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126 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Hessen · Fulda

Photovoltaik in Hilders

26 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 648 Anlagen mit 9,0 MW Gesamtleistung

Hilders, Landkreis Fulda in Hessen verzeichnet mit Stand 2026-08-11 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 9,0 MW, verteilt auf 648 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 4.733 Einwohnern entspricht das 1,91 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, Hilders liegt damit 26 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 17 von 23 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,2 MW neue Leistung hinzu – rund 13 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 38 % und eine mittlere Anlagengröße von 14 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,91

kW
▲ +26 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

38,1

%

247 Speicher bei 648 Anlagen

Installiert

9,0 MW

Zubau 12 Mon.

1,2 MW

+13 %

Solaranlagen

648

Einwohner

4.733

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hilders?

Segmentierter PV-Zubau in Hilders — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Hilders trägt das Gewerbe-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+10 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +10 %
  • Heimsegment▼ -47 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Hilders: 1.167 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
036September 2025: 3 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 3 kWNovember 2025: 5 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 2 kWJanuar 2026: 1 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 3 kW, Vorjahr 1 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 5 kW, Vorjahr 3 kWJuni 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWJuli 2026: 5 kW, Vorjahr 2 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 6 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
054108September 2025: 88 kW, Vorjahr 23 kWOktober 2025: 44 kW, Vorjahr 47 kWNovember 2025: 88 kW, Vorjahr 80 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 25 kWJanuar 2026: 19 kW, Vorjahr 75 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 35 kWMärz 2026: 37 kW, Vorjahr 33 kWApril 2026: 7 kW, Vorjahr 21 kWMai 2026: 30 kW, Vorjahr 108 kWJuni 2026: 19 kW, Vorjahr 24 kWJuli 2026: 10 kW, Vorjahr 69 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 108 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0175350September 2025: 0 kW, Vorjahr 53 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 51 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 331 kWJanuar 2026: 350 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 53 kW, Vorjahr 80 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
25 30 kW +10 %
Heimsegment
2–30 kWp
26 343 kW -47 %
Gewerbe
>30 kWp
3 734 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 63 1,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hilders zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hilders, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Hilders 42 Speicher mit zusammen 399 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,5 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-13 %
Anlagen
19
Kapazität
102 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-43 %
Anlagen
17
Kapazität
247 kWh
Ø/Anlage
14,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
42
Kapazität
399 kWh
Ø/Anlage
9,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Hilders im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hilders 1,91 kW
Ø Fulda 1,87 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Hilders liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Hilders auf?

Auffällig hoch: 38 % aller Solaranlagen in Hilders laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Überdurchschnittlich gut aufgestellt: In Hilders erzeugen 648 PV-Anlagen eine Gesamtleistung von 9,0 MW. Pro Kopf liegt die Region damit oberhalb des bundesweiten Mittels.

Einordnung

Hilders führt das Feld im Landkreis Fulda deutlich an: Platz 17 von 23, 103 % über dem Landesschnitt. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Hilders nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Fulda

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Hilders?

36115

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hilders — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hilders gibt es laut solarzubau.de aktuell 648 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,0 MW. Das entspricht 1,91 kW pro Einwohner.
247 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 38,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hilders [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hilders/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hilders installiert?

In Hilders sind 9,0 MW PV-Leistung in 648 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 17 von 23 im Landkreis Fulda. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.733 Einwohner entspricht der Bestand 1,91 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hilders im Vergleich da?

Mit 1,91 kW pro Einwohner liegt Hilders über dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Fulda belegt Hilders Platz 17 von 23. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hilders?

In Hilders sind 247 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 38,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hilders?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hilders 1,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 63 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 13 Prozent – rund 13 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Hilders?

Hilders liegt im Landkreis Fulda im Bundesland Hessen. Im Landkreis Fulda gibt es insgesamt 23 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hilders?

In Hilders entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 3 neuen Anlagen und 734 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 26 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hilders?

In Hilders wurden in den letzten 12 Monaten 25 Balkonkraftwerke registriert (30 kW). Das sind +10 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hilders?

In Hilders wurden in den letzten 12 Monaten 63 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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