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123 % vom Ø
Überdurchschnittlich
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · München

Photovoltaik in Hohenbrunn

23 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 963 Anlagen mit 16,8 MW Gesamtleistung

Hohenbrunn, Landkreis München in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-08-11 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 16,8 MW, verteilt auf 963 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 9.032 Einwohnern entspricht das 1,86 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, Hohenbrunn liegt damit 23 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 3 von 29 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,3 MW neue Leistung hinzu – rund 8 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 54 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 17 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,86

kW
▲ +23 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

54,3

%

523 Speicher bei 963 Anlagen

Installiert

16,8 MW

Zubau 12 Mon.

1,3 MW

+8 %

Solaranlagen

963

Einwohner

9.032

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hohenbrunn?

Segmentierter PV-Zubau in Hohenbrunn — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Hohenbrunn setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (0 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -4 %
  • Heimsegment▲ +0 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Hohenbrunn: 1.263 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0612September 2025: 3 kW, Vorjahr 1 kWOktober 2025: 3 kW, Vorjahr 1 kWNovember 2025: 1 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 8 kW, Vorjahr 8 kWApril 2026: 12 kW, Vorjahr 2 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 5 kWJuni 2026: 8 kW, Vorjahr 2 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 8 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 5 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
088176September 2025: 112 kW, Vorjahr 57 kWOktober 2025: 97 kW, Vorjahr 114 kWNovember 2025: 118 kW, Vorjahr 69 kWDezember 2025: 95 kW, Vorjahr 69 kWJanuar 2026: 97 kW, Vorjahr 72 kWFebruar 2026: 43 kW, Vorjahr 73 kWMärz 2026: 62 kW, Vorjahr 105 kWApril 2026: 176 kW, Vorjahr 58 kWMai 2026: 60 kW, Vorjahr 93 kWJuni 2026: 92 kW, Vorjahr 66 kWJuli 2026: 108 kW, Vorjahr 146 kWAugust 2026: 7 kW, Vorjahr 142 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
04794September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 94 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 77 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
34 45 kW -4 %
Heimsegment
2–30 kWp
94 1,1 MW +0 %
Gewerbe
>30 kWp
1 94 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 136 1,3 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hohenbrunn zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hohenbrunn, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Hohenbrunn 115 Speicher mit zusammen 1,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +8 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-1 %
Anlagen
59
Kapazität
361 kWh
Ø/Anlage
6,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+8 %
Anlagen
52
Kapazität
739 kWh
Ø/Anlage
14,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
115
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
10 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Hohenbrunn im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hohenbrunn 1,86 kW
Ø München 0,94 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Hohenbrunn liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Hohenbrunn auf?

Auffällig hoch: 54 % aller Solaranlagen in Hohenbrunn laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Hohenbrunn setzt stärker auf Solarenergie als der Bundesdurchschnitt. 963 Photovoltaik-Anlagen liefern zusammen 16,8 MW – ein Wert, der die Region in Bayern überdurchschnittlich positioniert.

Einordnung

Platz 3 von 29 im Landkreis München: Hohenbrunn liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Mit 1,86 kW pro Kopf liegt Hohenbrunn über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Gemeinden im Landkreis München

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Welche Postleitzahlen gehören zu Hohenbrunn?

855218564085662

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hohenbrunn — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hohenbrunn gibt es laut solarzubau.de aktuell 963 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 16,8 MW. Das entspricht 1,86 kW pro Einwohner.
523 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 54,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hohenbrunn [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hohenbrunn/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hohenbrunn installiert?

In Hohenbrunn sind 16,8 MW PV-Leistung in 963 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 3 von 29 im Landkreis München. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 9.032 Einwohner entspricht der Bestand 1,86 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hohenbrunn im Vergleich da?

Mit 1,86 kW pro Einwohner liegt Hohenbrunn über dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis München belegt Hohenbrunn Platz 3 von 29. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hohenbrunn?

In Hohenbrunn sind 523 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 54,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hohenbrunn?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hohenbrunn 1,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 136 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Hohenbrunn?

Hohenbrunn liegt im Landkreis München im Bundesland Bayern. Im Landkreis München gibt es insgesamt 29 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hohenbrunn?

In Hohenbrunn entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 94 neuen Anlagen und 1,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hohenbrunn?

In Hohenbrunn wurden in den letzten 12 Monaten 34 Balkonkraftwerke registriert (45 kW). Das sind -4 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hohenbrunn?

In Hohenbrunn wurden in den letzten 12 Monaten 136 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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