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172 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Hessen · Fulda

Photovoltaik in Burghaun

72 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 987 Anlagen mit 16,9 MW Gesamtleistung

Burghaun, Landkreis Fulda in Hessen kommt mit Stand 2026-09-09 auf 987 Solaranlagen und 16,9 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 6.404 Einwohner sind das 2,63 kW pro Kopf, verglichen mit 1,53 kW im bundesweiten Mittel – Burghaun liegt damit 72 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 23 Regionen in diesem Umfeld belegt Burghaun damit Platz 10 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,8 MW, das entspricht etwa 5 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 39 % und eine mittlere Anlagengröße von 17 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,64

kW
▲ +72 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

38,7

%

382 Speicher bei 987 Anlagen

Installiert

16,9 MW

Zubau 12 Mon.

0,8 MW

+5 %

Solaranlagen

987

Einwohner

6.404

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Burghaun?

Segmentierter PV-Zubau in Burghaun — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Burghaun wächst das Balkonkraftwerk-Segment am stärksten (+35 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+35 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +35 %
  • Heimsegment▼ -47 %
  • Gewerbe▼ -61 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Burghaun: 783 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0917Oktober 2025: 3 kW, Vorjahr 10 kWNovember 2025: 4 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 9 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 1 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 11 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 17 kW, Vorjahr 8 kWMai 2026: 8 kW, Vorjahr 11 kWJuni 2026: 7 kW, Vorjahr 3 kWJuli 2026: 5 kW, Vorjahr 11 kWAugust 2026: 15 kW, Vorjahr 7 kWSeptember 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
0117234Oktober 2025: 79 kW, Vorjahr 85 kWNovember 2025: 33 kW, Vorjahr 26 kWDezember 2025: 53 kW, Vorjahr 71 kWJanuar 2026: 25 kW, Vorjahr 23 kWFebruar 2026: 25 kW, Vorjahr 40 kWMärz 2026: 82 kW, Vorjahr 58 kWApril 2026: 48 kW, Vorjahr 80 kWMai 2026: 69 kW, Vorjahr 106 kWJuni 2026: 28 kW, Vorjahr 234 kWJuli 2026: 41 kW, Vorjahr 124 kWAugust 2026: 29 kW, Vorjahr 93 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 31 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
091182Oktober 2025: 96 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 87 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 95 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 35 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 182 kWJuli 2026: 61 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche
0275550Oktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 550 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 186 kWOktDezFebAprJunAug

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
54 82 kW +35 %
Heimsegment
2–30 kWp
46 511 kW -47 %
Gewerbe
>30 kWp
2 157 kW -61 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 106 783 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Burghaun zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Burghaun, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Burghaun 83 Speicher mit zusammen 794 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +56 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+56 %
Anlagen
54
Kapazität
259 kWh
Ø/Anlage
4,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-40 %
Anlagen
25
Kapazität
327 kWh
Ø/Anlage
13,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
180 kWh
Ø/Anlage
180 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
83
Kapazität
794 kWh
Ø/Anlage
9,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie steht Burghaun im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Burghaun 2,64 kW
Ø Fulda 1,89 kW
Ø Deutschland 1,53 kW

Burghaun erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt an Burghaun auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 39 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 382 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Burghaun setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Mit 2,63 kW pro Kopf liegt Burghaun deutlich über dem Bundesschnitt – 987 Anlagen und 16,9 MW Gesamtleistung belegen den konsequenten Ausbau vor Ort.

Einordnung

Mit Platz 10 von 23 und 176 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Burghaun zu den Vorreitern im Landkreis Fulda. 2,63 kW pro Kopf heben Burghaun auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Fulda

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Burghaun?

36151

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Burghaun — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Burghaun gibt es laut solarzubau.de aktuell 987 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 16,9 MW. Das entspricht 2,64 kW pro Einwohner.
382 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 38,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Burghaun [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-burghaun/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Burghaun installiert?

In Burghaun sind 16,9 MW PV-Leistung in 987 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Damit belegt die Gemeinde Platz 10 von 23 im Landkreis Fulda. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 6.404 Einwohner entspricht der Bestand 2,63 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Burghaun im Vergleich da?

Mit 2,64 kW pro Einwohner liegt Burghaun über dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Fulda belegt Burghaun Platz 10 von 23. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Burghaun?

In Burghaun sind 382 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 38,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Burghaun?

In den letzten 12 Monaten wurden in Burghaun 0,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 106 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Burghaun?

Burghaun liegt im Landkreis Fulda im Bundesland Hessen. Im Landkreis Fulda gibt es insgesamt 23 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Burghaun?

In Burghaun entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 46 neuen Anlagen und 511 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Burghaun?

In Burghaun wurden in den letzten 12 Monaten 54 Balkonkraftwerke registriert (82 kW). Das sind +35 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Burghaun?

In Burghaun wurden in den letzten 12 Monaten 106 neue Solaranlagen mit insgesamt 783 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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