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12753 % vom Ø
Solar-Vorreiter
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Rheinland-Pfalz · Cochem-Zell

Photovoltaik in Hesweiler

127,5× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Hesweiler, Landkreis Cochem-Zell (Rheinland-Pfalz) zählt mit Stand 2026-08-11 16 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 22,7 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 118 Einwohner sind das 192,58 kW pro Kopf, verglichen mit 1,51 kW im bundesweiten Mittel – Hesweiler liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (127,5-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Im Vergleich der 65 Regionen in diesem Umfeld belegt Hesweiler damit Platz 1 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 22,7 MW, das entspricht etwa 100 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 38 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 1420 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

192,58

kW
▲ +12653 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

37,5

%

6 Speicher bei 16 Anlagen

Installiert

22,7 MW

Zubau 12 Mon.

22,7 MW

+100 %

Solaranlagen

16

Einwohner

118

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hesweiler?

Segmentierter PV-Zubau in Hesweiler — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Hesweiler wird vom Freifläche-Segment dominiert.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
nicht vertreten
Heimsegment
2–30 kWp
1 7 kW
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
2 22,7 MW
Gesamt 3 22,7 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hesweiler zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hesweiler, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Hesweiler wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Hesweiler im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hesweiler 192,58 kW
Ø Cochem-Zell 8,30 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Hesweiler erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Hesweiler auf?

Rechnerisch entfallen auf jeden Einwohner 192,58 kW Photovoltaik – ein Wert, der Hesweiler weit vor den meisten Vergleichsregionen platziert.

Überblick

Mehr als das Doppelte des Bundesdurchschnitts: In Hesweiler kommen auf jeden Einwohner 192,58 kW Solarleistung. 16 Anlagen mit insgesamt 22,7 MW zeigen, wie weit die Energiewende hier bereits fortgeschritten ist.

Einordnung

Mit Platz 1 von 65 und 12032 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Hesweiler zu den Vorreitern im Landkreis Cochem-Zell. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 192,58 kW pro Einwohner setzen Hesweiler deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Cochem-Zell

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Hesweiler?

56865

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hesweiler — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hesweiler gibt es laut solarzubau.de aktuell 16 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 22,7 MW. Das entspricht 192,58 kW pro Einwohner.
6 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 37,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hesweiler [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hesweiler/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hesweiler installiert?

In Hesweiler sind 22,7 MW PV-Leistung in 16 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 1 von 65 im Landkreis Cochem-Zell. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 118 Einwohner entspricht der Bestand 192,58 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hesweiler im Vergleich da?

Mit 192,58 kW pro Einwohner liegt Hesweiler über dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Cochem-Zell belegt Hesweiler Platz 1 von 65. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hesweiler?

In Hesweiler sind 6 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 37,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hesweiler?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hesweiler 22,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 3 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 100 Prozent – rund 100 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Hesweiler?

Hesweiler liegt im Landkreis Cochem-Zell im Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Landkreis Cochem-Zell gibt es insgesamt 65 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hesweiler?

In Hesweiler entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 2 neuen Anlagen und 22,7 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Gibt es Freiflächenanlagen in Hesweiler?

In Hesweiler wurden in den letzten 12 Monaten 2 Freiflächenanlagen zugebaut (22,7 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hesweiler?

In Hesweiler wurden in den letzten 12 Monaten 3 neue Solaranlagen mit insgesamt 22,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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