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32 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Hessen · Rheingau-Taunus-Kreis

Photovoltaik in Bad Schwalbach

68 % unter Bundesdurchschnitt

619 Anlagen mit 5,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Bad Schwalbach, Landkreis Rheingau-Taunus-Kreis (Hessen) zählt mit Stand 2026-08-11 619 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 5,6 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 11.532 Einwohnern entspricht das 0,49 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, Bad Schwalbach liegt damit 68 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 17 von 17 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,5 MW neue Leistung hinzu – rund 8 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 53 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 9,1 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,49

kW
▼ -68 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

53,0

%

328 Speicher bei 619 Anlagen

Installiert

5,6 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+8 %

Solaranlagen

619

Einwohner

11.532

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Bad Schwalbach?

Segmentierter PV-Zubau in Bad Schwalbach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Bad Schwalbach trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-28 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -30 %
  • Heimsegment▼ -28 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Bad Schwalbach: 470 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0713September 2025: 2 kW, Vorjahr 6 kWOktober 2025: 3 kW, Vorjahr 7 kWNovember 2025: 1 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 8 kW, Vorjahr 5 kWMai 2026: 6 kW, Vorjahr 7 kWJuni 2026: 7 kW, Vorjahr 13 kWJuli 2026: 11 kW, Vorjahr 6 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 9 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
03978September 2025: 16 kW, Vorjahr 78 kWOktober 2025: 76 kW, Vorjahr 23 kWNovember 2025: 20 kW, Vorjahr 38 kWDezember 2025: 8 kW, Vorjahr 26 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 35 kWFebruar 2026: 18 kW, Vorjahr 45 kWMärz 2026: 47 kW, Vorjahr 47 kWApril 2026: 8 kW, Vorjahr 31 kWMai 2026: 24 kW, Vorjahr 28 kWJuni 2026: 71 kW, Vorjahr 52 kWJuli 2026: 22 kW, Vorjahr 27 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
061122September 2025: 0 kW, Vorjahr 122 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 68 kW, Vorjahr 33 kWFebruar 2026: 38 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
37 49 kW -30 %
Heimsegment
2–30 kWp
30 310 kW -28 %
Gewerbe
>30 kWp
2 106 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 75 470 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Bad Schwalbach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Bad Schwalbach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Bad Schwalbach 50 Speicher mit zusammen 435 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,7 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-40 %
Anlagen
33
Kapazität
157 kWh
Ø/Anlage
4,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-24 %
Anlagen
13
Kapazität
190 kWh
Ø/Anlage
14,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
84 kWh
Ø/Anlage
42 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
50
Kapazität
435 kWh
Ø/Anlage
8,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Bad Schwalbach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Bad Schwalbach 0,49 kW
Ø Rheingau-Taunus-Kreis 0,73 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Bad Schwalbach hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Bad Schwalbach auf?

328 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Bad Schwalbach – eine Quote von 53 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Aktuell erzeugen 619 Solaranlagen in Bad Schwalbach eine Leistung von 5,6 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Rheingau-Taunus-Kreis steht Bad Schwalbach auf Platz 17 von 17. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,49 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Rheingau-Taunus-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Bad Schwalbach?

6530765321

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Bad Schwalbach — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Bad Schwalbach gibt es laut solarzubau.de aktuell 619 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 5,6 MW. Das entspricht 0,49 kW pro Einwohner.
328 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 53,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Bad Schwalbach [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-bad-schwalbach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Bad Schwalbach installiert?

In Bad Schwalbach sind 5,6 MW PV-Leistung in 619 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 17 von 17 im Landkreis Rheingau-Taunus-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 11.532 Einwohner entspricht der Bestand 0,49 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Bad Schwalbach im Vergleich da?

Mit 0,49 kW pro Einwohner liegt Bad Schwalbach unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rheingau-Taunus-Kreis belegt Bad Schwalbach Platz 17 von 17. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Bad Schwalbach?

In Bad Schwalbach sind 328 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 53,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Bad Schwalbach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Bad Schwalbach 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 75 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Bad Schwalbach?

Bad Schwalbach liegt im Landkreis Rheingau-Taunus-Kreis im Bundesland Hessen. Im Landkreis Rheingau-Taunus-Kreis gibt es insgesamt 17 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Bad Schwalbach?

In Bad Schwalbach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 30 neuen Anlagen und 310 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Bad Schwalbach?

In Bad Schwalbach wurden in den letzten 12 Monaten 37 Balkonkraftwerke registriert (49 kW). Das sind -30 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Bad Schwalbach?

In Bad Schwalbach wurden in den letzten 12 Monaten 75 neue Solaranlagen mit insgesamt 470 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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