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319 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Forchheim

Photovoltaik in Ebermannstadt

3,2× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Ebermannstadt, Landkreis Forchheim (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-11 886 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 32,2 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 6.688 Einwohner sind das 4,82 kW pro Kopf, verglichen mit 1,51 kW im bundesweiten Mittel – Ebermannstadt liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (3,2-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Im Vergleich der 29 Regionen in diesem Umfeld belegt Ebermannstadt damit Platz 5 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,9 MW, das entspricht etwa 3 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 45 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 36 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

4,82

kW
▲ +219 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

45,4

%

402 Speicher bei 886 Anlagen

Installiert

32,2 MW

Zubau 12 Mon.

0,9 MW

+3 %

Solaranlagen

886

Einwohner

6.688

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Ebermannstadt?

Segmentierter PV-Zubau in Ebermannstadt — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Ebermannstadt trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-19 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -31 %
  • Heimsegment▼ -19 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Ebermannstadt: 901 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0714September 2025: 7 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2025: 6 kW, Vorjahr 7 kWNovember 2025: 1 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 7 kW, Vorjahr 7 kWApril 2026: 12 kW, Vorjahr 7 kWMai 2026: 5 kW, Vorjahr 6 kWJuni 2026: 2 kW, Vorjahr 5 kWJuli 2026: 2 kW, Vorjahr 14 kWAugust 2026: 3 kW, Vorjahr 7 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
068135September 2025: 38 kW, Vorjahr 95 kWOktober 2025: 63 kW, Vorjahr 96 kWNovember 2025: 64 kW, Vorjahr 79 kWDezember 2025: 37 kW, Vorjahr 83 kWJanuar 2026: 54 kW, Vorjahr 59 kWFebruar 2026: 59 kW, Vorjahr 29 kWMärz 2026: 31 kW, Vorjahr 56 kWApril 2026: 31 kW, Vorjahr 76 kWMai 2026: 105 kW, Vorjahr 39 kWJuni 2026: 49 kW, Vorjahr 69 kWJuli 2026: 135 kW, Vorjahr 73 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 66 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0317633September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 66 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 49 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 633 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 85 kWJuni 2026: 54 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
39 51 kW -31 %
Heimsegment
2–30 kWp
56 666 kW -19 %
Gewerbe
>30 kWp
2 119 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 104 901 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Ebermannstadt zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Ebermannstadt, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Ebermannstadt 79 Speicher mit zusammen 1,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 14,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +12 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-15 %
Anlagen
30
Kapazität
173 kWh
Ø/Anlage
5,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+12 %
Anlagen
41
Kapazität
572 kWh
Ø/Anlage
14 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
4
Kapazität
341 kWh
Ø/Anlage
85,3 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
79
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
14,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Ebermannstadt im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Ebermannstadt 4,82 kW
Ø Forchheim 2,34 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Ebermannstadt erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Ebermannstadt auf?

4,82 kW pro Kopf – das reicht rechnerisch, um einen großen Teil des lokalen Stromverbrauchs abzudecken. Ebermannstadt zeigt, wie dezentrale Solarversorgung in der Praxis funktioniert.

Überblick

Mehr als das Doppelte des Bundesdurchschnitts: In Ebermannstadt kommen auf jeden Einwohner 4,82 kW Solarleistung. 886 Anlagen mit insgesamt 32,2 MW zeigen, wie weit die Energiewende hier bereits fortgeschritten ist.

Einordnung

Mit Platz 5 von 29 und 87 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Ebermannstadt zu den Vorreitern im Landkreis Forchheim. 4,82 kW pro Kopf heben Ebermannstadt auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Forchheim

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Ebermannstadt?

91320

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Ebermannstadt — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Ebermannstadt gibt es laut solarzubau.de aktuell 886 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 32,2 MW. Das entspricht 4,82 kW pro Einwohner.
402 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 45,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Ebermannstadt [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-ebermannstadt/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Ebermannstadt installiert?

In Ebermannstadt sind 32,2 MW PV-Leistung in 886 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 5 von 29 im Landkreis Forchheim. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 6.688 Einwohner entspricht der Bestand 4,82 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Ebermannstadt im Vergleich da?

Mit 4,82 kW pro Einwohner liegt Ebermannstadt über dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Forchheim belegt Ebermannstadt Platz 5 von 29. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Ebermannstadt?

In Ebermannstadt sind 402 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 45,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Ebermannstadt?

In den letzten 12 Monaten wurden in Ebermannstadt 0,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 104 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 3 Prozent – rund 3 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Ebermannstadt?

Ebermannstadt liegt im Landkreis Forchheim im Bundesland Bayern. Im Landkreis Forchheim gibt es insgesamt 29 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Ebermannstadt?

In Ebermannstadt entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 56 neuen Anlagen und 666 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Ebermannstadt?

In Ebermannstadt wurden in den letzten 12 Monaten 39 Balkonkraftwerke registriert (51 kW). Das sind -31 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Ebermannstadt?

In Ebermannstadt wurden in den letzten 12 Monaten 104 neue Solaranlagen mit insgesamt 901 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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