah am Bundesdurchschnitt

675 Anlagen mit 11,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Aschheim, Landkreis München in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-08-11 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 11,5 MW, verteilt auf 675 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 9.149 Einwohner sind das 1,26 kW pro Kopf, verglichen mit 1,51 kW im bundesweiten Mittel – Aschheim liegt damit 17 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 29 Regionen in diesem Umfeld belegt Aschheim damit Platz 9 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,2 MW, das entspricht etwa 10 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 54 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 17 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,26

kW
▼ -17 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

53,6

%

362 Speicher bei 675 Anlagen

Installiert

11,5 MW

Zubau 12 Mon.

1,2 MW

+10 %

Solaranlagen

675

Einwohner

9.149

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Aschheim?

Segmentierter PV-Zubau in Aschheim — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Aschheim setzt weiter auf Gewerbe — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+20 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +20 %
  • Heimsegment▼ -6 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Aschheim: 1.153 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0612September 2025: 4 kWOktober 2025: 4 kW, Vorjahr 6 kWNovember 2025: 2 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 7 kWFebruar 2026: 1 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 9 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 5 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 8 kW, Vorjahr 2 kWJuni 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWJuli 2026: 12 kW, Vorjahr 10 kWAugust 2026: 3 kW, Vorjahr 4 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
055109September 2025: 81 kW, Vorjahr 41 kWOktober 2025: 50 kW, Vorjahr 67 kWNovember 2025: 34 kW, Vorjahr 62 kWDezember 2025: 28 kW, Vorjahr 35 kWJanuar 2026: 5 kW, Vorjahr 8 kWFebruar 2026: 15 kW, Vorjahr 14 kWMärz 2026: 42 kW, Vorjahr 36 kWApril 2026: 71 kW, Vorjahr 109 kWMai 2026: 30 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 59 kW, Vorjahr 40 kWJuli 2026: 41 kW, Vorjahr 36 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 34 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0223445September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 60 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 182 kWJanuar 2026: 445 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 395 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 31 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 84 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
39 52 kW +20 %
Heimsegment
2–30 kWp
45 457 kW -6 %
Gewerbe
>30 kWp
3 627 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 90 1,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Aschheim zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Aschheim, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Aschheim 70 Speicher mit zusammen 563 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +7 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+6 %
Anlagen
44
Kapazität
251 kWh
Ø/Anlage
5,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+7 %
Anlagen
23
Kapazität
297 kWh
Ø/Anlage
12,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
70
Kapazität
563 kWh
Ø/Anlage
8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Aschheim im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Aschheim 1,26 kW
Ø München 0,94 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Aschheim liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Aschheim auf?

Mit einer Speicherquote von 54 % gehört Aschheim zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 362 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

675 Solaranlagen erzeugen in Aschheim eine Gesamtleistung von 11,5 MW. Pro Kopf entspricht das in etwa dem deutschen Durchschnitt – eine solide Ausgangslage für weiteres Wachstum.

Einordnung

Aschheim rangiert auf Platz 9 von 29 im Landkreis München – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Aschheim mit 1,26 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis München

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Welche Postleitzahl gehört zu Aschheim?

85609

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Aschheim — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Aschheim gibt es laut solarzubau.de aktuell 675 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 11,5 MW. Das entspricht 1,26 kW pro Einwohner.
362 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 53,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Aschheim [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-aschheim/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Aschheim installiert?

In Aschheim sind 11,5 MW PV-Leistung in 675 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 9 von 29 im Landkreis München. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 9.149 Einwohner entspricht der Bestand 1,26 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Aschheim im Vergleich da?

Mit 1,26 kW pro Einwohner liegt Aschheim unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis München belegt Aschheim Platz 9 von 29. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Aschheim?

In Aschheim sind 362 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 53,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Aschheim?

In den letzten 12 Monaten wurden in Aschheim 1,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 90 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Aschheim?

Aschheim liegt im Landkreis München im Bundesland Bayern. Im Landkreis München gibt es insgesamt 29 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Aschheim?

In Aschheim entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 3 neuen Anlagen und 627 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 45 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Aschheim?

In Aschheim wurden in den letzten 12 Monaten 39 Balkonkraftwerke registriert (52 kW). Das sind +20 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Aschheim?

In Aschheim wurden in den letzten 12 Monaten 90 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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