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76 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Saarland · Saarpfalz-Kreis

Photovoltaik in Blieskastel

24 % unter Bundesdurchschnitt

2.160 Anlagen mit 23,4 MW – Daten, Trends und Vergleich

Blieskastel, Landkreis Saarpfalz-Kreis (Saarland) zählt mit Stand 2026-09-09 2.160 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 23,4 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 20.197 Einwohnern entspricht das 1,16 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,53 kW, Blieskastel liegt damit 24 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 4 von 7 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 2,0 MW neue Leistung hinzu – rund 8 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 40 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,16

kW
▼ -24 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

39,6

%

856 Speicher bei 2.160 Anlagen

Installiert

23,4 MW

Zubau 12 Mon.

2,0 MW

+8 %

Solaranlagen

2.160

Einwohner

20.197

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Blieskastel?

Segmentierter PV-Zubau in Blieskastel — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Blieskastel setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-1 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -1 %
  • Heimsegment▼ -10 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Blieskastel: 1.965 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01938Oktober 2025: 20 kW, Vorjahr 13 kWNovember 2025: 14 kW, Vorjahr 8 kWDezember 2025: 9 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 12 kW, Vorjahr 7 kWFebruar 2026: 9 kW, Vorjahr 6 kWMärz 2026: 15 kW, Vorjahr 23 kWApril 2026: 37 kW, Vorjahr 24 kWMai 2026: 28 kW, Vorjahr 34 kWJuni 2026: 24 kW, Vorjahr 29 kWJuli 2026: 37 kW, Vorjahr 38 kWAugust 2026: 28 kW, Vorjahr 32 kWSeptember 2026: 1 kW, Vorjahr 19 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
0114227Oktober 2025: 188 kW, Vorjahr 134 kWNovember 2025: 81 kW, Vorjahr 134 kWDezember 2025: 91 kW, Vorjahr 96 kWJanuar 2026: 118 kW, Vorjahr 133 kWFebruar 2026: 72 kW, Vorjahr 125 kWMärz 2026: 165 kW, Vorjahr 150 kWApril 2026: 209 kW, Vorjahr 119 kWMai 2026: 164 kW, Vorjahr 149 kWJuni 2026: 75 kW, Vorjahr 118 kWJuli 2026: 94 kW, Vorjahr 227 kWAugust 2026: 157 kW, Vorjahr 50 kWSeptember 2026: 10 kW, Vorjahr 139 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
050100Oktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 49 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 79 kWApril 2026: 100 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 34 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche
0612Oktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 12 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktDezFebAprJunAug

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
164 233 kW -1 %
Heimsegment
2–30 kWp
120 1,4 MW -10 %
Gewerbe
>30 kWp
3 182 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 303 2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Blieskastel zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Blieskastel, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Blieskastel 239 Speicher mit zusammen 1,9 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +29 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+29 %
Anlagen
159
Kapazität
794 kWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+5 %
Anlagen
65
Kapazität
967 kWh
Ø/Anlage
14,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
63 kWh
Ø/Anlage
63 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
239
Kapazität
1,9 MWh
Ø/Anlage
8,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie steht Blieskastel im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Blieskastel 1,16 kW
Ø Saarpfalz-Kreis 1,13 kW
Ø Deutschland 1,53 kW

Blieskastel hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt an Blieskastel auf?

Auffällig hoch: 40 % aller Solaranlagen in Blieskastel laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

23,4 MW Solarleistung aus 2.160 Anlagen – Blieskastel hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Saarland gegeben.

Einordnung

Blieskastel bewegt sich mit Platz 4 von 7 nah am Landesschnitt des Landkreises Saarpfalz-Kreis. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Saarpfalz-Kreis

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Welche Postleitzahl gehört zu Blieskastel?

66440

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Blieskastel — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Blieskastel gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.160 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 23,4 MW. Das entspricht 1,16 kW pro Einwohner.
856 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 39,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Blieskastel [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-blieskastel/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Blieskastel installiert?

In Blieskastel sind 23,4 MW PV-Leistung in 2.160 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Damit belegt die Gemeinde Platz 4 von 7 im Landkreis Saarpfalz-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 20.197 Einwohner entspricht der Bestand 1,16 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Blieskastel im Vergleich da?

Mit 1,16 kW pro Einwohner liegt Blieskastel unter dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Saarpfalz-Kreis belegt Blieskastel Platz 4 von 7. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Blieskastel?

In Blieskastel sind 856 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 39,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Blieskastel?

In den letzten 12 Monaten wurden in Blieskastel 2,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 303 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Blieskastel?

Blieskastel liegt im Landkreis Saarpfalz-Kreis im Bundesland Saarland. Im Landkreis Saarpfalz-Kreis gibt es insgesamt 7 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Blieskastel?

In Blieskastel entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 120 neuen Anlagen und 1,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 164 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Blieskastel?

In Blieskastel wurden in den letzten 12 Monaten 164 Balkonkraftwerke registriert (233 kW). Das sind -1 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Blieskastel?

In Blieskastel wurden in den letzten 12 Monaten 303 neue Solaranlagen mit insgesamt 2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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