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107 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Baden-Württemberg · Rottweil

Photovoltaik in Villingendorf

Nah am Bundesdurchschnitt

441 Anlagen mit 5,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Villingendorf, Landkreis Rottweil (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-08-11 441 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 5,5 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 3.377 Einwohnern entspricht das 1,62 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, Villingendorf liegt damit 7 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 15 von 21 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,5 MW neue Leistung hinzu – rund 9 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 47 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,62

kW
▲ +7 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,4

%

209 Speicher bei 441 Anlagen

Installiert

5,5 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+9 %

Solaranlagen

441

Einwohner

3.377

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Villingendorf?

Segmentierter PV-Zubau in Villingendorf — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Villingendorf verschiebt sich: Heimsegment legt um 24 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+24 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +1 %
  • Heimsegment▲ +24 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Villingendorf: 479 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
048September 2025: 1 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 3 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 5 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 8 kW, Vorjahr 5 kWMai 2026: 1 kW, Vorjahr 2 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 3 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 6 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
03774September 2025: 27 kW, Vorjahr 49 kWOktober 2025: 61 kW, Vorjahr 6 kWNovember 2025: 24 kW, Vorjahr 36 kWDezember 2025: 41 kW, Vorjahr 11 kWJanuar 2026: 30 kW, Vorjahr 11 kWFebruar 2026: 65 kW, Vorjahr 11 kWMärz 2026: 33 kW, Vorjahr 74 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 33 kWMai 2026: 24 kW, Vorjahr 59 kWJuni 2026: 48 kW, Vorjahr 29 kWJuli 2026: 74 kW, Vorjahr 7 kWAugust 2026: 8 kW, Vorjahr 22 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
01631September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 31 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
21 30 kW +1 %
Heimsegment
2–30 kWp
34 434 kW +24 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 58 479 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Villingendorf zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Villingendorf, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Villingendorf 49 Speicher mit zusammen 486 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +26 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-1 %
Anlagen
22
Kapazität
129 kWh
Ø/Anlage
5,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+26 %
Anlagen
23
Kapazität
296 kWh
Ø/Anlage
12,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
46 kWh
Ø/Anlage
46 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
49
Kapazität
486 kWh
Ø/Anlage
9,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Villingendorf im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Villingendorf 1,62 kW
Ø Rottweil 2,31 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Villingendorf liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Villingendorf auf?

Auffällig hoch: 47 % aller Solaranlagen in Villingendorf laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

1,62 kW pro Kopf – damit bewegt sich Villingendorf nahe am Bundesmittel. 441 Anlagen mit 5,5 MW Leistung bilden die aktuelle Ausgangsbasis.

Einordnung

Villingendorf belegt Platz 15 von 21 im Landkreis Rottweil – leicht oberhalb des Landesmittels. Mit 1,62 kW pro Kopf liegt Villingendorf über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Gemeinden im Landkreis Rottweil

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Welche Postleitzahl gehört zu Villingendorf?

78667

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Villingendorf — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Villingendorf gibt es laut solarzubau.de aktuell 441 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 5,5 MW. Das entspricht 1,62 kW pro Einwohner.
209 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Villingendorf [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-villingendorf/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Villingendorf installiert?

In Villingendorf sind 5,5 MW PV-Leistung in 441 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 15 von 21 im Landkreis Rottweil. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.377 Einwohner entspricht der Bestand 1,62 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Villingendorf im Vergleich da?

Mit 1,62 kW pro Einwohner liegt Villingendorf über dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rottweil belegt Villingendorf Platz 15 von 21. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Villingendorf?

In Villingendorf sind 209 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Villingendorf?

In den letzten 12 Monaten wurden in Villingendorf 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 58 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Villingendorf?

Villingendorf liegt im Landkreis Rottweil im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Rottweil gibt es insgesamt 21 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Villingendorf?

In Villingendorf entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 34 neuen Anlagen und 434 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 21 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Villingendorf?

In Villingendorf wurden in den letzten 12 Monaten 21 Balkonkraftwerke registriert (30 kW). Das sind +1 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Villingendorf?

In Villingendorf wurden in den letzten 12 Monaten 58 neue Solaranlagen mit insgesamt 479 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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