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162 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Düren

Photovoltaik in Aldenhoven

62 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 1.252 Anlagen mit 35,4 MW Gesamtleistung

Aldenhoven, Landkreis Düren (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-09-09 1.252 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 35,4 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 14.324 Einwohner sind das 2,47 kW pro Kopf, verglichen mit 1,53 kW im bundesweiten Mittel – Aldenhoven liegt damit 62 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 15 Regionen in diesem Umfeld belegt Aldenhoven damit Platz 4 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,2 MW, das entspricht etwa 3 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 48 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 28 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,47

kW
▲ +62 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

48,2

%

604 Speicher bei 1.252 Anlagen

Installiert

35,4 MW

Zubau 12 Mon.

1,2 MW

+3 %

Solaranlagen

1.252

Einwohner

14.324

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Aldenhoven?

Segmentierter PV-Zubau in Aldenhoven — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Aldenhoven trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+3 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +3 %
  • Heimsegment▼ -23 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Aldenhoven: 1.182 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01326Oktober 2025: 7 kW, Vorjahr 10 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 13 kWDezember 2025: 7 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 7 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 7 kW, Vorjahr 6 kWMärz 2026: 12 kW, Vorjahr 6 kWApril 2026: 26 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 12 kW, Vorjahr 12 kWJuni 2026: 20 kW, Vorjahr 21 kWJuli 2026: 12 kW, Vorjahr 12 kWAugust 2026: 13 kW, Vorjahr 17 kWSeptember 2026: 2 kW, Vorjahr 12 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
076152Oktober 2025: 91 kW, Vorjahr 104 kWNovember 2025: 42 kW, Vorjahr 152 kWDezember 2025: 77 kW, Vorjahr 118 kWJanuar 2026: 65 kW, Vorjahr 56 kWFebruar 2026: 16 kW, Vorjahr 145 kWMärz 2026: 124 kW, Vorjahr 79 kWApril 2026: 119 kW, Vorjahr 100 kWMai 2026: 47 kW, Vorjahr 69 kWJuni 2026: 92 kW, Vorjahr 80 kWJuli 2026: 33 kW, Vorjahr 74 kWAugust 2026: 151 kW, Vorjahr 93 kWSeptember 2026: 21 kW, Vorjahr 65 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
08202kOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 79 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 40 kW, Vorjahr 1.640 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 40 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche
010k20kOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 20.000 kWOktDezFebAprJunAug

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
87 127 kW +3 %
Heimsegment
2–30 kWp
80 879 kW -23 %
Gewerbe
>30 kWp
2 119 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 178 1,2 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Aldenhoven zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Aldenhoven, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Aldenhoven 131 Speicher mit zusammen 1,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +18 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-9 %
Anlagen
75
Kapazität
346 kWh
Ø/Anlage
4,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+18 %
Anlagen
50
Kapazität
683 kWh
Ø/Anlage
13,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
97 kWh
Ø/Anlage
97 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
131
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
8,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie steht Aldenhoven im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Aldenhoven 2,47 kW
Ø Düren 1,48 kW
Ø Deutschland 1,53 kW
→

Aldenhoven erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt an Aldenhoven auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 48 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 604 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Aldenhoven setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Mit 2,47 kW pro Kopf liegt Aldenhoven deutlich über dem Bundesschnitt – 1.252 Anlagen und 35,4 MW Gesamtleistung belegen den konsequenten Ausbau vor Ort.

Einordnung

Mit Platz 4 von 15 und 184 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Aldenhoven zu den Vorreitern im Landkreis Düren. 2,47 kW pro Kopf heben Aldenhoven auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Düren

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Aldenhoven?

52457

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Aldenhoven — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Aldenhoven gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.252 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 35,4 MW. Das entspricht 2,47 kW pro Einwohner.
604 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Aldenhoven [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-aldenhoven/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Aldenhoven installiert?

In Aldenhoven sind 35,4 MW PV-Leistung in 1.252 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Damit belegt die Gemeinde Platz 4 von 15 im Landkreis Düren. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 14.324 Einwohner entspricht der Bestand 2,47 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Aldenhoven im Vergleich da?

Mit 2,47 kW pro Einwohner liegt Aldenhoven über dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Düren belegt Aldenhoven Platz 4 von 15. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Aldenhoven?

In Aldenhoven sind 604 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 48,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Aldenhoven?

In den letzten 12 Monaten wurden in Aldenhoven 1,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 178 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 3 Prozent – rund 3 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Aldenhoven?

Aldenhoven liegt im Landkreis Düren im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Düren gibt es insgesamt 15 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Aldenhoven?

In Aldenhoven entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 80 neuen Anlagen und 879 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 87 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Aldenhoven?

In Aldenhoven wurden in den letzten 12 Monaten 87 Balkonkraftwerke registriert (127 kW). Das sind +3 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Aldenhoven?

In Aldenhoven wurden in den letzten 12 Monaten 178 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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