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491 % vom Ø
Solar-Vorreiter
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Forchheim

Photovoltaik in Langensendelbach

4,9× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Langensendelbach, Landkreis Forchheim (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-11 392 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 22,6 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 3.043 Einwohner sind das 7,41 kW pro Kopf, verglichen mit 1,51 kW im bundesweiten Mittel – Langensendelbach liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (4,9-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Im Vergleich der 29 Regionen in diesem Umfeld belegt Langensendelbach damit Platz 3 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,5 MW, das entspricht etwa 2 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 53 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 58 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

7,41

kW
▲ +391 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

53,3

%

209 Speicher bei 392 Anlagen

Installiert

22,6 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+2 %

Solaranlagen

392

Einwohner

3.043

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Langensendelbach?

Segmentierter PV-Zubau in Langensendelbach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Langensendelbach setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+1 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +1 %
  • Heimsegment▼ -18 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Langensendelbach: 451 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
048September 2025: 0 kWOktober 2025: 3 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 2 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 2 kW, Vorjahr 5 kWApril 2026: 8 kW, Vorjahr 2 kWMai 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWJuni 2026: 2 kW, Vorjahr 5 kWJuli 2026: 5 kW, Vorjahr 4 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 5 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
04589September 2025: 21 kWOktober 2025: 31 kW, Vorjahr 44 kWNovember 2025: 15 kW, Vorjahr 72 kWDezember 2025: 33 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 59 kW, Vorjahr 83 kWFebruar 2026: 36 kW, Vorjahr 39 kWMärz 2026: 30 kW, Vorjahr 14 kWApril 2026: 27 kW, Vorjahr 53 kWMai 2026: 38 kW, Vorjahr 27 kWJuni 2026: 71 kW, Vorjahr 61 kWJuli 2026: 40 kW, Vorjahr 89 kWAugust 2026: 14 kW, Vorjahr 16 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe — kein Zubau in den letzten 24 Monaten
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
20 26 kW +1 %
Heimsegment
2–30 kWp
35 415 kW -18 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 58 451 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Langensendelbach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Langensendelbach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Langensendelbach 42 Speicher mit zusammen 432 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +92 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+92 %
Anlagen
20
Kapazität
139 kWh
Ø/Anlage
7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-23 %
Anlagen
20
Kapazität
281 kWh
Ø/Anlage
14,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
42
Kapazität
432 kWh
Ø/Anlage
10,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Langensendelbach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Langensendelbach 7,41 kW
Ø Forchheim 2,34 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Langensendelbach erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Langensendelbach auf?

7,41 kW pro Kopf – das reicht rechnerisch, um einen großen Teil des lokalen Stromverbrauchs abzudecken. Langensendelbach zeigt, wie dezentrale Solarversorgung in der Praxis funktioniert.

Überblick

Mehr als das Doppelte des Bundesdurchschnitts: In Langensendelbach kommen auf jeden Einwohner 7,41 kW Solarleistung. 392 Anlagen mit insgesamt 22,6 MW zeigen, wie weit die Energiewende hier bereits fortgeschritten ist.

Einordnung

Mit Platz 3 von 29 und 188 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Langensendelbach zu den Vorreitern im Landkreis Forchheim. 7,41 kW pro Kopf heben Langensendelbach auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Forchheim

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Langensendelbach?

91094

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Langensendelbach — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Langensendelbach gibt es laut solarzubau.de aktuell 392 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 22,6 MW. Das entspricht 7,41 kW pro Einwohner.
209 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 53,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Langensendelbach [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-langensendelbach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Langensendelbach installiert?

In Langensendelbach sind 22,6 MW PV-Leistung in 392 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 3 von 29 im Landkreis Forchheim. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.043 Einwohner entspricht der Bestand 7,41 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Langensendelbach im Vergleich da?

Mit 7,41 kW pro Einwohner liegt Langensendelbach über dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Forchheim belegt Langensendelbach Platz 3 von 29. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Langensendelbach?

In Langensendelbach sind 209 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 53,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Langensendelbach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Langensendelbach 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 58 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 2 Prozent – rund 2 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Langensendelbach?

Langensendelbach liegt im Landkreis Forchheim im Bundesland Bayern. Im Landkreis Forchheim gibt es insgesamt 29 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Langensendelbach?

In Langensendelbach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 35 neuen Anlagen und 415 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 20 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Langensendelbach?

In Langensendelbach wurden in den letzten 12 Monaten 20 Balkonkraftwerke registriert (26 kW). Das sind +1 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Langensendelbach?

In Langensendelbach wurden in den letzten 12 Monaten 58 neue Solaranlagen mit insgesamt 451 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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