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203 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Hessen · Odenwaldkreis

Photovoltaik in Lützelbach

2,0× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Lützelbach, Landkreis Odenwaldkreis in Hessen kommt mit Stand 2026-08-11 auf 683 Solaranlagen und 20,7 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 6.755 Einwohnern entspricht das 3,06 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, Lützelbach liegt damit 103 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 2 von 12 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,5 MW neue Leistung hinzu – rund 3 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 37 % und eine mittlere Anlagengröße von 30 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,06

kW
▲ +103 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

36,6

%

250 Speicher bei 683 Anlagen

Installiert

20,7 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+3 %

Solaranlagen

683

Einwohner

6.755

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Lützelbach?

Segmentierter PV-Zubau in Lützelbach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Lützelbach wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-3 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -3 %
  • Heimsegment▼ -13 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Lützelbach: 530 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0714September 2025: 7 kW, Vorjahr 5 kWOktober 2025: 4 kW, Vorjahr 1 kWNovember 2025: 4 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 8 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 6 kWApril 2026: 14 kW, Vorjahr 14 kWMai 2026: 6 kW, Vorjahr 5 kWJuni 2026: 7 kW, Vorjahr 10 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 4 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 9 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
04079September 2025: 18 kW, Vorjahr 34 kWOktober 2025: 79 kW, Vorjahr 43 kWNovember 2025: 35 kW, Vorjahr 46 kWDezember 2025: 53 kW, Vorjahr 52 kWJanuar 2026: 61 kW, Vorjahr 45 kWFebruar 2026: 28 kW, Vorjahr 46 kWMärz 2026: 36 kW, Vorjahr 52 kWApril 2026: 37 kW, Vorjahr 9 kWMai 2026: 9 kW, Vorjahr 69 kWJuni 2026: 25 kW, Vorjahr 53 kWJuli 2026: 51 kW, Vorjahr 14 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 34 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe — kein Zubau in den letzten 24 Monaten
Freifläche
05k11kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 10.826 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
44 61 kW -3 %
Heimsegment
2–30 kWp
36 432 kW -13 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 85 530 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Lützelbach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Lützelbach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Lützelbach 53 Speicher mit zusammen 488 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +35 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-33 %
Anlagen
28
Kapazität
136 kWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+35 %
Anlagen
21
Kapazität
294 kWh
Ø/Anlage
14 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
31 kWh
Ø/Anlage
31 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
53
Kapazität
488 kWh
Ø/Anlage
9,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Lützelbach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Lützelbach 3,06 kW
Ø Odenwaldkreis 1,20 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Lützelbach erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Lützelbach auf?

Auffällig hoch: 37 % aller Solaranlagen in Lützelbach laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Mit 3,06 kW pro Kopf setzt Lützelbach bundesweit Maßstäbe. Die 683 installierten PV-Anlagen liefern zusammen 20,7 MW – ein Vielfaches dessen, was vergleichbare Regionen in Hessen erreichen.

Einordnung

Lützelbach führt das Feld im Landkreis Odenwaldkreis deutlich an: Platz 2 von 12, 226 % über dem Landesschnitt. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Lützelbach mit 3,06 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Odenwaldkreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Lützelbach?

64750

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Lützelbach — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Lützelbach gibt es laut solarzubau.de aktuell 683 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 20,7 MW. Das entspricht 3,06 kW pro Einwohner.
250 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 36,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Lützelbach [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-luetzelbach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Lützelbach installiert?

In Lützelbach sind 20,7 MW PV-Leistung in 683 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 2 von 12 im Landkreis Odenwaldkreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 6.755 Einwohner entspricht der Bestand 3,06 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Lützelbach im Vergleich da?

Mit 3,06 kW pro Einwohner liegt Lützelbach über dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Odenwaldkreis belegt Lützelbach Platz 2 von 12. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Lützelbach?

In Lützelbach sind 250 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 36,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Lützelbach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Lützelbach 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 85 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 3 Prozent – rund 3 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Lützelbach?

Lützelbach liegt im Landkreis Odenwaldkreis im Bundesland Hessen. Im Landkreis Odenwaldkreis gibt es insgesamt 12 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Lützelbach?

In Lützelbach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 36 neuen Anlagen und 432 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 44 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Lützelbach?

In Lützelbach wurden in den letzten 12 Monaten 44 Balkonkraftwerke registriert (61 kW). Das sind -3 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Lützelbach?

In Lützelbach wurden in den letzten 12 Monaten 85 neue Solaranlagen mit insgesamt 530 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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