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65 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Bayern · Berchtesgadener Land

Photovoltaik in Bischofswiesen

35 % unter Bundesdurchschnitt

628 Anlagen mit 6,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Bischofswiesen, Landkreis Berchtesgadener Land in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-08-11 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 6,9 MW, verteilt auf 628 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 7.055 Einwohner sind das 0,98 kW pro Kopf, verglichen mit 1,51 kW im bundesweiten Mittel – Bischofswiesen liegt damit 35 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 15 Regionen in diesem Umfeld belegt Bischofswiesen damit Platz 11 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,7 MW, das entspricht etwa 11 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 34 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,98

kW
▼ -35 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

34,2

%

215 Speicher bei 628 Anlagen

Installiert

6,9 MW

Zubau 12 Mon.

0,7 MW

+11 %

Solaranlagen

628

Einwohner

7.055

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Bischofswiesen?

Segmentierter PV-Zubau in Bischofswiesen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Bischofswiesen wird vom Gewerbe-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+5 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +5 %
  • Heimsegment▼ -49 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Bischofswiesen: 749 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0611September 2025: 7 kW, Vorjahr 6 kWOktober 2025: 4 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 11 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 6 kWMärz 2026: 5 kW, Vorjahr 6 kWApril 2026: 5 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 6 kW, Vorjahr 5 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 8 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
061121September 2025: 36 kW, Vorjahr 33 kWOktober 2025: 22 kW, Vorjahr 121 kWNovember 2025: 15 kW, Vorjahr 30 kWDezember 2025: 28 kW, Vorjahr 43 kWJanuar 2026: 37 kW, Vorjahr 71 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 42 kWApril 2026: 44 kW, Vorjahr 57 kWMai 2026: 40 kW, Vorjahr 20 kWJuni 2026: 67 kW, Vorjahr 65 kWJuli 2026: 23 kW, Vorjahr 47 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 87 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0146292September 2025: 292 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 30 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 79 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
43 50 kW +5 %
Heimsegment
2–30 kWp
27 311 kW -49 %
Gewerbe
>30 kWp
2 322 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 81 749 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Bischofswiesen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Bischofswiesen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Bischofswiesen 42 Speicher mit zusammen 458 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +9 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+9 %
Anlagen
19
Kapazität
83 kWh
Ø/Anlage
4,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-37 %
Anlagen
15
Kapazität
241 kWh
Ø/Anlage
16,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
54 kWh
Ø/Anlage
54 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
42
Kapazität
458 kWh
Ø/Anlage
10,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Bischofswiesen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Bischofswiesen 0,98 kW
Ø Berchtesgadener Land 1,25 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Bischofswiesen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Bischofswiesen auf?

Mit einer Speicherquote von 34 % gehört Bischofswiesen zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 215 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Aktuell erzeugen 628 Solaranlagen in Bischofswiesen eine Leistung von 6,9 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Bischofswiesen rangiert auf Platz 11 von 15 im Landkreis Berchtesgadener Land – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Bischofswiesen mit 0,98 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Berchtesgadener Land

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Bischofswiesen?

83483

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Bischofswiesen — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Bischofswiesen gibt es laut solarzubau.de aktuell 628 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 6,9 MW. Das entspricht 0,98 kW pro Einwohner.
215 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 34,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Bischofswiesen [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-bischofswiesen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Bischofswiesen installiert?

In Bischofswiesen sind 6,9 MW PV-Leistung in 628 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 11 von 15 im Landkreis Berchtesgadener Land. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 7.055 Einwohner entspricht der Bestand 0,98 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Bischofswiesen im Vergleich da?

Mit 0,98 kW pro Einwohner liegt Bischofswiesen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Berchtesgadener Land belegt Bischofswiesen Platz 11 von 15. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Bischofswiesen?

In Bischofswiesen sind 215 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 34,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Bischofswiesen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Bischofswiesen 0,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 81 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent – rund 11 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Bischofswiesen?

Bischofswiesen liegt im Landkreis Berchtesgadener Land im Bundesland Bayern. Im Landkreis Berchtesgadener Land gibt es insgesamt 15 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Bischofswiesen?

In Bischofswiesen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 2 neuen Anlagen und 322 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 27 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Bischofswiesen?

In Bischofswiesen wurden in den letzten 12 Monaten 43 Balkonkraftwerke registriert (50 kW). Das sind +5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Bischofswiesen?

In Bischofswiesen wurden in den letzten 12 Monaten 81 neue Solaranlagen mit insgesamt 749 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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