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36 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Hessen · Main-Taunus-Kreis

Photovoltaik in Eppstein

64 % unter Bundesdurchschnitt

979 Anlagen mit 7,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Eppstein, Landkreis Main-Taunus-Kreis (Hessen) zählt mit Stand 2026-09-09 979 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 7,2 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 13.070 Einwohner sind das 0,55 kW pro Kopf, verglichen mit 1,53 kW im bundesweiten Mittel – Eppstein liegt damit 64 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 12 Regionen in diesem Umfeld belegt Eppstein damit Platz 6 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,8 MW, das entspricht etwa 11 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 51 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 7,3 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,55

kW
▼ -64 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

51,0

%

499 Speicher bei 979 Anlagen

Installiert

7,2 MW

Zubau 12 Mon.

0,8 MW

+11 %

Solaranlagen

979

Einwohner

13.070

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Eppstein?

Segmentierter PV-Zubau in Eppstein — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Eppstein wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-5 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -5 %
  • Heimsegment▼ -34 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Eppstein: 810 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0713Oktober 2025: 6 kW, Vorjahr 9 kWNovember 2025: 8 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 8 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 6 kWMärz 2026: 10 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 10 kW, Vorjahr 10 kWMai 2026: 6 kW, Vorjahr 9 kWJuni 2026: 11 kW, Vorjahr 6 kWJuli 2026: 13 kW, Vorjahr 11 kWAugust 2026: 9 kW, Vorjahr 9 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 11 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
085169Oktober 2025: 51 kW, Vorjahr 79 kWNovember 2025: 48 kW, Vorjahr 90 kWDezember 2025: 51 kW, Vorjahr 65 kWJanuar 2026: 26 kW, Vorjahr 169 kWFebruar 2026: 19 kW, Vorjahr 61 kWMärz 2026: 37 kW, Vorjahr 54 kWApril 2026: 29 kW, Vorjahr 60 kWMai 2026: 66 kW, Vorjahr 93 kWJuni 2026: 80 kW, Vorjahr 78 kWJuli 2026: 119 kW, Vorjahr 103 kWAugust 2026: 90 kW, Vorjahr 66 kWSeptember 2026: 10 kW, Vorjahr 26 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
092183Oktober 2025: 0 kW, Vorjahr 183 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 64 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
65 83 kW -5 %
Heimsegment
2–30 kWp
52 627 kW -34 %
Gewerbe
>30 kWp
1 64 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 127 810 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Eppstein zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Eppstein, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Eppstein 95 Speicher mit zusammen 796 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +4 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+4 %
Anlagen
56
Kapazität
297 kWh
Ø/Anlage
5,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-28 %
Anlagen
32
Kapazität
447 kWh
Ø/Anlage
14 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
95
Kapazität
796 kWh
Ø/Anlage
8,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie steht Eppstein im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Eppstein 0,55 kW
Ø Main-Taunus-Kreis 0,51 kW
Ø Deutschland 1,53 kW
→

Eppstein hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt an Eppstein auf?

Mit einer Speicherquote von 51 % gehört Eppstein zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 499 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Eppstein zählt bislang 979 Solaranlagen mit 7,2 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Eppstein rangiert auf Platz 6 von 12 im Landkreis Main-Taunus-Kreis – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Eppstein mit 0,55 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Main-Taunus-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Eppstein?

65817

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Eppstein — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Eppstein gibt es laut solarzubau.de aktuell 979 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 7,2 MW. Das entspricht 0,55 kW pro Einwohner.
499 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 51,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Eppstein [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-eppstein/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Eppstein installiert?

In Eppstein sind 7,2 MW PV-Leistung in 979 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Damit belegt die Gemeinde Platz 6 von 12 im Landkreis Main-Taunus-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 13.070 Einwohner entspricht der Bestand 0,55 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Eppstein im Vergleich da?

Mit 0,55 kW pro Einwohner liegt Eppstein unter dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Main-Taunus-Kreis belegt Eppstein Platz 6 von 12. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Eppstein?

In Eppstein sind 499 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 51,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Eppstein?

In den letzten 12 Monaten wurden in Eppstein 0,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 127 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent – rund 11 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Eppstein?

Eppstein liegt im Landkreis Main-Taunus-Kreis im Bundesland Hessen. Im Landkreis Main-Taunus-Kreis gibt es insgesamt 12 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Eppstein?

In Eppstein entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 52 neuen Anlagen und 627 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 65 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Eppstein?

In Eppstein wurden in den letzten 12 Monaten 65 Balkonkraftwerke registriert (83 kW). Das sind -5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Eppstein?

In Eppstein wurden in den letzten 12 Monaten 127 neue Solaranlagen mit insgesamt 810 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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