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39 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Unna

Photovoltaik in Bergkamen

61 % unter Bundesdurchschnitt

3.534 Anlagen mit 29,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Bergkamen, Landkreis Unna in Nordrhein-Westfalen kommt mit Stand 2026-09-09 auf 3.534 Solaranlagen und 29,7 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 49.143 Einwohner sind das 0,60 kW pro Kopf, verglichen mit 1,53 kW im bundesweiten Mittel – Bergkamen liegt damit 61 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 10 Regionen in diesem Umfeld belegt Bergkamen damit Platz 9 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 3,6 MW, das entspricht etwa 12 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 40 % und eine mittlere Anlagengröße von 8,4 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,60

kW
▼ -61 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

39,8

%

1.405 Speicher bei 3.534 Anlagen

Installiert

29,7 MW

Zubau 12 Mon.

3,6 MW

+12 %

Solaranlagen

3.534

Einwohner

49.143

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Bergkamen?

Segmentierter PV-Zubau in Bergkamen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Bergkamen wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-10 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -10 %
  • Heimsegment▼ -10 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Bergkamen: 3.650 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
03366Oktober 2025: 11 kW, Vorjahr 20 kWNovember 2025: 24 kW, Vorjahr 13 kWDezember 2025: 10 kW, Vorjahr 11 kWJanuar 2026: 12 kW, Vorjahr 21 kWFebruar 2026: 21 kW, Vorjahr 21 kWMärz 2026: 51 kW, Vorjahr 40 kWApril 2026: 56 kW, Vorjahr 51 kWMai 2026: 64 kW, Vorjahr 56 kWJuni 2026: 34 kW, Vorjahr 59 kWJuli 2026: 66 kW, Vorjahr 65 kWAugust 2026: 51 kW, Vorjahr 64 kWSeptember 2026: 7 kW, Vorjahr 33 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
0175349Oktober 2025: 263 kW, Vorjahr 327 kWNovember 2025: 287 kW, Vorjahr 311 kWDezember 2025: 176 kW, Vorjahr 73 kWJanuar 2026: 167 kW, Vorjahr 252 kWFebruar 2026: 87 kW, Vorjahr 305 kWMärz 2026: 246 kW, Vorjahr 251 kWApril 2026: 278 kW, Vorjahr 234 kWMai 2026: 161 kW, Vorjahr 217 kWJuni 2026: 272 kW, Vorjahr 198 kWJuli 2026: 349 kW, Vorjahr 150 kWAugust 2026: 227 kW, Vorjahr 214 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 246 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
0162324Oktober 2025: 324 kW, Vorjahr 63 kWNovember 2025: 144 kWDezember 2025: 96 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 59 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche
082164Oktober 2025: 0 kW, Vorjahr 164 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktDezFebAprJunAug

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
284 407 kW -10 %
Heimsegment
2–30 kWp
220 2,5 MW -10 %
Gewerbe
>30 kWp
4 564 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 539 3,7 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Bergkamen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Bergkamen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Bergkamen 398 Speicher mit zusammen 3,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +11 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+11 %
Anlagen
275
Kapazität
1,5 MWh
Ø/Anlage
5,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-6 %
Anlagen
102
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
13,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
5
Kapazität
395 kWh
Ø/Anlage
79 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
398
Kapazität
3,3 MWh
Ø/Anlage
8,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie steht Bergkamen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Bergkamen 0,60 kW
Ø Unna 0,93 kW
Ø Deutschland 1,53 kW
→

Bergkamen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt an Bergkamen auf?

Mit einer Speicherquote von 40 % gehört Bergkamen zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 1.405 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Bergkamen zählt bislang 3.534 Solaranlagen mit 29,7 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Bergkamen rangiert auf Platz 9 von 10 im Landkreis Unna – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Bergkamen mit 0,60 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Unna

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Bergkamen?

5917459192

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Bergkamen — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Bergkamen gibt es laut solarzubau.de aktuell 3.534 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 29,7 MW. Das entspricht 0,60 kW pro Einwohner.
1.405 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 39,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Bergkamen [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-bergkamen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Bergkamen installiert?

In Bergkamen sind 29,7 MW PV-Leistung in 3.534 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Damit belegt die Gemeinde Platz 9 von 10 im Landkreis Unna. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 49.143 Einwohner entspricht der Bestand 0,60 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Bergkamen im Vergleich da?

Mit 0,60 kW pro Einwohner liegt Bergkamen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Unna belegt Bergkamen Platz 9 von 10. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Bergkamen?

In Bergkamen sind 1.405 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 39,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Bergkamen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Bergkamen 3,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 539 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 12 Prozent – rund 12 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Bergkamen?

Bergkamen liegt im Landkreis Unna im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Unna gibt es insgesamt 10 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Bergkamen?

In Bergkamen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 220 neuen Anlagen und 2,5 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Bergkamen?

In Bergkamen wurden in den letzten 12 Monaten 284 Balkonkraftwerke registriert (407 kW). Das sind -10 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Bergkamen?

In Bergkamen wurden in den letzten 12 Monaten 539 neue Solaranlagen mit insgesamt 3,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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